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Video-Analyse: Werbungtreibende scheitern, wenn sie User zum Lachen bringen wollen

Emotionale Trends geben Werbungtreibenden wichtige Signale: Oder hätten Sie gewusst, dass das meistgeteilte Werbevideo aller Zeiten „Friends Furever“ von Google Android ist? Solche Fakten wird nun Unruly Pulse, ein neues Dashboard, analysieren. So sollen für Werbungtreibende mehr als 550.000 Konsumentenreaktionen unter die Lupe genommen werden

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Wussten Sie dass Werbungtreibende oft scheitern, wenn sie Leute zum Lachen bringen wollen, da die Emotion „Freude“ durchschnittlich nur von rund 4 Prozent der Videobetrachter empfunden wird? Und dass deutsche Männer im Schnitt sogar emotionaler auf Werbevideos reagieren als Frauen?

Diese Erkenntnisse ermittelt Unruly Pulse und schaut sich dafür entscheidende Emotionen in Abhängigkeit von Zielgruppe, Branche und Region an. Die Markenverantwortlichen können separate Werbespots analysieren und deren Performance mit der des Wettbewerbs vergleichen, sowie durch entsprechende Handlungsempfehlungen das User-Engagement für geplante Kampagnen verstärken. Wissenschaftliche Studien und Berichte aus der Industrie haben in den letzten Jahren wiederholt die positive Wirkung von emotionaler Werbung aufgezeigt und konnten unter anderem eine gesteigerte Markenpräferenz und Kaufabsicht sowie eine erhöhte Bereitschaft, die Marke weiter zu empfehlen, nachweisen.

Emotionale Intelligenz

 „Unruly Pulse ist in erster Linie eine künstliche Intelligenz zur Bestimmung des emotionalen Quotienten einer Kampagne. Die Markenverantwortlichen sind damit am Puls ihrer Konsumenten. Mithilfe der emotionalen Intelligenz von Unruly Pulse können sie nachvollziehen, welcher Content für ihre Zielgruppe wie, warum und wo optimal platziert ist. Damit wird auch eine effektivere Aussteuerung von Videokampagnen rund um aktuelle Events und saisonale Trends planbar“, so Sarah Wood, Gründerin und Co-CEO von Unruly.

Weitere Ergebnisse

Durch die Anwendung von Unruly Pulse wurden in den letzten sechs Monaten weitere wichtige Facts erkannt:

1. Das meistgeteilte Video aller Zeiten ist die Werbung für Google’s Android aus 2015 „Friends Furever“ (7 Millionen Shares weltweit), dieser Werbespot machte die Zuschauer vier Mal glücklicher als ein durchschnittliches Video. Zudem lachten die Menschen fünf Mal eher als bei einem herkömmlichen Tech-Werbespot.

3. Werbungtreibende scheitern oft, wenn sie Leute zum Lachen bringen wollen, denn Freude ist eins der seltensten Gefühle, die auf der Welt auf einen Nenner zu bringen sind. In den letzten sechs Monaten haben nicht mehr als 4 Prozent auf diese Emotion gleich reagiert. Im selben Zeitraum, in dem Videoinhalte konsumiert wurden, ist Glück hingegen als das stärkste gemeinsame Gefühl festgestellt worden. Deshalb ist eben diese Emotion perfekt mit Blick auf die bevorstehenden Events Olympische Spiele und EM 2016.

4. Unsere psychologischen Reaktionen wechseln mit dem Alter und unterscheiden sich mit dem Geschlecht. Deutsche Männer im Alter von 25-34 empfinden eher ein Hochgefühl, Glück und Stolz, wenn sie ein Video schauen, während die männliche Baby Boomer Generation eher Fröhlichkeit ausstrahlt, ins Staunen gerät oder überrascht ist. Deutsche Millennial Frauen sind glücklicher und stolzer, wenn sie Werbespots sehen, während die weibliche Baby Boomer Generation mehr staunt und überrascht ist.

5. Brasilianer kaufen, mehr als jede andere Nation, ein Produkt oder mögen eine Marke nachdem sie einen Werbespot online gesehen haben. Zwei von drei Brasilianer haben dann viel positivere Einstellung zur Marke, verglichen mit 58 Prozent innerhalb des ASEAN Marktes, 41 Prozent in den USA, 28 Prozent in Großbritannien und 26 Prozent in Deutschland.

6. Der Launch der Weihnachtsspots im November und Dezember 2015 erzielte weltweit einen regelrechten Nachfrage-Boom, der zu beschwingten und emotionalen Empfindungen bei Konsumenten führte. Wenngleich dieses Jahr beim Super Bowl die Fröhlichkeit dominierte.

7. Der Spot, der den deutschen Zuschauern die größte Traurigkeit entlockte war der Werbespot von Edeka zu Weihnachten “#heimkommen”.

8. Es ist für Markenartikler viel schwieriger die Deutschen zum Teilen von Videos zu bewegen. Deutsche Zuschauer erzielten im weltweiten Durchschnitt niedrigere Werte für jede einzelne Soziale Motivation (zum Beispiel das Teilen für einen guten Zweck oder um eine andere Meinung einzuholen).

9. In den USA und Europa gibt es andere Motive, die das Teilen von Videos beeinflussen und von anderen Ländern unterscheidet. Emotionale Intensität rangiert hier ganz oben und ist der Hauptgrund dafür, warum Videos mit Freunden geteilt werden, während in Südostasien, Brasilien und in der Türkei soziale Motivatoren zum Teilen dominieren.

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