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Verbraucher sehen Verantwortung für den Schutz ihrer Daten bei sich selbst

Sieben von zehn deutschen Konsumenten sehen sich selbst in der Verantwortung, wenn es um den Schutz persönlicher Daten geht. Nur 17 Prozent sind der Meinung, dass der Gesetzgeber dafür zuständig ist. Sieben Prozent sehen die Verantwortung bei den Anbietern, die die Daten abfragen, drei Prozent bei den Datenschutzbehörden und zwei Prozent bei den Verbraucherschutzstellen.

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Die Zahlen sind das Ergebnis einer Studie der TNS Emnid Medien- und Sozialforschung. Sie wurde vom Bonusprogramm Payback zum Internationalen Tag des Datenschutzes (28. Januar) in Auftrag gegeben.

Kritische Haltung gegenüber Gewinnspielen

Bedenken bei der Herausgabe persönlicher Daten haben Verbraucher laut der Studienergebnisse insbesondere bei Gewinnspielen (82 Prozent) und sozialen Netzwerken (78 Prozent). Mehr Vertrauen genießen dagegen Krankenkassen und Versicherer sowie Banken.

Die eigene Bankverbindung hingegen wird von den Bundesbürgern nur ungern herausgegeben: 83 Prozent der Befragten äußern hier ihre Bedenken. Kritisch gesehen werden auch persönliche Fotos (77 Prozent), die sogar noch vor Krankenblättern beziehungsweise der persönlichen Krankengeschichte (73 Prozent) rangieren. Weniger sensibel werden hingegen Vor- und Nachname, die Angabe des Geburtsdatums sowie Einkaufsdaten erachtet.

Große Skepsis bei mobiler Datenübertragung

Mehr als die Hälfte der Befragten fühlt sich, was ihre persönlichen Daten betrifft, in der digitalen oder mobilen Welt (noch) nicht zu Hause: Knapp 60 Prozent der Befragten sagen, dass sie sich in der „Offline-Welt“ mit Blick auf den Datenschutz am sichersten fühlen. Noch mit Skepsis betrachtet wird das Versenden und Empfangen von Daten über das Handy oder Smartphone, nur fünf Prozent der Befragten haben dabei ein gutes Gefühl.

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