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US-Videotheken trotzen dem schlechten Geschäft

Angesichts massiv steigender Konkurrenz in Form von Onlinestores und Tauschbörsen kämpfen große Ketten wie Blockbuster und Movie Gallery in den USA mit massiven Verlustgeschäften. Im zweiten Quartal 2005 mussten die beiden US-Marktführer Verluste in Millionenhöhe hinnehmen. Seit 2001 herrscht für die Videotheken ein kontinuierlicher Abwärtstrend.

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Vor allem Online-Konkurrenz wie der Bestellservice Netflix und die oftmals von Kundenseite beklagte, begrenzte Auswahl in den Videotheken tragen zum Verlustgeschäft bei. Hinzu kommen bei den meisten Verleihern hohe Gebühren bei verspäteter Rückgabe der DVDs und Videos. Trotzdem ist das Ausleihen noch immer die am meisten verbreitete Form des Filmkonsums, das geht aus einer Studie von Adams Media Research hervor.

Im vergangenen Jahr verzeichneten die US-Stores rund 3,2 Milliarden Verleihabwicklungen. Dagegen kauften die Filmkonsumenten nur halb so viele Kinotickets und 1,1 Milliarden DVDs. „Die Idee, dass Videotheken auf wundersame Weise verschwinden, ist ein Irrglaube“, will Tom Adam, Präsident der Adams Media Research, gegenüber der New York Times richtigstellen. Das Verleihgeschäft sei immer noch die populärste Art des Filmeschauens.

Hollywood setzt sich, weiterhin für den klassischen Verleih von Filmen ein. Die Filmstudios zeigen kein Verlangen danach, die Zeitspanne von 45 Tagen zwischen der Veröffentlichung eines Filmes auf DVD und der Freigabe für Kabelbetreiber aufzuheben. Das ist nicht ganz uneigennützig: Derzeit gehen rund 60 Prozent des Listenpreises einer neuen DVD an die Studios. Um weiter bestehen zu können, werden sich Videotheken dennoch neue Geschäftsstrategien überlegen müssen. pte

www.moviegallery.com

www.blockbuster.com

www.netflix.com

www.adamsmediaresearch.com

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