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Unbekannte Gesprächspartner werden zumeist „gegoogelt“

Vertrauen Menschen auf ihre Intuition, wenn sie wissen, bald mit einer ihnen noch nicht bekannten Person zu sprechen? Nein, lautet das Ergebnis einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Acer. Ob Google, Facebook oder Xing: 78 Prozent der rund 1.000 Befragten recherchieren einen unbekannten Gesprächspartner vorab im Internet.

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Kommunikationsexperte Michael Ehlers, Autor des Buches „Kommunikationsrevolution Social Media“, sieht dies kritisch. „Wirklich offen für den ersten Eindruck sind wir so nicht mehr“, sagt er. Wenn der potenzielle neue Mitarbeiter vor dem Vorstellungsgespräch online durchgecheckt werde und die Vorlieben der Chat-Bekanntschaft vor dem ersten Date auf Facebook recherchiert würden, bleibe eines auf der Strecke: die Chance auf eine echte Begegnung.

Unbefangen zum ersten Treffen

Das Verhalten von Männern und Frauen unterscheidet sich dabei kaum. Während sich 81 Prozent der männlichen Befragten vorab informieren, gehört für 75 Prozent der Frauen der Blick in die Suchmaschine zur Vorbereitung auf ein Kennenlernen genauso dazu wie das Haarekämmen und der letzte Blick in den Spiegel. Nur einige Klicks im Internet – und schon weiß man scheinbar alles über den neuen Gesprächspartner.

„Vergessen sollten wir dabei aber niemals, dass die Online-Reputation tatsächlich nur die Online-Reputation eines Menschen ist – und nicht seine wahre Persönlichkeit“, warnt Ehlers. Sein Rat: „Geben Sie sich und Ihrem Gesprächspartner wieder öfter die Möglichkeit, einander völlig unvoreingenommen gegenüberzutreten.“

Auf der Internationalen Funkausstellung hat Acer den Praxistest zur Studie gemacht: Schaffen wir es überhaupt noch, ganz unbefangen mit Fremden ins Gespräch zu kommen? O-Töne dazu liefert dieser Video-Beitrag. (Acer/asc)

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