Suche

Werbeanzeige

Top-Weihnachtsstudie: Smarte Technik auf dem Wunschzettel ganz oben

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

Werbeanzeige

Top 1: An Weihnachten führen Tablets, Smartphones und Wearables die Geschenkeliste an

Direkt an Heiligabend das neue Smartphone auspacken, die Smartwatch testen oder mit der Familie zum Controller greifen und loszocken: 7 von 10 Bundesbürgern (71 Prozent) wollen in diesem Jahr zu Weihnachten Technik verschenken oder für sich selbst anschaffen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1010 Personen ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. Besonders hoch im Kurs stehen in diesem Jahr Tablets, die jeder Dritte zum Fest anschaffen oder verschenken will (33 Prozent). Gleich dahinter folgen Smartphone oder Handy als Weihnachtsgabe (28 Prozent). Knapp jeder Vierte (23 Prozent) kauft in diesem Jahr zum Fest eine klassische Spielkonsole wie PlayStation, Xbox oder 3DS. Auch Wearables stehen auf dem Wunschzettel weit oben: Jeder Vierte will einen Fitnesstracker (26 Prozent) verschenken oder für sich selbst anschaffen, jeder Sechste eine Smartwatch (16 Prozent). Die Geräte lassen sich mit dem Smartphone verbinden und zeichnen Körperfunktionen wie etwa Herzfrequenzen, Schlafrhythmen oder den Kalorienverbrauch auf. 14 Prozent freuen sich über einen Smart TV zum Fest. Außerdem tummeln sich hochwertige Audioprodukte wie etwa Bluetooth-Lautsprecher (neun Prozent), E-Book-Reader (8 Prozent), Virtual-Reality-Brillen (7 Prozent) und Drohnen (5 Prozent) unter den digitalen Weihnachtsgeschenken. „Smarte Technik ist auch in diesem Weihnachtsgeschäft wieder heiß begehrt. Anders als bei Geldgeschenken hat man mit einem Elektronikprodukt direkt an Heiligabend etwas in der Hand, das sich über die Feiertage ausprobieren lässt“, sagt Bitkom Handelsexpertin Julia Miosga.

(Zum Vergrößern Anklicken)

Eine steigende Nachfrage gibt es auch nach Smart-Home-Produkten, die 15 Prozent in diesem Jahr zu Weihnachten für sich selbst kaufen oder verschenken wollen. Besonders Sicherheitskameras, die über eine App auf dem Smartphone oder Tablet gesteuert werden können, wollen sich die Befragten anschaffen oder verschenken (7 Prozent). Unter einigen Weihnachtsbäumen landen in diesem Jahr auch Haushaltsroboter (4 Prozent), die Aufgaben rund um Haus und Garten wie etwa Saugen, Wischen oder Rasenmähen übernehmen können. Auch intelligente Beleuchtung (3 Prozent), die mit dem Internet verbunden wird, oder digitale Sprachassistenten (2 Prozent) wie Amazon Echo oder Google Home sind zu Weihnachten gefragt. c„Smart-Home-Produkte werden immer begehrter und die Anschaffung eignet sich zum Fest natürlich besonders. Damit hält der Trend hin zur Vernetzung des Haushalts und dem Smartphone als mobile Steuerungszentrale weiter an“, so Miosga.

Methodik: Grundlage der Angaben ist eine Umfrage unter 1010 Personen ab 14 Jahren, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom 2017 durchgeführt hat. Die Fragestellung lautete: „Welche der folgenden Elektronik-Produkte wollen Sie dieses Jahr zu Weihnachten verschenken oder sich anschaffen?“

Top 2: Bei Spielzeug sind Deutsche gegenüber Technologie unterm Tannenbaum skeptisch

Roboter, sprechende Puppen oder App-gesteuerte Spiele: Rund die Hälfte der Deutschen hat zwar schon einmal technologisches Kinderspielzeug oder solches mit technologischen Features gekauft – doch eine gewisse Skepsis gegenüber Technologie im Kinderzimmer ist immer noch vorhanden. Das zeigen die Ergebnisse des neuen Consumer Barometers von IFH Köln und KPMG, für das über 500 Konsumenten und ausgewählte Branchenexperten befragt wurden.

So sehen 77 Prozent der Befragten Kinder lieber toben als sich mit technologischem Spielzeug beschäftigen. Über die Hälfte der Konsumenten ist zudem der Meinung, Kinder sollten mit einfachem Spielzeug ohne überflüssige technologische Elemente spielen. Ein Grund für die Skepsis, den auch die befragten Experten bestätigen: Jeder zweite Konsument befürchtet Manipulationsmöglichkeiten und Überwachung durch zu viel Hightech im Kinderzimmer. So erwarten auch 78 Prozent der befragten Konsumenten, dass Datenschutz und Sicherheit bei der Nutzung von Hightech-Spielzeug gewährleistet sind.

„Dass die Spielzeugpuppe möglicherweise mithört, ist für die meisten Käufer von Spielwaren keine angenehme Vorstellung von der Technologisierung des Kinderzimmers. Dennoch gestehen sie technischen Funktionen mehr und mehr Bedeutung zu. Nach wie vor steht aber auch klassisches Spielzeug oben auf dem Einkaufszettel. Entscheidend für die Produktauswahl sind Qualität und die spielerische Förderung des Kindes“, so Mark Sievers, Head of Consumer Markets bei KPMG.

Trotz der vorhandenen Bedenken: Nur etwa jeder sechste Konsument lehnt technologisches Spielzeug oder Spielwaren mit technologischen Elementen komplett ab. Knapp vier von zehn Konsumenten legen zudem Wert darauf, dass Kinder schon früh an die digitale Welt herangeführt werden. Der Einsatz von technologischen Elementen im Spiel sollte aber einen echten Mehrwert für Kind und Spielverlauf bieten, wie die für das Consumer Barometer befragten Experten bekunden.

(Zum Vergrößern Anklicken)

Die wichtigsten Zahlen im Überblick:

  • 57 Prozent der befragten Konsumenten haben bereits Spielzeuge mit technischen Funktionen gekauft.
  • 48 Prozent der befragten Konsumenten haben schon einmal technologisches Spielzeug, wie einen Spielzeugroboter, gekauft.
  • 78 Prozent der befragten Konsumenten erwarten, dass Datenschutz und Sicherheit bei der Nutzung von Spielzeugen, die über Technologien steuerbar sind, gewährleistet werden.
  • 51 Prozent der befragten Konsumenten haben Angst vor Überwachung und Manipulationsmöglichkeiten durch zu viel Technik im Kinderzimmer.
  • Für 37 Prozent der befragten Konsumenten ist es wichtig, dass Kinder schon früh an die digitale Welt herangeführt werden.

1 2

Kommunikation

„Eine schlechte und sinnlose Werbung”: Warsteiner wollte möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren

Ein sinnloses und schlechtes Werbevideo drehen, so möglichst viel Ärger im Social-Web provozieren, um dann später auf die Nutzerkritik mit einem neuen Clip zu reagieren? Hört sich nach einem recht verqueren Werber-Pitch an, hat die Agentur Leo Burnett in Argentinien aber genauso gemacht - für die deutsche Brauerei Warsteiner. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

ADC-Wettbewerb: Adidas-Schuh der BVG zählt zu den Gewinnern – doch Mercedes räumt richtig ab

Begeisterung beim diesjährigen ADC. Der Jury Chairman Richard Jung und ADC-Präsident Stephan Vogel…

Roundtable zur Zukunft der Werbung: Wo ist Marketing in der Organisation aufgehängt?

Im Sommer 2017 entstand im Dialog zwischen Christian Thunig, Georg Altrogge und Johannes…

Top-Studie: Online gleich nach dem Aufwachen und kurz vor dem Einschlafen – jeder Zweite nutzt Social Media im Bett

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige