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Top-Thema: Siemens auf dem Weg in die Digitalisierung – mit 2700 Stellenstreichungen

Siemens will auf in die Digitalisierung und muss dafür Stellen abbauen

Diese Woche sieht es für viele Mitarbeiter bei Siemens nicht so gut aus: Der Konzern will bis zu 2700 Stellen streichen - trotz guter Quartalszahlen. Auch bei Ströer sind die Quartalszahlen gut, das Umsatzwachstum passt. In der digitalen Welt ist Snapchat-CEO Evan Spiegel mal kurz arrogant geworden. Unser Wochenrückblick.

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Die Zahlen der Woche: Ströer

Ströer weiß wohl wie man wächst: das Unternehmen konnte im ersten Quartal 2017 seine Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 24 Prozent auf 281 Millionen Euro steigern. Der Operativ-Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen ist nach Unternehmensangaben um 20 Prozent auf 56 Millionen geklettert. Die Ergebnisse des ersten Viertels des laufenden Geschäftsjahres stimmen CEO Udo Müller optimistisch, das angekündigte Jahresziel zu erreichen. „Wir bestätigen unsere aktuelle Guidance von mehr als 320 Millionen Euro Operational EBITDA bei einem Konzernumsatz von rund 1,3 Milliarden Euro für 2017“, sagt er. 

Das Umsatzwachstum ist auch auf die Expansion der Ströer SE zurückzuführen. „Im Berichtszeitraum wurde die Integration und gezielte Restrukturierung der neu erworbenen Unternehmen weiter vorangetrieben. Dabei gelingt es immer wieder, sowohl auf der Umsatz- als auch auf der Kostenseite von Skalen- bzw. Synergie-Effekten zu profitieren“, heißt es seitens des Unternehmens. Darunter fällt auch die bereits im vorvergangenen Jahr gestartete Übernahme von Interactive Media, die in das Digitalgeschäft implementiert worden ist. Dort steigerte Ströer den Umsatz in Q1/17 um 59 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, 147,9 Millionen Euro stehen in der Tabelle. Das EBITDA kletterte um 46 Prozent auf 35,2 Millionen. Mehr zu Ströer lesen Sie bei den Kollegen von meedia.

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Der Verlust der Woche: Siemens

Trotz überraschend guter Quartalszahlen: Siemens treibt der digitale Wandel an. Konzernchef Kaeser will die Industrie 4.0 maßgeblich mit kreieren. Deshalb muss das Unternehmen nun agieren und nimmt Stellenstreichungen vor. Deutschlandweit sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund 2700 Jobs gestrichen, ver- oder ausgelagert werden. So sagte es das Unternehmen am Donnerstag. Besonders betroffen: die interne Unternehmens-IT, wo es alleine um 1350 Jobs geht. In der zur digitalen Fabrik gehörenden Sparte in Fürth sind rund 450 Jobs betroffen und in der Zugsparte in Krefeld weitere 300. Mehr zum Thema gibt es beim Handelsblatt.

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Der Anfall der Woche: Evan Spiegel

Wer zuletzt lacht… Das hat Snapchat-CEO Evan Spiegel nicht so clever angestellt: Bei der Konferenz von Analysten legte Spiegel einen bizarren Auftritt hin. Er lachte die Frage, ob Snapchat Angst vor Facebook haben müsse, einfach weg. Ein skurriler Reflex angesichts der Tatsache, dass sich die Snap-Aktie zu diesem Zeitpunkt nachbörslich bereits um mehr als 20 Prozent im Sturzflug befand – Snap-Aktionäre dürfte das Lachen entsprechend im Halse stecken geblieben sein. Analysten reagierten mit Kopfschütteln – und kürzten die Kursziele. Die heftigste Breitseite gab es allerdings dann, als Evan Spiegel Snapchat mit Google und Facebook mit Yahoo verglich: „Nur weil Yahoo ein Suchfeld hatte, bedeutet das am Ende des Tages nicht, dass sie Google sind“ , feuerte der Snap-CEO in Richtung Mark Zuckerberg. Die ganze Story zu Evan Spiegel lesen Sie hier.

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