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Unternehmen erkennen Senioren nicht als Wirtschaftsfaktor

Der demografische Wandel hat kaum Auswirkungen auf das Handeln der Unternehmer. Mit der Bevölkerung jenseits der 50 wollen deutsche Unternehmer immer noch wenig zu tun haben: Nur 31 Prozent von ihnen planen, Produkte oder Dienstleistungen für diese Zielgruppe auf den Markt zu bringen. Am ehesten sind noch Banken (53 Prozent) und Versicherungen (72 Prozent) dazu bereit.

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Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Wirtschaftsstimmungsumfrage der Management- und IT-Beratung Capgemini bei 1260 Vorständen und Geschäftsführern von Unternehmen mit mehr als 12,5 Millionen Euro Jahresumsatz. Gleichzeitig sehen die Unternehmen ihre weitere Geschäftsentwicklung durch die älter werdende Bevölkerung mehrheitlich eher gefährdet.

57 Prozent der deutschen Unternehmenslenker ziehen es auch nicht in Erwägung, eine Stelle mit einem älteren Mitarbeiter (älter als 50 Jahre) zu besetzen. Nur 10 Prozent würden dies überhaupt tun, richtig begeistert
davon wäre allerdings nur ein einziges Prozent aller Befragten. In der Branchensicht sind Versicherungs- (16 Prozent) und Logistikunternehmen (12 Prozent) noch am ehesten bereit, Mitarbeiter über 50 einzustellen. Die vollständigen und detaillierten Umfrageergebnisse „Wirtschaftsstimmung – Eine Umfrage unter deutschen Führungskräften“ ist nach Bundesländern und Branchen aufgeschlüsselt und im Internet abrufbar.

www.wirtschaftsstimmung.de

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