Suche

Werbeanzeige

Viel Trump-Kritik und T-Mobile veräppelt „Fifty Shades of Grey“: die besten Spots des Super Bowls 2017

Christopher Walken und Justin Timberlake für Bai

Die Welt im Jahr 2017 ist eine politische. Alle debattieren wieder über die großen gesellschaftlichen Themen. Das ist wohl der Trump-Effekt. Den spürt auch die Werbung und reagiert. Beim Super Bowl, der weltweit wichtigsten Leistungsshow der Reklame-Wirtschaft, gab es so viele kritische Spots wie noch nie. Ein Clip wurde vom Sender Fox sogar abgelehnt. Hier sind die zehn besten Clips. Den wohl lustigsten lieferte übrigens T-Mobile.

Werbeanzeige

T-Mobile: #Punished

Am 14. Februar kommt „Fifty Shades of Grey“ in die Kinos und T-Mobile gibt der Peitschen-Schnulze und der Telefon-Konkurrenz – namentlich Verizon – gleich mal einen anständigen Klaps. In bester SM-Manier bestrafe der Konkurrent nämliche Kunden mit zu wenig Datenvolumen. Also solle man T-Mobile wechseln.

It’s a 10 Hair Care: „Four More Years“

Große politische Werbe-Kunst: Mit einem glasklaren Anti-Trump-Spot will It’s a 10 Hair Care seine Pflegeprodukte verkaufen. Der Clip zeigt Menschen unterschiedlicher Rassen, Ethnien, Geschlechter und Styles und ihre Haare. Bereits der erste Satz verrät die eigentliche Aussage: „Wir stehen vor vier Jahren voller hässlicher Haare“. Eine klare Anspielung auf den US-Präsidenten und seine Frisur. Also müsse jeder Einzelne besonders auf seine Haare achten.

Snickers: „Old West“

Die Riegelproduzenten produzierten zum Super Bowl einen Live-Werbespot . Der Clip zeigt, was passiert, wenn man in einem Westernstudio hungrig einen Reklamefilm in Echtzeit drehen will: alles fällt zusammen.

Bai: „Gentleman“

Reduzierter und mit mehr Stil geht kaum: „Gentleman“, der Spot des Wellness-Wassers Bai setzt ausschließlich auf das Charisma von Christopher Walken und Justin Timberlake. Gerade im Gegensatz zu dem sonstigen Feuerwerk an Special-Effekten und Kino-Inszenierungen der Werbe-Konkurrenz entfaltet der Clip sein besonderes Flair.

Squarespace: „Calling Johnmalkovich.com“

Noch ein Star-Solo in einem reduzierten Spot. Der Schauspieler John Malkovich versucht am Telefon, einen anderen John Malkovich davon zu überzeugen, ihm die Domain JohnMalkovich.com zu überlassen. Immerhin sei er ein Star und müsse für sein Modelabel werben. Natürlich zeigt sich der Angerufene resistent. Hätte sich der Hollywood-Star mal früher um seine Web-Adresse gekümmert, will uns der Domain-Provider Squarespace damit sagen.

Mercedes: „Easy Driver“

Bereits im Vorfeld begeisterte die Mercedes-Variante des Biker-Klassikers „Easy Rider“. Der Spot konnte auch in der harten Super Bowl-Konkurrenz bestehen. Die Macher dürften sich über die guten Ratings freuen.

Honda: Yearbook

Maximale Starpower, eine wunderbare Idee und fertig ist ein Top-Spot. Für seinen 60-Sekunden-Film erweckt Honda alte High-School-Jahrbücher zum Leben. Es sind stets die Jugendfotos von Stars wie Robert Redford, Magic Johnson, Missy Elliot oder Jimmy Kimmel zu sehen. Dazu leihen die Promis den Fotos ihre Stimme. In „Yearbook“ geht es – ganz typische Amerikanisch – darum, seinen Traum zu leben.

Netflix: „Strangers Things 2“

Sie wollen sich mal wieder so richtig gruseln, wie noch in den 80er-Jahren, zu besten „Poltergeist“- und „Halloween“-Zeiten? Dann schauen Sie einfach den Super Bowl-Trailer von Netflix für „Stranger Things 2“.

Mister Clean: „Cleaner of your Dreams“

Eigentlich eine billige Nummer. Für diesen Film von Mister Clean, wird Mister Clean (so etwas wie die US-Version von Meister Propper) zu einem sexy Putzmann. Viele Kritiker zerrissen im Vorfeld den Clip. Doch den Zuschauern schien er zu gefallen.

84Lumbers: „The Journey“

Der Höhepunkt des diesjährigen Werbe-Endspiels war allerdings gar nicht im Werbeblock zu sehen. Fox hatte die Werbung der Baustoff- und Baumarkt-Kette 84 Lumber als zu kontrovers abgelehnt. Also zeigte das Unternehmen beim Super Bowl die erste Hälfte des Clips und die zweite im Web. Die Auflösung ist harter emotionaler Stoff, der nur einen Verlierer kennt: Donald Trump.

Digital

Digitale Werbung nervt? Nein, mit Programmatic Creativity nicht!

Seit Jahren schreitet die Verwendung von Daten in der Digitalen Werbung voran. Was als Targeting begann und sich über Realtime Advertising fortsetzte, ist inzwischen bei „Programmatic Creative“, das heißt der automatisierten, datenbasierten Dynamisierung von Werbemitteln, angekommen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Von Philips über die FDP bis hin zur Elbphilharmonie: Das sind die Finalisten des Marken Awards 2018

Die Jury des Marken Awards 2018 kam zusammen, um die Bewerber zu begutachten…

Opel vor schweren Zeiten: „Der Vertrieb läuft in die falsche Richtung und das ist eine große Gefahr für die Sanierung“

Die Ausgangssituation für die Sanierung von Opel/Vauxhall durch den französischen PSA-Konzern waren ursprünglich…

ADC-Wettbewerb: Adidas-Schuh der BVG zählt zu den Gewinnern – doch Mercedes räumt richtig ab

Begeisterung beim diesjährigen ADC. Der Jury Chairman Richard Jung und ADC-Präsident Stephan Vogel…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige