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Tourismus-Krise und kein Ende?

Die Jahre des stürmischen Wachstums in der Tourismus-Branche sind vorbei. Grundlegende und nachhaltige Veränderungen der Kundenanforderungen führen zu einer dauerhaften Veränderung der Marktdynamik.

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Das ist das Fazit einer Studie zur Entwicklung der
europäischen Touristik-Industrie von Mercer Management Consulting.
Die Reiseveranstalter müssen sich in einem schwierigeren Markt darauf
konzentrieren, eine klarere Wettbewerbs-Differenzierung sowie eine
höhere Wertschöpfung zu erreichen. Obwohl sich die Kunden immer
schwerer bestimmten Reisekategorien zuordnen lassen, sollten die
Touristik-Unternehmen deutliche Schwerpunkte in ihrem Programm setzen
und ihr Geschäftsmodell klar darauf fokussieren. Nicht fokussierte
Veranstalter, konzernunabhängige Reisebüros sowie
Charterflug-Gesellschaften werden die Verlierer im Reisemarkt der
Zukunft sein.

Wirtschaftliche Unsicherheit, die SARS-Lungenkrankheit, der
Irak-Krieg und Terrorismus – in diesem Jahr wird der weltweite
Tourismus von vielen Faktoren gebremst. Bereits 2002 war die Anzahl
der Flugreisen um zehn Prozent zurückgegangen, und in 2003 ist eine
Fortsetzung dieses Trends zu erwarten.

Die Touristik-Industrie
befindet sich in der wohl schwierigsten Phase ihrer jüngeren
Geschichte. Einige Marktteilnehmer leben in der Hoffnung, dass dies
nur ein temporärer Einbruch ist. Die jetzt erschienene europäische
Tourismus-Studie von Mercer Management Consulting prognostiziert
jedoch ein Abflachen der Wachstumskurve auf weniger als drei Prozent
pro Jahr von 2004 bis 2010. Der Grund, so die Mercer-Studie, liegt in
der zunehmenden Individualisierung und Zersplitterung der
Kundenwünsche.

Eine ausführliche Meldung gibt es unter www.mercermc.de

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