Suche

Anzeige

Unternehmen sollen Datenmissbrauch früher erkennen können

Die Reihe der Datenmissbrauchsvorfälle bei Unternehmen wie der Telekom oder dem Finanzdienstleister AWD reißt nicht ab. Mit dem Adressdatenschutz „Mystery-IDs“ der Customer Care & Consulting GmbH (CC&C) soll sich die unerlaubte Weitergabe von Daten jedoch früh feststellen und die Quelle der Weitergabe identifizieren lassen.

Anzeige

„Die Datenschutzpflicht liegt beim Auftraggeber. Unternehmen, die ihre Daten in die Hände externer Dienstleister legen, müssen daher Sorge tragen, dass diese nicht an unberechtigte Dritte weitergegeben werden. Rechtlich bindend bedeutet das: Datenverarbeitung im Auftrag (DViA)“, geben Customer-Relationship-Management (CRM)- und Qualitätssicherungsexperten von CC&C zu bedenken. Mystery-IDs seien fiktive Kundenadressen, die mit einer realen und aktiven Post- und E-Mail-Adresse sowie Telefonnummer ausgestattet sind. Diese Datensätze würden für jeden Auftraggeber exklusiv generiert und in dessen bestehende Datenbank integriert. Zwar sollen die „falschen“ Daten von den „richtigen“ nicht zu unterscheiden sein, doch falle es sofort auf, wenn ein Dritter die Mystery-IDs kontaktiert. Beispielsweise nehme ein CC&C-Mitarbeiter bei telefonischer Kontaktaufnahme den Anruf entgegen, agiere wie eine reale Person und identifiziere auf diese Weise den widerrechtlichen Anrufer.

Durch die Zuordnung der Mystery-IDs zu einer internen oder externen Datenquelle soll zudem aufgedeckt werden können, ob Kundendaten durch eigene Mitarbeiter oder von externer Seite widerrechtlich weitergegeben wurden. Das erleichtere zum einen die Verfolgung des Datenmissbrauchs, zum anderen könne das Unternehmen sicherstellen, dass beauftragte Dienstleister wie Call-Center und Lettershops die Datenschutzvereinbarungen des Unternehmens einhalten. Ein weiterer Vorteil sei, dass das Unternehmen als Erstes vom Datenmissbrauch erfährt und aktiv handeln könne. „Grundsätzlich geht es auch um die unternehmerische Verantwortung gegenüber dem Kunden und nicht zuletzt um die Wahrung des eigenen Rufes“, unterstreicht Peter Apel, Geschäftsführer von CC&C. Der Gesetzgeber habe zwar die Rechtslage zugunsten der Verbraucher verschärft, doch würden strengere Gesetze noch zu keiner Verurteilung und damit auch nicht zu einem effektiven Druck auf die Täter führen. Erst ein Bewusstseinswandel bei den Auftraggebern werde auch zu einer stärkeren Verbrauchersicherheit führen.

www.ccuc.de

Kommunikation

Lufthansa will Kunden mit „Mixed-Reality“ zu Fernreisen animieren – innovativ oder von vorgestern?

Mit Augmented-Reality Lust aufs Fernreisen machen – das versucht die Lufthansa jetzt mit sogenannten „Walk-In-Ads“, mit der potenzielle Reisende durch ein virtuelles Tor in ihr Traumziel schreiten. Ist das nur Gimmick oder echte Innovation? mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Von Käsefondue bis Riesenrad: Wie Messen zur riesigen Erlebniswelt werden

Die Cebit hat jetzt ein Riesenrad, auf der Photokina treten Instagram-Stars auf, die…

Frust wegen Einmischung von Mark Zuckerberg: Instagram-Gründer verlassen Facebook und wollen neue Projekte starten

Die beiden Gründer der Plattform Instagram verlassen die Konzernmutter Facebook. Sie wollten nun…

Fake-DJ statt Gigi D’Agostino: OMR-Chef Westermeyer entschuldigt sich für #Gigigate bei der Dmexco-Party

Mehr als 3.500 Menschen feierten in diesem Jahr bei der "OMR Aftershow" im…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige