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Von den neuen F&E-Standorten liegen 77 Prozent in Asien

Die nächste Globalisierungswelle erfasst den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E). Analysten der Business School Insead und der Strategie- und Technologieberatung Booz Allen Hamilton beobachten, dass China und Indien bei F&E rasant aufschließen.

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Wie die Berater erklären, arbeitet mittlerweile weltweit nur noch knapp jeder zweite Mitarbeiter aus dem F&E-Bereich im Heimatland seines Unternehmens. Bei deutschen und US-Unternehmen liegt dieser Anteil noch bei über 70 Prozent. Mit abnehmender Tendenz. Von der Entwicklung profitieren seit fünf Jahren Asien und insbesondere China: Jeder fünfte der zwischen 2000 und 2004 im Ausland eröffneten F&E-Standorte liegt in China. Und der Offshoring-Trend nach Asien geht weiter.

Bis 2009 sollen insgesamt drei Viertel aller neu geplanten Forschungs- und Entwicklungsstandorte in China und Indien liegen. Knapp die Hälfte davon in China, doch auch Indien soll mit rund 30 Prozent Neuansiedlungen von dem Boom profitieren. „Mit diesem enormen Wachstum werden China und Indien den westeuropäischen Raum als wichtigsten Standort für neue ausländische F&E-Einrichtungen von US-Unternehmen überholen“, erklärt Thomas Goldbrunner, Mitglied der Booz Allen Hamilton-Geschäftsleitung und Koordinator der Studie.

Die Studie zeigt, dass Unternehmen dann erhebliche Vorteile erzielen, wenn sie relevantes Wissen, zum Beispiel über Kundenbedürfnisse oder Technologien, auf globaler Basis zu ihrem eigenen Vorteil nutzen. Thomas Goldbrunner: „Unternehmen unterschätzen die Nachteile, wenn sie Produkte für lokale Märkte entwickeln, ohne die verantwortlichen Manager ausreichend in Kenntnis des lokalen Kontextes zu setzenn. Auch im Hinblick auf neue Technologien und Lösungen gibt es einiges zu entdecken – aber man muss systematisch danach suchen.“

In diesem Punkt weist die Studie auf erhebliches Optimierungspotenzial hin. Die Berater sehen in den gut integrierten und auf den Zugang zu relevantem Wissen optimierten Innovationsnetzwerke bislang eher die Ausnahme. Nur 36 Prozent der untersuchten Projekte waren über mehrere internationale F&E-Standorte hinweg aufgesetzt und übergreifend koordiniert. 23 Prozent der befragten Unternehmen gaben an, dass Produkte zwar für die lokalen Märkte adaptiert werden, dass aber kein ausreichender Wissenstransfer für die Entwicklung stattfinde. Eine Zusammenfassung der Studie steht unter www.boozallen.de zum Download bereit.

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