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Unternehmen kommunizieren gerne live

In diesem Jahr geben deutsche Unternehmen rund 2,08 Milliarden Euro für Marketing-Events aus. Die zweite Event-Klima-Studie des Forum Marketing-Eventagenturen bestätigt ein kontinuierliches Wachstum der Live-Kommunikation.

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Nach dem starken Weltmeisterschaftsjahr 2006 registriert das Forum ein Wachstum von rund 4 Prozent. Damit liegen die Budgets für Live-Kommunikationsmaßnahmen deutlich über denen von Anzeigenwerbung in Publikumszeitschriften (Euro 1,8 Milliarden) oder Fachmedien (Euro 1,2 Milliarden). Auch für 2008 zeigt der Trend nach oben: Die befragten Experten rechnen mit einer Steigerung der Eventbudgets um 8,7 Prozent. Für 2009 prognostizieren sie sogar ein Wachstum von 15,9 Prozent.

Fast 70 Prozent der Experten gehen davon aus, dass sich Marketing-Events zum Instrument der integrierten Markenführung entwickeln, mit einer wachsenden Bedeutung in allen Branchen. Damit etabliere sich die Direkte Wirtschaftskommunikation als zweitwichtigste Säule in der Unternehmenskommunikation neben der klassischen Werbung, heißt es in der Studie. Favorisiert würden Event-Maßnahmen im Corporate- und im Consumer-Bereich. Hierfür gäben Unternehmen in diesem Jahr jeweils knapp eine halbe Milliarde Euro aus.

Dabei gingen nur wenige Auftraggeber langfristige Bindungen mit Marketing-Eventagenturen ein, Ausschreibungen erfolgten meist projektweise. Langfristige Kommunikationstrackings, die Veränderungen im Verhalten der Zielgruppe belegen, beobachtet das Forum nur bei nicht einmal einem Drittel der Live-Kommunikationsmaßnahmen der großen Auftraggeber. Häufig setze man auf die Beobachtung von Besuchern. Stark verbessert habe sich jedoch die Vernetzung von Events mit anderen Kommunikationsmaßnahmen. So setzten Kunden Public-, Exhibition- und Charity-/ Social-/Cultural-Events zu 100 Prozent vernetzt ein, bei Corporate-, Consumer- und Mitarbeiter-Events seien dies rund 80 Prozent. Die komplette Studie Event-Klima 2007 ist in der FME-Geschäftsstelle erhältlich (Euro 400,- / FAMAB-Mitlgieder Euro 250,-).

www.famab.de

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