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Vielen Verlagen fehlt ein markenähnliches Leistungsversprechen

Das Düsseldorfer Marktforschungsinstitut Innofact AG hat jetzt erstmalig eine Studie vorgelegt, die Bekanntheit und Image der deutschen Buchverlage untersucht. Fazit: Die wirtschaftliche Bedeutung und die subjektive Warhnehmung der Verlage durch die Buchkäufer klaffen weit auseinander.

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Für
das „Verlagsranking 2003“ wurden 1.713 regelmäßige Buchkäufer befragt. Ungestützt abgefragt werden die Verlage Rowohlt und Heyne von den Buchkäufern
am häufigsten wahrgenommen und genannt. Bei der gestützten Abfrage rangieren
dagegen die traditionsreichen Verlage Brockhaus und Langenscheidt, die fast jeder
der befragten Buchkäufer zumindest vom Namen her kennt, auf den ersten beiden
Plätzen.

Besonders überraschend ist die deutliche Diskrepanz zwischen der wirtschaftlichen
Realität des Buchmarktes und der subjektiven Wahrnehmung der Verlage durch die
Buchkäufer und Buchleser. Während beispielsweise der Reclam-Verlag in Bezug auf seinen
Umsatz nur knapp einen Platz unter den 100 größten deutschen Buchverlagen
erreicht, wird er von den Buchkäufern in Bezug auf Bekanntheit und Bedeutung im
Vorderfeld der Verlage eingestuft. Während Harry Potter millionenfach über die
Büchertheke gereicht wurde, kennt den Carlsen-Verlag, in dem die Potter-Bände
erscheinen, nur eine Minderheit.

Relativ wenige Verlage verfügen in der Wahrnehmung der Buchkäufer über ein
klares und unterscheidbares Profil. Ein Grund: Buchverlage kommunizieren oft
ausschließlich mit dem Buchhandel und nicht mit den Endverbrauchern. Somit fehlt
vielen Verlagen gegenüber den Buchkäufern ein markenähnliches Qualitäts- oder
Leistungsversprechen. Diese wählen weiterhin meist nach Autoren und Titeln, und
eben nicht nach Verlagen.

Weitere Informationen zum „Verlagsranking 2003“ gibt es unter www.innofact.com.

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