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Verbraucher von heute erreichen? Sie haben 30 Sekunden

Wer Verbraucher heute über die unterschiedlichen Medien erreichen möchte, dem bleibt nur wenig Zeit dazu. Laut einer Studie von Responsys, einem Anbieter für Cloud-Marketing-Software und -Services ist die Aufmerksamkeitsspanne der Deutschen für Marketing-Botschaften auf 30 Sekunden oder weniger gesunken. Lediglich im Social Media-Kanal bleibt etwas mehr Zeit. Denn Verbraucher surfen heute parallel mit ihrem Smartphone oder Tablet im Internet, während sie beispielsweise fernsehen. Wer gesehen oder gehört werden möchte, sollte die Inhalte möglichst informativ und relevant für die spezifische Zielgruppe verpacken.

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Rund 38 Prozent der Deutschen, die online sind, nutzen häufig zwei oder mehr Bildschirme gleichzeitig, rufen also beispielsweise ihre E-Mails mit dem Smartphone ab, während sie eine Fernsehsendung verfolgen. So lautet das Ergebnis der von Responsys in Auftrag gegebenen Online-Studie, bei der vom Marktforschungsinstituts Yougov über 1.000 deutsche Verbraucher befragt wurden. „Diese Umfrage zeigt, dass Unternehmen auf jedem Kanal ein immer kleiner werdendes Zeitfenster zur Verfügung steht, um den Verbraucher zu erreichen“, erklärt Tobias M. Zielke, Geschäftsführer der Responsys GmbH. „Sinkende Aufmerksamkeit und wachsende Konkurrenz erfordern gezielt zugeschnittene Botschaften über den richtigen Kanal zur richtigen Zeit. Nur so können Unternehmen heute überhaupt noch in Kontakt mit Kunden und potenziellen Kunden treten und idealerweise einen Dialog etablieren.“

Aufmerksamkeit erlangen durch individualisiertes Marketing

Doch das parallele Screening ist in den verschiedenen Altersgruppen unterschiedlich stark ausgeprägt und nimmt mit zunehmendem Alter ab: So schauen mindestens die Hälfte der Altersgruppen unter 45 Jahren mehrmals die Woche auf zwei oder mehr Bildschirme, bei den Befragten zwischen 45 und 54 Jahren sind es nur noch 33 Prozent und ab 55 Jahren bereits nur noch 25 Prozent der Studienteilnehmer. Dabei tritt dieses Verhalten bei Männern (42 Prozent) insgesamt häufiger auf, als bei Frauen (34 Prozent). Zudem ist die Anzahl der digitalen Marketing-Botschaften in den letzten Jahren stark gestiegen. So haben 69 Prozent der Befragten den Eindruck, heutzutage mehr Marketing-Botschaften zu erhalten als noch vor drei Jahren. „Deshalb sollten Marketing-Verantwortliche weg vom Kampagnen-gesteuerten und hin zum Nutzer-gesteuerten Marketing wechseln: Eine personalisierte und individualisierte Aussteuerung über alle Kanäle sind die Taktiken, mit denen Marketing-Fachleute aktuell zu den von vielen Seiten abgelenkten Verbrauchern durchdringen. Dazu müssen Unternehmen ihre Kunden natürlich kennen – denn ! diese bestimmen durch ihre Aktivitäten selbst, welche Inhalte sie über welche Kanäle empfangen möchten“, kommentiert Zielke das Ergebnis der Studie.

Marketing-Botschaften auf Social Media und E-Mails haben mehr Zeit

Zudem gaben die Teilnehmer der Studie an, die ihr Opt-In für E-Mails, Sms und Social Media abgaben, sich insbesondere dann wertgeschätzt zu fühlen, wenn die Inhalte informativ (48 Prozent) sowie relevant und zeitlich abgestimmt (45 Prozent) sind. Hingegen werden Informationen dann als verstörend empfunden, wenn der Empfänger dem Erhalt nicht zugestimmt hat (60 Prozent) oder die Informationen zu häufig erhält (63 Prozent). Bei der Wahl der genutzten Kanäle sollten Marketing-Experten zudem genau wissen, wen sie ansprechen möchten. So schenken in Deutschland ein Viertel der Verbraucher Unternehmensbotschaften auf Social Media gar keine Beachtung. Allerdings gilt dies nicht für die Altersgruppe der unter 35-Jährigen. Sie widmen Marketing-Botschaften immerhin bis zu einer Minute Beachtung. Werbeemails genießen ebenfalls von insgesamt 29 Prozent der Befragten eine Minute oder mehr Aufmerksamkeit. Nur lediglich acht Prozent der Verbraucher öffnen prinzipiell keine Werbeemails.

(Responsys/vl)

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