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Touchcode auf Produkten eröffnet digitale Welten

Elektronische Systeme, die mit Standarddruckmaschinen hergestellt werden können und gedrucktes Papier mit digitalen Inhalten verknüpfen, entwickelt das Unternehmen Printechnologics. Strategischer Partner ist der Konzern 3M. Als erstes kommerziell verfügbares Produkt wurde „Touchcode“ auf den Markt gebracht, ein elektronischer Datencode, der unsichtbar auf Papier, Karton oder Folie aufgedruckt werden kann. Um die Daten zu lesen, genügt ein Smartphone oder Tablet mit Touchscreen. Der Anwender muss lediglich eine bestimmte App oder Website öffnen und den Touchcode auf das Display legen. Dieses erkennt die Daten automatisch und benötigt weder eine Kamera noch ein spezielles NFC-Verfahren. Die Inhalte, die mit dem jeweiligen Code verknüpft sind, werden automatisch auf dem Lesegerät angezeigt.

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Die Anwendungsmöglichkeiten sind nach Unternehmensangaben vielfältig – analog zum QR-Code, wobei der Touchcode äußerst kosteneffizient sei: als Werbeträger auf Produktverpackungen, fälschungssicheres Sicherheitsfeature auf Etiketten oder als Datenträger in den Bereichen Gaming, Micropayment, Ticketing oder Logistik. Der Verlag Axel Springer beispielsweise setzte den Code in einer Beilage zur „Welt am Sonntag“ ein, um das iPad-Magazin „The Iconist“ zu bewerben. Die Leser fanden in der Zeitung eine Karte, über die sie mittels iPad eine Gratis-Ausgabe des Magazins downloaden konnten. Wie einfach sich Online- und Offline-Inhalte miteinander verknüpfen lassen, zeigt auch das folgende Beispiel: Printechnologics entwickelte interaktive Sammelkarten israelischer Fußballmannschaften für das Stickeralbum iSupergol. Um die digitale Dimension zu nutzen, öffnet der Sammler die kostenlose iSupergol App auf dem iPhone und legt die Karte auf das Display. Das Smartphone erkennt den abgebildeten Spieler und ruft unter anderem zusätzliche Informationen und Videos auf.

www.printechnologics.de
www.touchcode.de

Kommunikation

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