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Voldetrump, rappende Kontrolleure und der Star-Wars-Hype

© Trump, BVG, Star Wars und Marken-Award: Die Woche im Rückblick.

Star Wars bricht schon am Premieren-Donnerstag den Rekord. Donald Trump verwandelt sich in den dunklen Lord. Netflix überzeugt mit eindrucksvoller Serienvermarktung und die Marken-Award-Jury gibt die Finalisten für 2016 bekannt.

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Der Rekord der Woche: Star Wars mit galaktischen Zahlen

Wer die letzten Wochen in einer Höhle oder auf dem Mond verbracht hat, der dürfte sich gewundert haben, was sich da für Menschenmassen am Donnerstag vor den örtlichen Kinos zusammen fanden. Alle anderen standen wahrscheinlich selber davor oder versuchten verzweifelt noch eine Karte für eine Vorstellung in den nächsten Wochen zu bekommen. Denn der neue Star-Wars-Film hatte in dieser Woche Premiere und alle wollen dabei sein. Laut Filmstarts.de war der Premieren-Donnerstag mit rund 560.000 Zuschauer der beste deutsche Filmstart aller Zeiten. „Star Wars: Das Erwachen der Macht“ sorgte damit allein an diesem Tag für einen Umsatz von rund 6,6 Millionen Euro. Der siebte Teil der Saga dürfte auch den Titel „Bestes Startwochenende“ holen.

Und nicht nur die Kinos holen Rekordumsätze, auch das Merchandise läuft bestens. Toaster in Todesstern-Form, Star-Wars-Popcorn oder Chewbacca-Püppchen – an dem Hype verdienen viele mit. Wer genau und wie viel, lesen Sie hier.

Die Entscheidung der Woche: Finalisten für den Marken-Award stehen fest

Jahr für Jahr bewerben sich Marken um den begehrtesten Preis der Welt des Marketings und Jahr für Jahr kommen 1.000 Topentscheider aus dieser Welt im Düsseldorfer Capitol zusammen, um gemeinsam mit den Preisträgern und Nominierten den Marken-Award zu feiern. Auch 2016 ist es wieder soweit. Zum ersten Mal hat nun die Jury der renommierten Auszeichnung die Finalisten bekannt gegeben. Wer im Rennen ist.

Das Video der Woche: „Is‘ mir egal“

Das Image von Nahverkehrsbetriebe ist zwar nicht so angeschlagen wie das der Deutschen Bahn, aber von wirklicher Begeisterung für die Marke ÖPNV kann wohl kaum eine Rede sein. Sie sind halt da. Dass das nicht gerecht ist und die Unternehmen mehr können, beweisen jetzt die Berliner Verkehrsbetriebe. In einem Video schicken sie einen rappenden Kontrolleur durch die U-Bahn. Der ist eigentlich Werbetexter und heißt Kazim Akboga. Mit seinem kuriosen „Is‘ mir egal“ hatte er schon vor geraumer Zeit einen Viralhit gelandet – jetzt eben neu interpretiert in Zeichen des ÖPNV. Was das Netz dazu sagt und die BVG, hat „Handelsblatt.com“ veröffentlicht.

Der Vergleich der Woche: Du-weißt-schon-wer-von-den-Republikanern

Mitunter könnte man meinen, irgendwann würde sich Donald Trump die Maske vom Kopf reißen und darunter stecke US-Comedian Jimmy Kimmel, der den US-Amerikanern einfach mal vor Augen halten wollte, wen sie da eigentlich gerade bejubeln. So kurios wirkt mitunter das, was Trump von sich gibt. Und würde er es nicht so ernst meinen, könnte man ihn auch als Karikatur begreifen. Da er aber weder ein verkleideter Jimmy Kimmel noch eine Karikatur ist, kann man sich mitunter fürchten. Trump bekommt unter den Republikanern gute Zustimmungswerte und es scheint fast so, als würde jede Verbalentgleisung diese noch weiter steigern. Nach seiner Forderung nach einem Einreiseverbot für Muslime, meldeten sich nicht nur Politikerkollegen wie Jeb Bush oder Hillary Clinton mit Kritik, sondern auch „Harry-Potter-Mama“ Joanne K. Rowling, die auf Twitter vermeldet: Voldemort sei nur halb so schlimm wie Trump. Zuvor war der Vorschlag auf Twitter kursiert, den Namen des Politikers nicht mehr zu nennen, so wie beim dunklen Lord. Mehr dazu.

Die Kampagne der Woche: Frank Underwood 2016

Dass man nicht nur Anzeigen schalten kann, um Werbung für ein Produkt zu machen, ist hinlänglich bekannt. Doch gerade Serienmacher und Medienvermarkter scheinen sich damit mitunter schwer zu tun. Netflix beweist nun einmal mehr, dass es auch anders geht: Für die vierte Staffel der Erfolgsserie „House of Cards“ kreiierte das Streamingportal eine eigene Präsidentschaftskampagne für den fiktiven Charakter Frank Underwood. Ein Vorbild auch für deutsche Serienmacher.

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