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Vier neue Branchen ziehen nach, doch umsatzstärkster E-Commerce-Shop bleibt Amazon

Amazon liegt weiterhin vor Otto und Zalando. Kleine neue Akteure kommen dazu

Platzhirsch Amazon dominiert den E-Commerce-Markt. Otto und Zalando sind die nachfolgenden umsatzstärksten Onlinehändler in Deutschland. Die Top 3 dürfte niemanden überraschen. Die Studie "E-Commerce-Markt Deutschland 2015" listet die 1000 wichtigsten Shops aus, die zusammen 32,7 Milliarden Euro erwirtschaftet haben

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Die Analysen zu Umsatzwachstum und Marktkonzentration haben gezeigt: Nach wie vor sind vor allem die größten Onlineshops bestimmend für die Richtung, die der deutsche E-Commerce einschlägt. Wie sich Amazon.de, Zalando.de oder Otto.de entwickeln, hat allein einen großen Einfluss auf die wichtigsten Marktkennzahlen. Platzhirsch Amazon setzte ohne Markplatz und Service-Angeboten 6,6 Milliarden Euro um. Rechnet man das Marktplatz- und Service-Geschäft mit ein, kommt das US-Unternehmen in Deutschland auf 9 Milliarden Euro, weltweilt sind es 67 Milliarden Euro Gesamtumsatz im Jahr 2014. Amazons Dimension sind die Milliarden- Umsätze. In diesem Bereich spielen an deutschen Onlineshops ansonsten nur Otto.de (1,99 Mrd. Euro) und vermutlich bald Zalando.de (0,87 Mrd. Euro). Auch wenn die Konkurrenz, wie Zalando.de, mitunter schneller wächst, ist der Vorsprung des ehemaligen Bücher-Onlineshops noch gewaltig.

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Dynamik des Marktes

Der Blick auf die Top 10 der größten Onlineshops in Deutschland kann leicht suggerieren, dass im Markt keine Dynamik mehr vorherrscht. Und zumindest für die vordersten Plätze des Rankings stimmt es auch: Amazon.de, Otto.de und Zalando.de liegen umsatztechnisch so deutlich vor allen anderen Onlineshops, dass ein Rütteln an diesem Gefüge nur schwer möglich ist. Nichtsdestotrotz findet sich auch unter den Top-1.000-Onlineshops noch einige Dynamik.

Größere Vielfalt in Top 100 – Branchen ziehen nach

Obwohl die Marktkonzentration weiter steigt und sich auch auf den vorderen Plätzen des Rankings nur wenig tut, haben es im Vergleich zum Vorjahr Onlineshops aus gleich vier neuen Branchen in die Top 100 geschafft: „Blumen“ (Blume2000.de), „Erotik“ (Amorelie.de), „Haushaltswaren, Haushaltsgeräte“ (Elektroshopwagner.de) und „Haustechnik“ (Reuter.de, Megabad.com). Hierin zeigt sich, dass nicht mehr nur Unterhaltungselektronik, Fashion und Generalisten die Top 100 prägen und E-Commerce für sich entdeckt haben. Nach und nach gibt es immer mehr Branchen, die aus ihrer traditionell stationären Welt heraus ins Online-Geschäft vordringen und sinnvolle Konzepte finden, die Kunden nachhaltig überzeugen.

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In den Fokus rücken allerdings auch drei Anbieter, die im Vorjahr noch nicht zu den 20 umsatzstärksten Onlineshops gehört haben. Heine.de mit einem Umsatz von 204,0 Mio. Euro, Weltbild.de mit 179,9 Mio. Euro und Pearl.de mit einem Jahresumsatz 2014 von 166,8 Mio. Euro. Nicht mehr unter den Top 20 sind dafür Getgoods.de, Qvc.de und Esprit.de.

Zum siebten Mal bereits haben die Marktforschungsunternehmen EHI und Statista die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2015“ veröffentlicht. Die Ermittlung der 1000 umsatzstärksten Onlineshops in Deutschland erfolgte in drei Schritten in einem Mehrmethoden-Design. Die Erhebung fand im Zeitraum Mai bis Juli 2015 statt. Einzig die Umsatzdaten stammen aus dem abgeschlossenen Geschäftsjahr 2014, da die Zahlen für 2015 naturgemäß noch nicht vorliegen können.

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