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Verbreitung internetfähiger Telefone steigert mobile Webnutzung

Mittlerweile loggen sich bereits mehr als die Hälfte der US-Bürger über mobile Endgeräte wie Laptops, Handys, portable Spielekonsolen oder MP3-Player ins Internet ein, wie der „Wireless Internet Use"- Bericht des Washingtoner Think-Tanks „Pew Internet and American Life Projects“ belegt. Besonders stark würden weniger kaufkräftige Bevölkerungsschichten von derartigen Möglichkeiten Gebrauch machen, um sich Zugang zum Web zu verschaffen.

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„Die Kosten von Breitbandanschlüssen und Computern veranlassen viele User dazu, sich aktiv im mobilen Internet zu betätigen“, sagt John Horrigan, Associate Director bei Pew Internet. Aus wirtschaftlicher Sicht ergebe diese Überlegung Sinn und helfe insgesamt dabei, die vielfach zu beobachtende „Digitale Spaltung“ der Gesellschaft zu entschärfen. In Deutschland komme der mobilen Nutzung des Netzes eine eher eingeschränkte Bedeutung zu. „Während DSL-Anschlüsse mit 61,5 Prozent weiterhin die meistgenutzte Zugangsform bei privaten Webanschlüssen ist, spielen mobile Zugänge mit nur 1,7 Prozent noch kaum eine Rolle“, erklärt Daniel Ott, Sprecher der Initiative D21. Durch den zunehmenden Preiskampf in den Reihen der Breitbandanbieter sei das Preisargument hierzulande kaum noch ein ernsthaftes Hemmnis für den Einstieg ins Web. Dennoch lasse sich ein Zusammenhang zwischen Haushaltseinkommen und Internetnutzung feststellen. Beispielsweise seien Computer und Breitband bei Menschen, die unter einer gewissen Einkommensgrenze leben, eher weniger verbreitet.

Diejenige Bevölkerungsgruppe, die derzeit eindeutig am stärksten über mobile Zugänge ins Netz einsteigt, ist dem Bericht von Pew Internet zufolge die der Afroamerikaner. So hätten 48 Prozent dieser Gruppe bereits mindestens einmal ein portables Gerät verwendet, wohingegen der entsprechende Vergleichswert bei der weißen Bevölkerung bei 28 Prozent liege. Zudem sei die Zahl der afroamerikanischen Mobil-Webnutzer seit 2007 um 141 Prozent gestiegen, was beinahe dem doppelten Wert des durchschnittlichen landesweit beobachtbaren Wachstums entspreche. „Die Vorstellung einer digitalen Kluft hat für die afroamerikanische Bevölkerung eigentlich durchaus Geltung. Wenn man sich aber die Entwicklung im Bereich der mobilen Webnutzung ansieht, verändert sich das Bild grundlegend. Hier geben die Afroamerikaner klar das Tempo vor“, unterstreicht Horrigan. Die beliebteste Art, sich mobil ins Internet einzuloggen, sei für US-amerikanische Erwachsene ein Laptop, worauf Mobiltelefone folgen, die vor allem für den E-Mail- und Instant-Messaging-Verkehr sowie zur Informationssuche eingesetzt würden. Insgesamt sei der Wert der mobilen Internetnutzung in den USA seit Dezember 2007 um knapp ein Drittel nach oben geklettert.pte

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