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Top-Thema: Sparkasse setzt auf App „Kwitt“ und versendet nun auch Geld

In unserem Wochenrückblick geht es dieses Mal auch um "kwitt" © Screenshot Sparkasse 2017

Diese Woche hat Donald Trump mal wieder für viel Furore gesorgt. Doch manchmal muss man den Präsidenten auch machen lassen und nicht darüber schreiben. Also konzentrieren wir uns auf andere Themen, wie den Super Bowl, Facebooks überdimensional hohe Geschäftszahlen oder die neue Sparkassen-App. Unser Wochenrückblick

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Der Spot der Woche: Budweiser

Dieses Wochenende müssen die Profis wieder den Football catchen um die Super Bowl-Trophäe in den Händen halten zu können. Dieses Jahr heißt das Duell: Patriots gegen Falcons. Und auch die Werbe-Schlacht ist eröffnet. Egal ob Budweiser, Pepsi oder Audi: Wer etwas von sich hält, ist beim Super Bowl präsent.

Im Budweiser-Spot wird die Einwanderer-Geschichte des Firmengründers Adolphus Busch von Deutschland in die USA erzählt. So wird er, bei seiner Ankunft in den USA mit Sätzen wie „go back home“ und „you’re not wanted here“ begrüßt. Seine Reise endet mit dem Claim: „When nothing stops your Dream“. Scheint eine klare Botschaft an Präsident Trump zu sein, der das Spiel und die ganze Veranstaltung sicherlich schaut.

Der Gewinn der Woche: facebook

Ach Facebook, deine sprudelnden Einnahmen aus Werbung auf Mobilgeräten hat dir mal wieder ein grandioses Jahr beschert. Der Gewinn wurde im vergangenen Jahr beinahe verdreifacht auf 10,2 Milliarden Dollar (9,46 Milliarden Euro), wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Im vierten Quartal 2016 stiegen die Werbeeinnahmen verglichen mit dem Vorjahreszeitraum um 53 Prozent auf 8,6 Milliarden Dollar. Die Gesamtumsätze beliefen sich auf 8,8 Milliarden Dollar von Oktober bis Dezember und 27,6 Milliarden Dollar im gesamten Jahr, was jeweils einer Steigerung um gut die Hälfte entsprach. Mehr dazu lesen Sie hier.

Die Veränderung der Woche: Vodafone

Wenn es alle machen, kann Vodafone ja nicht einfach zusehen. Also hat der TV- und Mobilfunkanbieter nun auch eine neue Fernsehplattform. Vom 12. Februar an soll GigaTV verfügbar sein. Das Besondere: Sie vereint Sender, Apps, Videotheken und Mediatheken unter einer gemeinsamen Oberfläche mit übergreifender Suchfunktion. 500 internationale Experten haben nach Unternehmensangaben zwei Jahre lang an GigaTV getüftelt. Schließlich will man damit die Konkurrenz, wie Entertain von der Deutschen Telekom, Horizon von Unitymedia und AdvanceTV von Tele Columbus, auf Trab halten.

14,99 Euro soll das Standard-Produkt des Endergebnisses im Monat kosten – zusätzlich zu dem normalen Kabelanschluss. Die Variante ohne TV-Kabel kostet monatlich 9,99 Euro. Streaming ist stark im Kommen. Das weiß auch Vodafone Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter. „Der Markt ist riesig, Deutschland hat über 80 Millionen Einwohner und das Potenzial wollen wir nutzen – über GigaTV zuhause und als App auf Smartphone oder Tablet.“

Die Erfindung der Woche: Kwitt

Die deutschen Sparkassen gelten als langsam, fast träge und rückständig, wenn es um die Digitalisierung geht. Doch jetzt nicht mehr. Denn die knapp 400 Geldhäuser können mit einer Neuheit aufwarten: Mit der Sparkassen-App „Kwitt“ kann man nun Geld an Freunde versenden. Und dafür haben sich laut Unternehmen in den ersten zwei Monate nach dem Start schon 260.000 Kunden registriert. Ursprünglich wollten die Sparkassen Zahlungen an Handy-Kontakte zusammen mit den Volks- und Raiffeisenbanken starten. Doch das Bundeskartellamt schob diesem Vorhaben im Herbst einen Riegel vor. Schließlich arbeiten die Volks- und Raiffeisenbanken schon mit unabhängigen Anbietern für Handy-zu-Handy-Zahlungen zusammen – wie mit der Starnberger Frima Lendstar, die bereits mit einigen Raiffeisenbanken und Sparda-Banken kooperiert. Auch Cringle bietet das Smartphone-Bezahlen unter Freunden an. Ebenso am Markt ist der Onlinebezahlriese Paypal. Mehr zum Thema lesen Sie beim Handelsblatt

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