Suche

Anzeige

Unternehmen investieren in neue Methoden der Ideenfindung – und ins Zuhören

Der Drang nach Innovationen nimmt zu, weil der Druck im Wettbewerb wächst und Lebenszyklen kürzer geraten. Doch statt loszulegen, warteten viele Unternehmen auf die „große Idee“, die für die nächsten 20 Jahre stabile Märkte sichere, bemängelt der Innovationsberater Jens-Uwe Meyer in der neuen Ausgabe der Marketingzeitschrift absatzwirtschaft.

Anzeige

Doch daraus werde nichts, sagt Meyer: „Warten hilft nicht. Keine große Idee kommt als große Idee daher. Und es ist Unsinn, heute für 20 Jahre stabile Märkte vorherzusagen, dieses Denken stammt aus den kuscheligen 70er Jahren.“ Wie Unternehmen dagegen heute neue Methoden zur Ideenfindung umsetzen können, zeigt absatzwirtschaft in seiner aktuellen Titelstory.

Wichtigste Voraussetzung: Zuhören lernen. Zudem müssten Unternehmen erkennen, „dass wir nicht alles selbst erfinden können, sondern Plattformen brauchen, um Innovationen von außen zu uns zu bringen“, meint Volker Wohlfarth, Vice President Anbietermarketing und Markenführung bei Immobilien Scout 24. Das Berliner Unternehmen setzt auf Inkubatoren, wie das vor zwei Jahren gestartete Innovationslabor „You is now“. Gefördert werden Ideen für Onlinegeschäftsmodelle rund um Social, Local und Mobile Media oder den Wohnungsmarkt. Das Unternehmen erhält im Gegenzug für die Förderung die Option, sich nach Ablauf der zwölf Monate an dem Start-up zu beteiligen.

Strukturierte Prozesse als Voraussetzung

Ähnliche Konzepte verfolgen Unternehmen wie die Deutsche Telekom oder Vodafone. Ob mit oder ohne Inkubatoren: Eine wichtige Voraussetzung für Innovationen sind strukturierte Prozesse: „Innovationsmanagement wird in vielen Unternehmen so betrieben, wie kleine Jungs Fußball spielen: Alle zeigen hektische Betriebsamkeit, aber keiner weiß, wie man das Spiel aufbaut, um Tore zu schießen“, meint der langjährige Henkel-Marktforscher Dr. Hans-Willi Schroiff.

Wie man dank Innovationen erfolgreich Geschäfte macht, zeigt seit über 100 Jahren der Technologiekonzern 3M. Der Konzern launcht im Schnitt 1.000 neue Produkte pro Jahr. Das Geheimnis: 15 Prozent ihrer Arbeitszeit können die Mitarbeiter darauf verwenden, eigene Ideen zu entwickeln. Dass manches dabei über Jahre haften bleibt, zeigt die Erfindung der Post-it-Haftnotizen – eine 15-Prozent-Idee.

Die komplette Titelstory lesen Sie in Ausgabe 5-2013 von absatzwirtschaft – Zeitschrift für Marketing, zu beziehen über den Onlineshop.

www.absatzwirtschaft-shop.de

Kommunikation

Überhaupt kein Jobkiller? Wie die Digitalisierung neue Jobs schafft

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung aus. Also: Keine Angst vor der Zukunft? Kann man so sagen. Mit der Digitalisierung werden deutlich mehr Chancen für neue Jobs verbunden sein, als die Vernichtung von Arbeitsplätzen. In Summe rechnen die Befragten des diesjährigen HR-Reports mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Überhaupt kein Jobkiller? Wie die Digitalisierung neue Jobs schafft

Der digitale Wandel wirkt sich über alle Fachbereiche hinweg positiv auf die Beschäftigung…

Der Online-Handel boomt: Im E-Commerce ist trotz Brexit ein Ende des Wachstums nicht in Sicht

Die Bilanz des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel e.V. (bevh) könnte unter folgender Überschrift…

Kein Halt vor Landesgrenzen: Der Cloud Act erlaubt den US Behörden den Zugriff auf im Ausland gespeicherte Daten

62 Prozent der IT- und Sicherheitsexperten vertrauen darauf, dass die strikten Anforderungen der…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige