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Twitter gilt zwar als großer Hype, aber nicht als „the next big thing“

Sehr schnell hat sich Twitter bei den Profis der Internet-Branche als intensiv genutzte Kommunikationsplattform entwickelt. Mittlerweile verwendet jeder zweite Web-Professional dieses Medium aktiv zum Verfassen eigener oder zum Lesen fremder Twitter-Meldungen. Insgesamt 50 Porzent der Nutzer schreiben mehrfach pro Woche eigene Twitter-Meldungen; 64 Prozent lesen genauso häufig die Meldungen anderer Twitter-Nutzer.

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Dabei ist die berufliche und private Nutzung sehr ausgeglichen. Von den Professionals nutzen es 12 Prozent beruflich, 23 Prozent sowohl beruflich als auch privat und 15 Prozent ausschließlich privat, womit der Gesamtnutzeranteil von Twitter bei 50 Prozent liegt. Auch für die Zukunft wird Twitter von den Internet-Profis eine positive Entwicklung vorausgesagt: Während nur 15 Prozent denken, dass die Bedeutung der Community gleich bleiben wird, und lediglich 13 Prozent an einen Nutzungsrückgang glauben, erwarten 63 Prozent, dass Twitter an Bedeutung gewinnen wird.

So meinen 56 Prozent der befragten Nutzer, dass zukünftig fast jedes größere Unternehmen einen Twitter-Account unterhalten wird. Von den Nicht-Nutzern glauben nur 14 Prozent an ein solches Szenario. Wird Twitter jedoch in einen größeren und differenzierteren Zusammenhang gestellt, ergibt sich ein anderes Bild: „Twitter ist ein vorübergehender Hype“ sagen 51 Prozent aller Befragten, wobei diese Meinung (66 Prozent der Nennungen) vor allem von den Nichtnutzern von Twitter vertreten wird, während immerhin 36 Prozent der Twitter-Nutzer aus dieser Befragung diese Meinung teilen. Deutlichere Übereinstimmung gibt es in Fragen der Refinanzierung: Jeweils 29 Prozent der Nutzer und der Nicht-Nutzer von Twitter zweifeln an der Refinanzierbarkeit der Plattform.

Fazit: Obwohl Twitter von den meisten Befragten als neu und innovativ angesehen wird und die Microblog-Nutzung unter den Web-Professionals bislang wächst, ist es nicht „the next big thing“ – wie schon so häufig publiziert. Nur 15 Prozent der Befragten haben diesen Anspruch an Twitter. So ist zu erwarten, dass zukünftig der Anteil an inaktiven Twitter-Nutzern, die keine Meldungen verfassen (liegt derzeit bei 10%) oder keine Meldungen (mehr) lesen (4%), zunehmen wird.

Im Rahmen der Panelstudie von Innofact in Kooperation mit deutsche-startups.de wurden 941 Internetnutzer aus Deutschland sowie 301 Internet-Nutzer aus der Schweiz zu den Schwerpunktthemen Kommunikation im Web 2.0, Tendenzen im Online-Shopping, Mobiles Internet sowie Gaming befragt.

www.innofact.com

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