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Top-Studie: Keine Wirkung von Emojis bei Online-Rezensionen

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Top 3:  Fast jeder zweite Bewerber geht verloren

Auf immer mehr Arbeitsmärkten für Fachkräfte mit Berufsausbildung werden Kandidaten zum knappen Gut. Eine doppelperspektivische Studie von meinestadt.de zeigt vor diesem Hintergrund große Diskrepanzen zwischen den Erwartungen der Bewerber an das mobile Recruiting und den Möglichkeiten, die Unternehmen aktuell bieten. Für die Untersuchung wurden insgesamt 1.520 Fachkräfte und 107 HR-Verantwortliche zur mobilen Jobsuche beziehungsweise mobilen Bewerbung befragt. Das Ergebnis: Das mobile Zeitalter wird das Recruiting von Fachkräften fundamental verändern. Prof. Dr. Wolfgang Jäger von der Hochschule RheinMain hat die Studie wissenschaftlich begleitet.

Das wichtigste Endgerät bei der Jobsuche ist mittlerweile das Smartphone, das 76 Prozent der befragten Fachkräfte nutzen. Gesucht wird hauptsächlich in Online-Jobbörsen (91 Prozent). Doch nicht nur die Jobsuche findet mobil statt. Zwei Drittel der Befragten erwarten von Unternehmen die Möglichkeit, sich mobil zu bewerben. 73 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich mit einem Smartphone oder Tablet bewerben würden. Auf die Frage hin, wie schnell die Befragten eine Rückmeldung vom Unternehmen dazu erwarten, ob es mit der Bewerbung weitergeht, entschieden sich knapp 70 Prozent für die Antwortoption „innerhalb von einer Woche“. Jeder Achte erwartet sogar am Tag der Bewerbung oder am nächsten Tag eine Rückmeldung.

46,6 Prozent der befragten Fachkräfte mit Berufsausbildung haben schon einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil Unternehmen nur unzureichend auf die mobile Bewerbung vorbereitet waren. Unternehmen verlieren also fast die Hälfte der Bewerber. Neben dem Grund, dass Bewerber nicht alle für die Bewerbung notwendigen Informationen auf ihrem Smartphone parat hatten, gibt gut ein Viertel als Grund des Abbruchs an, dass die direkte Bewerbung per Smartphone nicht möglich war. Mehr als jeder Zehnte hat schon einmal eine Bewerbung abgebrochen, weil die Stellenanzeige oder Karriereseite auf dem Smartphone „furchtbar“ aussah.

43,2 Prozent der befragten HR-Verantwortlichen haben ihren Online-Karriere-Auftritt nach wie vor in keiner Weise mobil optimiert. Das HR-Management hat aktuell vor allem in die mobile Optimierung von Stellenanzeigen und der Karrierewebsite investiert, aber selbst hier ist nur eine Minderheit up to date. Der Bewerbungsprozess ist aktuell nicht einmal bei einem Drittel der Unternehmen mobilfähig.

Woran liegt das? 37,1 Prozent der HR-Verantwortlichen gaben an, bislang noch nicht über das Thema nachgedacht zu haben. Ein Fünftel der befragten Personaler bekommt derzeit noch genug Bewerbungen über nicht-mobile Kanäle. Bei 14,3 Prozent fehlt es an technischen Kenntnissen und bei 11,4 Prozent prallt der Wunsch nach mobilen Bewerbungsmöglichkeiten am „Nein“ der Geschäftsführung ab.

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