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Virtual Reality: Kunden wollen „mittendrin“ sein

52 Prozent der Kunden, die selbst schon mindestens einmal VR genutzt haben, würden einen Händler mit VR-Anwendung bevorzugen

Virtual Reality (VR) hat das Potenzial, den (Online-)Handel grundlegend zu verändern. elaboratum New Commerce Consulting hat Endnutzer befragt, wie und warum sie die Vorteile eines virtuell aufgewerteten Einkaufserlebnisses in Anspruch nehmen und untersucht, warum aktuelle Konzepte noch oft am Bedarf des Kunden vorbei gehen.

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Wann nutzen Kaufinteressenten Virtual Reality? Wo und warum? Welche Mehrwerte erwarten sie durch eine VR-Anwendung und welche Einflüsse sorgen dafür, VR zu akzeptieren oder abzulehnen? In der unabhängigen Studie „Virtual Reality im (Online-)Handel“ untersucht elaboratum New Commerce Consulting das Potenzial von VRAnwendungen im Handel und hat dazu rund 1.000 Internetnutzer befragt.

Kunden wollen virtuelle Einkaufshilfe

54 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass sie sich durch VR ihr gewünschtes Produkt besser vorstellen können. 50 Prozent geben an, dass ihnen dadurch auch wichtige Entscheidungen zum Produkt leichter fallen würden. 36 Prozent würden einen Händler bevorzugen, der eine VR-Anwendung anbietet. Und 39 Prozent sind der Meinung, die Nutzung der VR-Anwendungen hätte auch direkten Einfluss auf ihre Kaufentscheidung. Die Chancen, die sich bei einem Einsatz von VR für Händler ergeben, gehen also weiter als die Unterstützung beim Kauf an sich.

Akzeptanz nur durch Mehrwert

Im Rahmen der Befragung wurden sechs Szenarien vorgestellt und es wurde untersucht, ob Kunden einen Anbieter mit einer entsprechenden VR-Anwendung bevorzugen würden: Einrichtung von Zimmer, Küche, Reise, Automobil, Hausbau/Hauskauf und VR-Shopping. Besonders gut schneiden Szenarien ab, bei denen VR einen klaren Mehrwert bietet. Dagegen kann insbesondere „VR-Shopping“ – also der virtuelle Einkaufsbummel ohne konkreten Produktbezug – deutlich weniger begeistern. „Offensichtlich sehen die Kunden hier keinen echten Mehrwert durch den Einsatz von VR“, schlussfolgert Studienautor Andreas Brosche.

Knackpunkt: Einstiegshürde

Händler, denen es gelingt, ihre Kunden über die „VR-Einstiegshürde“ zu heben, haben gute Chancen, sie auch weiterhin auf diesem Weg zu begeistern. Denn sogar 52 Prozent der Kunden, die selbst schon mindestens einmal VR genutzt haben, würden sogar einen Händler mit VR-Anwendung bevorzugen. 53 Prozent geben hier an, dass VR einen direkten Einfluss auf ihre Kaufentscheidung hätte. Eine wesentliche Herausforderung für die Händler besteht also zunächst darin, das erste „Ausprobieren“ von VR für ihre Kunden so einfach wie möglich zu gestalten. Im Hinblick auf das Geschlecht gibt es keine Unterschiede. Frauen und Männer begeistern sich gleichermaßen stark für VR-Anwendungen. In Sachen Alter gibt es allerdings deutliche Abweichungen: Je jünger der Kunde, desto höher die Begeisterung für VR.

VR als Wettbewerbsvorteil für stationäre Händler

Der Ort der Nutzung spielt bei den Befragten zwar keine große Rolle, die Rahmenbedingungen für die Nutzung in den eigenen vier Wänden sind momentan allerdings noch problematisch. Neben der geringen Verbreitung von VR-Brillen/VR-Systemen ist auch die Bereitschaft, sich eine passende App herunterzuladen, mit 28 Prozent noch sehr gering. „Händler mit stationärem Geschäft haben den Vorteil, dass sie Kunden schon jetzt mit VR-In- Store-Systemen sehr einfach von dem Potenzial der Technologie überzeugen können“, sagt Brosche.

 

Über die Studie

Die Studie „Virtual Reality im (Online-)Handel“ von elaboratum New Commerce Consulting untersucht Einsatzmöglichkeiten, Akzeptanzkriterien und Erfolgsfaktoren und beantwortet folgende Fragen:

– Wie viel Potential steckt in Virtual-Reality-Anwendungen im (Online-)Handel (Kundenperspektive)?

– Welche Faktoren sind bei einem Einsatz von Virtual Reality im (Online-)Handel erfolgsentscheidend?

– Welche zielgruppenspezifischen Besonderheiten existieren? – Wie sollten Händler bei einem Einsatz von VR vorgehen?

elaboratum hat aktuelle Anwendungsszenarien aus dem Handelsumfeld bewertet und dabei Chancen und Herausforderungen analysiert und aufbereitet. Befragt wurden 1.000 repräsentativ (für deutsche Internetnutzer nach Geschlecht, Alter und Bildung) ausgewählte Internetnutzer.

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