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Digitale Wirtschaft: Das sind vier boomende Start-ups aus den Niederlanden

In den Niederlanden werden erfolgreich Start-ups gegründet, die mit ihrer äußerst agilen Digitalwirtschaft stark im Kommen sind. WeTransfer, Adyen, Booking.com und Co. stehen mit ihren international erfolgreichen Geschäftsmodellen und disruptiven Innovationen bespielhaft für „The Digital Dutch“

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Die Niederlande belegen einen der führenden Plätze im Ranking der europäischen Startup-Ecosysteme und holen weiter auf. Mit der Regierungsinitiative StartupDelta wird ein Geschäftsklima gefördert, das sowohl im Land zwischen den 13 sehr spezifischen Hubs, aber auch über die Landesgrenzen hinaus eine Vernetzung von Gründern, Investoren, Unternehmen, Inkubatoren und Wissenschaftsunternehmen begünstigt.

WeTransfer

2009 aus der eigenen Not beim täglichen Datentransfer geboren, wird WeTransfer mittlerweile von über 30 Millionen Personen in rund 220 Ländern genutzt. Den Grund für den Erfolg dieses außerordentlichen Senkrechtstarters sieht Gründer und Geschäftsführer Bas Beerens vor allem in der Tatsache, dass es sich nicht um ein reines Technologieunternehmen handelt. Vor allem das inspirierende Design, die hohe Usability, die freie Nutzung für Datenpakete bis zu 2 GB sowie die Individualisierungsmöglichkeiten bei bezahlten Accounts führten zu einer schnellen, vor allem viralen Verbreitung unter den selbsternannten Fans der Plattform.

Booking.com

Booking.com ist der unbestrittene Marktführer unter den Hotelbuchungsportalen in Europa und ein führender Anbieter in vielen anderen Teilen der Welt. Die Erfolgsformel beruht laut COO Gillian Tans auf dem Selbstverständnis als Service-Organisation – sowohl in Richtung der Hotelsuchenden als auch in Richtung der Hotelbetreiber. Diese Dienstleistungsorientierung zeigt sich auch in der überraschend hohen Anzahl an Mitarbeitern, die mit rund 3.000 in einem von Automation geprägtem Business eher selten zu finden ist. Das Ergebnis der Erfolgsformel: Der Umsatz lag 2014 bei 6,8 Milliarden US-Dollar, der Gewinn bei 2,2 Milliarden US-Dollar.

Adyen

Eine Bank bräuchte eigentlich keiner mehr zum Bezahlen, so Peter van der Does, Gründer des Online-Zahlungsdienstleisters Adyen. Dass da etwas dran ist, beweisen eindrucksvolle Zahlen und Fakten: Unter den mehr als 3.500 Kunden weltweit befinden sich unter anderem Facebook, Dropbox, Vodafone und Airnb. In 2014 wurden Online-Zahlungen in Höhe von 25 Milliarden US-Dollar abgewickelt, der Service umfasst 187 Währungen und um die 250 verschiedene Zahlungssysteme. Das Kernangebot wird laufend erweitert, der Kunde erhält detaillierte Analysen zu Conversion Rates und Käuferverhalten. Adyens Technologie wird ausnahmslos intern entwickelt und gepflegt. Das ermöglicht die flexible Bedienung der wachsenden Anforderungen innovativster Unternehmen.

Blendle

Auch bei Blendle entstand die Idee für ihr Geschäftsmodell aus einer persönlichen Frustration: „Warum eigentlich eine ganze Zeitung kaufen, wenn ich nur zwei oder drei Artikel lesen möchte?“ Die Gründer Alexander Klöpping und Marten Blankesteijn starteten Blendle in 2014 und bereits jetzt zählen einige der wichtigsten deutschen Verlage, darunter „Der Spiegel“, „Stern“ und „Die Zeit“, zu ihren Kunden. US-amerikanische Verlage wie „The New York Times“ oder „The Wall Street Journal“ werden bald folgen. Es sind vor allem die unter 35-jährigen, die das Angebot von Blendle nutzen – also genau die Zielgruppe, die für die Verleger mit ihren klassischen Printausgaben zunehmend schwerer zu erreichen sind und die sich mit dem innovativen Kiosksystem bereit zeigen, für gut recherchierte Artikel zu zahlen.

Gründe für die boomende digitale Wirtschaft liegen in der zentralen Lage in Europa, der günstigen Verkehrsanbindung, der beispielhaften digitalen Infrastruktur, aber auch in der Tatsache, dass 90 Prozent der Bevölkerung ein fließendes Englisch sprechen. Ein weiterer Beleg für den internationalen Erfolg der niederländischen Startup-Szene: 2014 konnten 75 holländische Startups internationale Investitionen in Höhe von 560 Millionen Euro akquirieren.

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