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US-Autohersteller ändern Kommunikationsstrategien und betreten Neuland

Wie die New York Times berichtet, stellen die US-Autohersteller für ihre Werbeauftritte im Jahr 2005 wichtige Weichen.

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Als ein Indiz unter vielen sieht das Blatt die Aktion von Oprah Winfrey, die unter den Zuschauern ihrer Sendung 276 Modelle eines neuen Pontiac verschenkte. Diese Aktion koste General Motors sieben Millionen Dollar und sei ein Versuch, mit Konsumenten besser in Kontakt zu treten.

Auch die Medien unternehmen dem Bericht zufolge größere Anstrengungen, den Werbekunden neue Möglichkeiten und Werbeformen aufzuzeigen. Alleine für Mazda gebe es in den Oktober-Ausgaben von GQ und Vanity Fair ein 12-seitiges Advertorial mit zahlreichen Fotos unter dem Titel „emotion of motion“. Zusätzlich riefe das Produktmanagement von Mazda Leserinnen und Leser zu einem Fotowettbewerb auf.

Ein weiterer Schritt in Richtung Neuland sei die Nennung der Konkurrenz und deren Einbeziehung in die eigenen Werbespots. Bei der neuen Cadillac-Werbung beispielsweise messe sich die amerikanische Automarke mit den Konkurrenten BMW- und Mercedes. Die Automobilhersteller seien bereit, mehr zu riskieren und bekannte Marken-Claims abzulegen, um die Awareness in der Zielgruppe zu steigern.

Mit einer für die Zielgruppe sehr extrovertierten und interaktiven Kampagne wolle auch Ford seine Automarke Mercury aus der Zielgruppe der 35- bis 45-Jährigen herausführen. Unter dem Motto „New Doors Open“ versuche der Hersteller die Marke mit mehr Humor und Musik in den Köpfen der Konsumenten zu positionieren. Dem Bericht zufolge will Ford im kommenden Jahr 150 Millionen Dollar für Werbung ausgeben, das sind 50 Prozent mehr als im Vorjahr. pte

www.nytimes.com

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