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Virtuelle Einkaufs- und Informationsoasen schaffen

Weniger Schokolade und mehr Sport! So lautet ein typischer Vorsatz für ein neues Jahr. Die Web Content Management (WCM)-Experten der e-Spirit AG raten Onlinehändlern, Vorsätze für erfolgreichen E-Commerce 2014 zu fassen. Ein Hinweis dazu lautet: Internetkunden suchen nicht länger nur nach den hochwertigsten oder kostengünstigsten Produkten. Erfolgreiche E-Commerce-Seiten überzeugen immer mehr auch mit informativen, nützlichen und unterhaltsamen Inhalten.

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Statt Waren und Dienstleistungen lediglich anzupreisen und visuell ins rechte Licht zu rücken, sollten Webshop-Betreiber ihren Kunden Mehr- und Nutzwert bieten. Ein Shop dient künftig nicht nur als Handelsplattform. Er überbringt Botschaften und Inhalte. Innovative Seiten verschmelzen 2014 Einkaufserlebnis, Unterhaltung und Information.

Laut aktueller Marktstudie „E-Commerce-Markt Deutschland 2013“ von EHI und Statista sind Smartphone- und Tablet-optimierte Webseiten oder Apps inklusive Shop-Funktion im vergangenen Jahr um rund 36 Prozent gewachsen und haben ihren Marktanteil auf über 29 Prozent ausgebaut. Onlineshops, die aber alleinig auf Bewertungs- und Multichannel-Funktionen setzen, um das veränderte Konsumverhalten zu adressieren, agieren zu einseitig. Stattdessen geht es vermehrt darum, Kunden mit einem originellen Online-Auftritt zu überzeugen und zum Wiederbesuch zu animieren.

Kunden persönlich ansprechen

Schuhe anprobieren, Stoffe vergleichen, eine Verkäuferin um Rat fragen: Dies alles sind Vorteile des stationären Handels in den Fußgängerzonen und Einkaufszentren. Dagegen punktet der Onlinehandel mit einem schnellen und bequemen Einkauf per Mausklick. Um erfolgreich und zukunftsfähig zu sein, müssen E-Händler ihre Vorteile aber gezielter einsetzen. Hierzu zählt vor allem die Möglichkeit, Verbrauchern zusätzliche Informationen zu liefern. Kunden von heute shoppen nicht länger allein des Einkaufs wegen. Sie wollen persönlich angesprochen werden. Sie wollen vergleichen und umfassendere Informationen als zuvor. Wurden Waren bislang lediglich in wenigen Worten beschrieben, helfen in innovativen Webshops Videos, Bewertungen anderer Käufer, Preis- oder Produktvergleichstools, eine fundierte Kaufentscheidung zu treffen. Spielerische Features runden das Online-Einkaufserlebnis ab – so bieten einige Modeseiten beispielsweise die Möglichkeit, Kleidung virtuell und mithilfe eines eigenen Fotos anzuprobieren.

Unterhaltsam und umfassend informieren

Infotainment und Edutainment: 2014 kommt der E-Commerce mehr denn je mit anderen technologischen und gesellschaftlichen Trends in Berührung, denn die Konsumenten kennen sich immer besser mit neuen Geräten, ihren Möglichkeiten und Anwendungen aus. Es gilt, über den technischen Tellerrand hinaus zu blicken: Content-Marketing ist hierbei das Stichwort. Webshop-Betreiber müssen ihre Kunden und eigenen Stärken kennen, um so ihrer Zielgruppe mehr und bessere Informationen denn je zur Verfügung zu stellen – am besten so umfassend, unterhaltsam, spannend, ungewöhnlich oder lustig wie möglich. Eine durchdachte Content-Marketing-Strategie muss die Basis dafür sein.

Onlinehandel trifft auf Magazin

Die wachsenden Anforderungen der Konsumenten, neue Geräte, innovative Anwendungen und eine Vielzahl neuer Darstellungsmöglichkeiten haben dazu geführt, dass immer mehr Onlinehändler ihren Webauftritt wie ein Magazin gestalten. Diese Entwicklung zeigt sich beispielsweise in den Bereichen Mode, Kosmetik oder auch Lebensmittel. Neben der Darstellung und Beschreibung der Waren finden sich auf der Webseite Mode- oder Schminktipps, Hintergrundberichte über die Herkunft oder Herstellung der Produkte, Rezeptvorschläge oder Bastelvorlagen, Einkaufsempfehlungen oder Bewertungen.

Beispiel Mode: Auf diversen Webseiten international bekannter Handelsketten finden Kunden heute neben der eigentlichen Ware Kleidung auch passende Accessoires, Stylingtipps, Trendberichte, Geschenkeratgeber und viele weitere Informationen, die zum Verweilen auf der Seite und Stöbern einladen – Kundenbindung im Web 3.0. Das Layout dieser Onlineshops erinnert zudem an Modezeitschriften. Fotos zeigen nicht länger nur Produkte, die sich bestellen lassen. Stattdessen geht es darum, Inspirationen zu liefern und den Shop-Besucher über das Produkt hinaus anzusprechen. Die zunehmende Verzahnung von Webshop und Magazin funktioniert auch andersherum: So gibt es bereits einige Zeitschriften wie die Vogue, die sich aufs E-Commerce-Parkett wagen.

Journalistische Inhalte in Shop-Gestaltung einbauen

Zusätzliche Informationen, journalistisch aufbereitete Texte und andere Inhalte werden den E-Commerce zunehmend gestalten und verändern. Deshalb müssen Shop-Betreiber ihr kommerzielles Angebot verstärkt inhaltlich aufwerten, um informationshungrige und technisch bewanderte Kunden gezielter und besser ansprechen zu können. Zugleich sollten sie ihre virtuelle Identität und ihr Profil stärken, das Kunden an ihre Webseite und ihre Marke bindet. Omnichannel– und Multiplattform-Funktionalitäten werden die Grenzen zwischen Onlineshop und -Magazin immer mehr verwischen.

Jörn Bodemann, CEO von e-Spirit, kommentiert: „Unternehmen, die dem Wettbewerb in den kommenden Jahren voraus sein möchten und Kunden noch durchdachter an die eigenen Produkte, die eigene Marke heranführen wollen, sollten neben den technischen Aspekten und Werkzeugen auch die Inhalte in den Fokus rücken und dem Verbraucher eine gelungene Mischung aus Einkaufs- und Informationserlebnis bieten.“

(e-Spirit/asc)

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