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Vierter Stop: Guangzhou, China

„China an sich ist der Megatrend“ zu diesem Fazit kommt der Trendbeobachter Mathias Haas auf seiner Station im chinesichen Guangzhou. Die Menschen der Megacity haben in ihrer Jungend noch Reis angebaut, heute stellen sie westliche Produkte wie Saugroboter und Funktionskleidung her und essen bei Kentucky Fried Chicken. Eindrücke aus der Hauptproduktionsstätte für „Made in China“.

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Höher, schneller, weiter: In der chinesichen Alternative zu Saturn hat Mathias Haas diese Saugroboter aufgespürt. Sie sehen nicht nur aus wie ihre deutschen Gegenstücke, sondern funktionieren auch genauso – sie sind nur deutlich größer. Bei Produkten wie diesen zeigt sich die Veränderung der chinesischen Gesellschaft besonders stark, urteilt Haas: „Was für ein Wandel in einem Leben! Die Menschen, die hier in Guangzhou leben, haben wohl in ihrer Jugend noch Reis angebaut.“

Wie fast alle asiatischen Länder streben die Chinesen nach Luxus. Europäische Marken funktionieren da besonders gut. Nur mit dem Thema Markentreue haben es die Chinesen nicht so, wie Haas beobachtete: „Der Chinese an sich wechselt sehr gerne mal die Lieblingsmarke. Er und vor allem sie zieht dann weiter – zum nächsten Hype.“

Das sind die Bilder, die wir Europäer im Kopf haben, wenn wie an die Produktionsstadt Guangzhou denken. Es beschreibt aber nur die halbe Wahrheit. „Die wenigen jungen Menschen verkaufen eher KFC-Fastfood per Mofa als sich in eine Fabrik zu setzen“, sagt Haas. Viele Unternehmen ziehen bereits weiter nach Laos, Vietnam oder Burma.

Es mangelt an Qualität: Wassereimer im modernen Flughafen, um Tropfen aus den undichten Dächer aufzufangen, sind da nur ein Beispiel. Auch ganze Gebäude wie die brandneue Oper in Guangzhou vom weltbekannte Architektin Zaha Hadid läuft das Wasser bei Regen in Bächen in den Innenraum. Doch Haas mahnt zu Vorsicht bei der Beurteilung: „Wie war das noch in Berlin? Ist der Airport Schönefeld jetzt betriebsbereit? Wie war das in Mainz?“

Folgen Sie Mathias Haas weiter auf seiner Reise. Mit Seoul fehlt ihm noch eine Station um Trends aufzuspüren und Wandel zu verstehen.
Hier liegen weitere Interviews über Delhi von Indiern.

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