Suche

Anzeige

Ungewöhnlicher Vertriebsweg: Snapchats Spectacle wird aus Automaten verkauft

Das neue Spielzeug für den Sommer 2017

In limitierter Stückzahl mithilfe quietschgelber Automaten: Snapchat hat sich für den Vertrieb etwas besonderes ausgedacht und verkauft die neue Brille "Spectacles" in Los Angeles aus Automaten. Wann und ob die Brillen auch nach Europa kommen, steht noch nicht fest.

Anzeige

Vor dem ersten gelben Kasten bildete sich in Venice Beach bei Los Angeles. Letzte Woche bildete sich vor einem gelben Kasten eine lange Schlange. Dort konnte man die 130 Dollar teure „Spectacles“-Brille erwerben – die relativ schnell ausverkauft war. Der Wiederverkaufspreis bei Ebay stieg schnell bis 1000 Dollar an.

Damit geht der Hype um die Brille los

Kurze Verkaufszeit, geringe Auflage, hohe Nachfrage. Snapchat hat mit seinen Verkaufsautomaten auf die richtige Strategie gesetzt. Diese sollen nur für eine begrenzte Zeit an verschiedenen Orten auftauchen, eine Karte auf der Website soll einen Tag vorher zeigen, wo sie als nächstes stehen werden. Auf dem Bildschirm des Automaten mit dem Namen „Snapbot“ konnten Käufer zwischen den verschiedenen Farben der Brille wählen und dann per Bankkarte bezahlen. Wie viele Brillen am Donnerstag verkauft wurden, ist bis heute nicht klar, aber zunächst wurde kein weiterer Automat aufgestellt.

Snaptacles für Marken

Schon im Vorfeld hatten sich einige Kreative und Agenturen die Brille gesichert. Ned Lampert zum Beispiel, Creative Director bei der Werbeagentur Space150. Er sagte gegenüber Adweek: „Spectacles haben eine ’sozialere‘ Komponente als die gescheiterte Google Glass.“ Er könnte sich vorstellen, dass das Gadget vor allem im Bereich Action-Sport Fuß fassen könnte.

Auch Gary Vaynerchuck sicherte sich für seine Werbeagentur VaynerMedia gleich fünf „Spectacles“. Weil die Agentur Werbungtreibende beim Social-Media-Marketing betreut, experimentieren sie immer wieder als Erste mit neuen Gadgets.

Kommunikation

Die Beliebtheit von Youtube und ihre Bestverdiener: 22 Millionen US-Dollar nimmt dieser Siebenjährige ein

Jugendliche können nicht ohne WhatsApp, Snapchat und Instagram? Vielleicht. Am allerwenigsten können die 12- bis 19-Jährigen aber ohne ein anderes Onlineangebot: Youtube. Dazu kommt, dass sie auch nicht ohne ihre Lieblings-Accounts können. Spielzeugtester Ryan ToysReview, oder Rapper Jake Paul sind die Stars bei Youtube und verdienen sich eine goldene Nase. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Die Beliebtheit von Youtube und ihre Bestverdiener: 22 Millionen US-Dollar nimmt dieser Siebenjährige ein

Jugendliche können nicht ohne WhatsApp, Snapchat und Instagram? Vielleicht. Am allerwenigsten können die 12-…

Roundtable Teil 2: „Je älter die Zielgruppe, desto nischiger müssen Influencer sein“ – über die Relevanz der neuen Werbeform

Influencer-Marketing boomt – und sieht sich zugleich Kritik wie auch Anfeindungen ausgesetzt. Beim…

Marken orientieren sich weiter Richtung Instagram – Unternehmen sollten Verteilung der Werbebudgets datenbasiert treffen

Es war ein ereignisreiches Social-Media-Jahr. Was lässt sich daraus für 2019 ableiten und…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige