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Vertrauen in die Sicherheit der Arbeitsplätze sinkt

Insgesamt stabil zeigt sich die Stimmungslage der Deutschen, wenn sie an die Entwicklungen im eigenen Leben denken: Fast zwei Drittel (62 Prozent) schauen persönlich „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“ ins Jahr 2013. Absolut stabil zeigt sich mit 57 Prozent zuversichtlicher Antworten das Vertrauen in die persönliche finanzielle Lage. Anders verhält es sich, wenn es um den eigenen Arbeitsplatz geht: Die Bundesbürger haben weniger Hoffnung als vor einem Jahr, dass der eigene Job sicher ist (minus fünf Prozentpunkte).

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Die Ergebnisse der monatlich durchgeführten Befragungen zur Allianz Zuversichtsstudie, einem Gemeinschaftsprojekt der Allianz Deutschland AG und der Universität Hohenheim, zeigen für das vierte Quartal 2012 eine leicht beflügelte Stimmung. Denn wenn die Bundesbürger an die künftige Lage der Nation denken, ist ihre Zuversicht größer als vor einem Jahr. Die Ergebnisse konkret: 33 Prozent der Bundesbürger haben im vierten Quartal 2012 auf die Frage, wie sie der Gesamtsituation in Deutschland in den nächsten zwölf Monaten entgegen sehen, „mit Zuversicht“ oder „mit großer Zuversicht“ geantwortet. Vor einem Jahr waren es nicht einmal drei von zehn Befragten. Lediglich sieben Prozent empfinden derzeit „große Sorge“, wenn es um Deutschlands Zukunft geht. Und 38 Prozent der Bevölkerung signalisieren mit der Antwort „teils, teils“ zwiespältige Gefühle.

„Deutschlands Wirtschaft ist wettbewerbsfähig“

Zweigeteilt sind auch die Ergebnisse zur Stimmung hinsichtlich der Entwicklungen am Arbeitsmarkt und der allgemeinen Wirtschaftslage: 35 Prozent der Bundesbürger vertrauen derzeit darauf, dass sich Deutschland im Jahr 2013 wirtschaftlich positiv entwickeln wird. Vor einem Jahr teilten diese Einschätzung lediglich 32 Prozent. Dagegen sind zur Zeit weniger Menschen (24 Prozent) als vor einem Jahr zuversichtlich, wenn es um die Sicherheit der Arbeitsplätze in Deutschland geht (minus sieben Prozentpunkte). „Deutschlands Wirtschaft ist wettbewerbsfähig. Das stärkt die Zuversicht der Bundesbürger für die Konjunktur“, sagt Dr. Michael Heise, Chefvolkswirt und Leiter der Unternehmensentwicklung der Allianz. Zuletzt habe der Arbeitsmarkt aber an Dynamik verloren. Insbesondere Arbeitnehmer beobachteten diese Entwicklung aufmerksam und zunehmend besorgt.

Den größten Stimmungszuwachs im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichnet die gesetzliche Pflege- und Krankenversicherung (plus acht Prozentpunkte): Mehr als jeder vierte Bundesbürger (26 Prozent) ist hier derzeit zuversichtlich. Bessere Werte als im vierten Quartal des Jahres 2011 erzielen auch der Umwelt- und Klimaschutz (37 Prozent der Menschen äußern Zuversicht, zwei Prozent mehr als im Vorjahr) und der persönliche Bereich der finanziellen Versorgung bei Krankheit und Pflege (46 Prozent, plus zwei).

Hessen und Nordrhein-Westfalen an der Spitze

Die einzelnen Regionen Deutschlands zeigen stimmungsmäßig große Unterschiede, wenn es um die Einschätzung der kommenden zwölf Monate geht. Bundesweit am größten ist zur Zeit die Zuversicht der Menschen in Hessen. Das gilt sowohl für die Zukunft Deutschlands (45 Prozent) als auch für das persönliche Leben (74 Prozent). Auf Platz zwei liegt Nordrhein-Westfalen, hier sind 36 Prozent der Menschen zuversichtlich hinsichtlich der Gesamtsituation in Deutschland und 66 Prozent haben keine Sorgen in Bezug auf ihre persönliche Situation.

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