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US-Studie: Bei US-Teenager wird Facebook immer unbeliebter, angesagt sind Instagram und Snapchat

Facebook laufen weiter die Teenager weg – zumindest in den USA. Das hat die Investmentbank Piper Jaffray in ihrer halbjährlichen Studie unter 13- bis 19-Jährigen herausgefunden. Die gute Nachricht für den Facebook-Chef: Die amerikanischen Jugendlichen sind vor allem zu einer App weitergezogen, die ebenfalls vom heimischen Campus in Menlo Park betrieben wird: Instagram

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Alle sechs Monate wieder untersucht die Investmentbank Piper Jaffray das Nutzungsverhalten der amerikanischen Generation Z (Durchschnittsalter: 15,9 Jahre) in ihrer Studie “Taking Stock with Teens“. Die Ergebnisse sind manchmal bahnbrechend in der Vorwegnahme kommender Trends, diesmal jedoch bestätigen sie, was seit Monaten als Konsens in der Tech-Welt gilt: Facebook scheint nach dem Datendebakel um Cambridge Analytica auf dem absteigenden Ast – ganz besonders bei Jugendlichen.

Wie Piper Jaffray herausgefunden hat, nutzen nur noch 36 Prozent der US-Teens mindestens einmal im Monat das weiterhin weltgrößte Social Network –  ein Absturz von 45 Prozent gegenüber sechs Monaten zuvor. Die Dimensionen der Nutzungserosion sind enorm: Vor viereinhalb Jahren kam Facebook unter amerikanischen Jugendlichen noch auf eine doppelt so hohe monatliche Nutzung.

Mittlerweile ist Facebook sogar hinter Twitter zurückgefallen, das elf Prozent höher notiert. Das gilt auch in der Beliebtheitsskala, in der noch ganze fünf Prozent Facebook als Liebling-Social Network angeben.

Angesagt unter amerikanischen Jugendlichen sind wenig überraschend die beiden Stories-Apps Snapchat und Instagram. Nach jahrelanger Dominanz vollzieht sich nun auch unter US-Teenagern die symbolträchtige Wachablösung, die nach Nutzungszahlen weltweit längst Realität ist.

Obwohl für 46 Prozent der Befragten Snapchat weiter vor Instagram (32 Prozent) das favorisierte Social Network ist, hat sich das Foto-Netzwerk mit 85 Prozent in der monatlichen Nutzung erstmals vor Snapchat geschoben (84 Prozent). Mark Zuckerberg kann sich also trotz des brutalen Absturzes des von ihm gegründeten sozialen Netzwerks dank Instagram immer noch als Teenager-Versteher fühlen.

Andere Erkenntnisse der weitreichenden Studie, basierend auf Angaben von 8600 amerikanischen Teenagern: 82 Prozent (!) der US-Teens besitzen ein iPhone – ein neuer Rekordwert. Auch beim Fernsehverhalten gibt es ganz klare Präferenzen: 71 Prozent der gesehenen Inhalte entfallen inzwischen auf Netflix und YouTube.

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