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Volkswagen erneut innovativster Autoproduzent

Der Automotive Innovations Award 2013, verliehen von Pricewaterhouse-Coopers (PwC) und dem Center of Automotive Management (CAM), geht in der Kategorie „Innovationsstärkster Automobilkonzern“ an Volkswagen. Das Unternehmen überzeugt durch die besonders hohe Zahl und die technologische Breite der Innovationen und hat sich hier gegenüber dem Vorjahr sogar noch steigern können. Im Wettbewerb „Innovationsstärkste Marke“ setzt sich Mercedes-Benz durch. Audi verbessert sich stark und wird Zweiter. Auf Platz 3 liegt Vorjahressieger BMW.

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Entscheidungsgrundlage für den Automotive Innovations Award ist eine Studie auf Basis der Innovationsdatenbank des CAM in Bergisch Gladbach. Im achten Jahr in Folge werden die fahrzeugtechnischen Innovationen von 18 globalen Automobilkonzernen mit 52 Marken systematisch erhoben und bewertet. Als Innovationen gelten Neuerungen, die einen spürbaren zusätzlichen Kundennutzen bieten. Außerdem müssen die Neuerungen bereits verfügbar oder zumindest in entwickelten Prototypen vorgestellt worden sein.

Im Jahr 2012 gingen 791 Innovationen der Automobilhersteller in die Bewertung ein. Auf die deutschen Automobilhersteller (Konzern) entfielen dabei 39 Prozent aller Innovationen, gefolgt von den japanischen Herstellern mit 23 Prozent. Zum ersten Mal verleihen CAM und PwC einen Sonderpreis für Innovationen im wichtigen Technologiefeld „Alternative Antriebe“, die bereits in Serie verfügbar sind. Weitere Neuerung sind die Awards für Automobilzulieferer.

Daimler besonders stark bei Sicherheitssystemen

Auffallend ist das Engagement der Automobilhersteller in der Kategorie „Aktive/passive Sicherheitssysteme“: Mit insgesamt 209 Innovationen verzeichnet das CAM hier 30 Prozent mehr Neuheiten als im Vorjahr. Der Innovationspreis in dieser Kategorie geht 2013 an den Daimler-Konzern mit 26 Innovationen. Volkswagen kommt zwar auf 44 Innovationen, sie wurden jedoch im Durchschnitt deutlich niedriger bewertet, weil vielfach lediglich vorhandene Neuerungen auf andere Marken adaptiert wurden. „Innovative Fahrzeuge können schon heute vielfach Unfälle eigenständig verhindern und damit Autofahrer sowie andere Verkehrsteilnehmer schützen, erklärt Studienleiter Prof. Dr. Stefan Bratzel vom CAM. Auch das autonome Fahren sei in Teilbereichen bereits Realität.

In den Kategorie „Konventionelle Antriebe“ sowie „Alternative Antriebe“ erreicht wiederum Volkswagen den Spitzenplatz. Der Konzern führte nicht nur die meisten Innovationen ein, sondern realisierte auch erhebliche Effizienzgewinne durch eine breite Einführung neuer Motoren zum Beispiel mit Zylinderabschaltung, aber auch durch alternative Antriebsformen wie Hybride oder Erdgasmotoren.

Toyota wiederum führend beim Hybrid-Antrieb

Der Sonderpreis für die besten Innovationen der alternativen Antriebe, die bereits in Serie eingeführt wurden, geht an Toyota. Der eindeutige Sieg der Japaner in dieser Kategorie resultiert aus einigen hoch bewerteten Innovationen. Sechs der acht Neuerungen sind parallele Vollhybrid-Modelle von Lexus und Toyota, die in allen Fällen deutlich im Kraftstoffverbrauch verbessert wurden. Toyota hat den Hybrid nicht nur salonfähig gemacht, sondern bleibt mit dem höchsten Reifegrad der Neuerungen weiterhin der Treiber in diesem Feld.

Im Bereich „Fahrzeugkonzepte“ setzt sich Renault als innovativster Konzern durch. Darunter werden etwa völlig neue Arten von Fahrzeugen oder neuartige Karosseriekonzepte gefasst. Spektakulärste Neuerung von Renault war im vergangenen Jahr der Twizy. Mit diesem Fahrzeug schafft es Renault erstmals, das Elektroauto in einem niedrigeren Preissegment einzuführen.

Die Volkswagen AG erhielt in der Kategorie „Informations- und Kommunikationssysteme“ die beste Bewertung. Aufgrund der Vielzahl der Innovationen (31 Neuerungen, zweiter Toyota mit 15 Neuerungen) liegt der Volkswagen-Konzern hier vorn. Innerhalb des Konzerns trägt Audi am weitaus meisten zum guten Ergebnis bei, hier punktet insbesondere der neue Audi A3 als Technologieträger.

Bosch gewinnt zwei von fünf Zulieferer-Awards

Die in diesem Jahr erstmals vergebenen Zulieferer-Awards führt Bosch mit Automotive Innovations Awards in den Kategorien „Antriebstechnik“ und „Elektrik/Elektronik“ an. Dabei gibt nicht allein die Anzahl, sondern auch die Originalität und Bedeutung der Innovationen den Ausschlag. Im Bereich Chassis gewinnt die ZF Friedrichshafen AG den ersten Preis, die Kategorie Karosserie und Exterieur entscheidet Brose für sich. Der fünfte Zulieferer-Award wird für die höchste Innovationsstärke beim Interieur vergeben, hier setzt sich Johnson Controls durch.

„Eine hohe Innovationskraft ist in Zeiten paradigmatischen Technologiewandels der Branche eine wichtige Erfolgs- und Überlebensbedingung“, ist Bratzel überzeugt. Dass die deutschen Hersteller, allen voran der Volkswagen Konzern, bei Innovationen weltweit führend sind, sei eine zentrale Grundlage für profitables Wachstum, auf der man sich jedoch nicht ausruhen sollte. Die derzeitige Technologiedynamik könne die Gewichte in kurzer Zeit wieder verschieben. Felix Kuhnert, Leiter des Bereiches Automobilindustrie von PwC in Deutschland und Europa, ergänzt: „Die Spitzenpositionierungen der deutschen Automobilhersteller beruhen zu einem nicht zu vernachlässigenden Teil auch auf der Innovationskraft der deutschen Automobilzulieferer.“ Künftig werde es darauf ankommen, die enge Vernetzung zwischen Herstellern und Zulieferern zu fördern.

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