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Top-Thema: Amazon Fresh startet in Berlin. Hat der Lieferdienst eine Chance?

In dieser Woche geht es in unserem Rückblick um die Wahl in Frankreich und den erbitterten Kampf der beiden Kandidaten im TV-Duell, um Amazon Fresh, die nun in Deutschland durchstarten wollen und um Tesla, deren Quartalszahlen nicht gerade berauschend sind.

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Der Kampf der Woche: LePen gegen Macron

Es war keine nette Diskussion, oder ein ehrenvolles Duell. Es war ein Battle mit Fäusten und harten Bandagen. Vor der Stichwahl am 7. Mai kamen die beiden Präsidentschaftskandidaten zu einer zweistündigen Debatte zusammen. Zwischen dem Führer der Bewegung „En Marche!“ und der Kandidatin des Front National (FN) wurde über die Sicherheit im Land, Nationalstolz, Europaaustritt aber auch über persönliche Dinge gesprochen – besser hart diskutiert. So titulierte LePen ihn als „kaltherzigen Banker“, als „Liebling des Systems“, „Favorit der Medien“ und „Handlanger der Eliten“. Am Sonntag geht es nicht um die Entscheidung zwischen Nationalismus und Globalisierung, wie Le Pen behauptet. Es ist auch ein Wettkampf der Werte. Für Macron, der laut Umfragen rund 60 Prozent der französischen Wähler hinter sich hat, ist Le Pen und ihr Front National eine Gefahr für die Demokratie. Macron ist ein Freund der EU, während LePen den Euro so schnell wie möglich abschaffen will. Das Risiko für das Auseinanderbrechen der Eurozone war noch nie so groß. Mehr zum Thema lesen Sie bei den Kollegen vom Handelsblatt.

In Teilen Berlins und Potsdams gibt es nun eine Frischegarantie auf Rädern. So können nun Lebensmittel über das Internet bei Amazon bestellt werden, teilte der Konzern am Donnerstag mit. „Wir überlegen uns methodisch und sehr spezifisch, wie wir dieses Angebot um andere Postleitzahlgebiete erweitern werden“, sagte Florian Baumgartner, in Deutschland zuständig für AmazonFresh. Und wer liefert aus? DHL. Eigentlich wollte der US-Konzern die Logistik selbst organisieren und bei der Auslieferung mit mehreren Dienstleistern zusammenarbeiten. Das Angebot von DHL allerdings sei nicht zu schlagen gewesen. DHL qualifiziere sich zudem durch bisherige Erfahrungen im Lebensmittel-Segment. Das Unternehmen betreibt bereits unter dem Namen Allyouneed Fresh selbst einen Lieferdienst, auch für Amazon ist der Dienstleister bereits seit Jahren tätig. Die Ansprüche des neuen Kunden allerdings sind nicht gering. Amazon verfolgt das Ziel, die bestellte Ware noch am selben Tag auszuliefern – ein Vorhaben, das selbst im Programm Amazon Prime Now immer mal wieder nicht gelingt. Was die Erfolgsaussichten von Amazon Fresh angeht, sind sich Experten uneinig. Einer im Handelsblatt zitierten Studie der Unternehmensberatung Oliver Wyman zufolge könnte sich der Umsatz der Lebensmittelbranche mittelfristig mindestens um sechs bis acht Mrd. Euro pro Jahr in Richtung E-Commerce verschieben. Nächste Woche berichten wir ausführlich über das Vorhaben von Amazon Fresh und lassen Experten zu Wort kommen.

Verlust der Woche: Tesla

Der Elektroauto-Hersteller Tesla hat im ersten Quartal Produktion, Auslieferungen und Umsatz gesteigert, ist dabei aber stärker als erwartet in die roten Zahlen geraten.  2,69 Milliarden US-Dollar hat Tesla im vergangenen Quartal umgesetzt und 25.000 Autos ausgeliefert. Wegen Investitionen in die Produktion des Model 3 weitete sich der Verlust aus. Grund für das höhere Minus: Die Kosten im Zusammenhang mit dem für Juli geplanten Fertigungsstart des Model 3. Der erste Mittelklassewagen, der etwa 35.000 Dollar kosten wird, soll für Tesla den Massenmarkt öffnen – weg vom Luxuswagen. Musk nimmt dafür viel Geld in die Hand, vor allem weil er die Produktion schnell hochfahren musste: Im Verlauf dieses Jahres soll Tesla wöchentlich 5000 Autos herstellen, 2018 rund 10.000, also jährlich 500.000. Mehr zum Thema Tesla finden Sie hier bei uns.

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