Suche

Werbeanzeige

Unternehmen gegen steigende E-Mail-Flut

Jeden Tag werden weltweit 89 Millionen geschäftliche E-Mails verschickt – Tendenz steigend. Erste Unternehmen wie VW, Telekom und Daimler wollen die Informationsflut deutlich einschränken. Ändern wird das allerdings nichts. Im Gegenteil: Die Kommunikation per E-Mail wird weiter zunehmen.

Werbeanzeige

Die Zahl ist enorm: An einem einzige Tag werden weltweit 89 Millionen geschäftliche E-Mails versendet. Laut dem Technologie-Marktforschungsunternehmen The Radicati Group wird die Zahl bis 2016 auf rund 144 Millionen steigen.

Dagegen ist die Zahl der privat verschickten Mails rückläufig. Werden derzeit noch fast 56 Millionen E-Mails pro Tag verschickt, sollen es 2016 nur noch 48 Millionen sein. Verantwortlich für den Rückgang der Privat-Mails dürften unter anderem die zunehmende Nutzung von sozialen Netzwerken und Instant Messengern sein.

Wie stark sich die Anzahl privater und geschäftlicher E-Mails laut The Radical Group in den kommenden Jahren unterscheiden wird, zeigt die folgende Grafik des Statistik-Portals „Statista“:

Abbildung 1: Die Grafik zeigt die geschätzte Anzahl von geschäftlichen und privaten E-Mails von 2012 bis 2016.

Unternehmen steuern gegen E-Mail-Wahn

Wie das Handelsblatt berichtet, wollen immer mehr Unternehmen dem E-Mail-Wahn ein Ende setzen. Sie führen Programme ein, um die Informationsflut zu verringern. Einer der Vorreiter ist Henkel. Henkel-Chef Kasper Rorsted verbietet seinen Vorstandskollegen sogar, ihm zwischen Weihnachten und Neujahr E-Mails zu schicken, schreibt das Handelsblatt.

Der Autokonzern Daimler will die ständige Erreichbarkeit im kommenden Jahr per Beschluss abschaffen. Ab 2013 haben Führungskräfte und andere Mitarbeiter die Möglichkeit, eingehende E-Mails in ihrer Abwesenheit automatisch löschen zu lassen. Das Ziel ist, dass die Mitarbeiter in Urlaub und Feierabend besser entspannen können.

Bei Volkswagen können Tarifangestellte bereits ab 18.15 Uhr keine E-Mails mehr empfangen. Der Blackberry-Mailserver ist bis zum nächsten Morgen abgeschaltet. Eon und Telekom wollen ebenfalls, dass ihre Mitarbeiter auf E-Mails außerhalb der üblichen Arbeitszeit verzichten.

Der Grund für die Unternehmen: Viele Geschäfts-E-Mails sind unnötig. Die Mitarbeiter verlieren beim Antworten Zeit. Die Unternehmensberatung Basex hat errechnet, dass der US-Wirtschaft jährlich 900 Milliarden Dollar verloren gehen, weil Outlook den Leuten die Zeit stiehlt. Laut Handelsblatt ist durchschnittlich fast jede dritte Mail für die Arbeit unwichtig. (ak)

Kommunikation

Kundendatenmanagement: Je verwöhnter Ihre Kunden, desto besser muss Ihre IT sein

Chatbots, personalisierte Ansprache oder Same-Day-Delivery - mithilfe künstlicher Intelligenz und Machine Learning können Unternehmen Marketingkampagnen, Kundenservice oder Logistikrouten optimieren und ihr Kundendatenmanagement fit für die Zukunft machen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wechsel des DFB-Sponsoringpartners: Warum Volkswagen noch nicht zum DFB passt

Nach 45 Jahren Partnerschaft zwischen dem Deutschen Fußballbund und Mercedes-Benz und fünf gewonnenen…

Facebook bringt Kleinanzeigen-Plattform Marketplace nach Deutschland

Facebook wird auch in Deutschland ein Stück mehr zum Konkurrenten für Ebay und…

„Adidas erfindet das Marketing neu und macht alles falsch“: Thomas Koch übt Kritik an der Metropolen-Strategie

Adidas setzt im Marketing auf Metropolen und will in sechs Großstädten weltweit Sport-Communitys…

Werbeanzeige

Werbeanzeige