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Top-Studie: In-App-Transaktionen steigen weltweit weiter an

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Retailer sollten ihre Apps bewerben

Criteo, eine offene Advertising‑Plattform, veröffentlicht in seinem Global Commerce Review – Q2/2018 aktuelle Trends zum digitalen Einkaufsverhalten in Deutschland, Europa und weltweit. Der Report umfasst Browsing- und Einkaufsdaten von über 5.000 Händlern in mehr als 80 Ländern und zeigt, dass Konsumenten in weiter zunehmendem Maße über das Mobile Web und Smartphone‑Apps einkaufen. Das gilt insbesondere für reine Online-Händler (Pure Players).

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„Händler auf der ganzen Welt stellen fest, dass sich die Einkaufspräferenzen der Konsumenten immer weiter verändern, wobei mobilen Endgeräten eine wachsende Bedeutung zukommt. Benutzerfreundlichkeit sowie Personalisierung bei In-App-Erlebnissen spielen eine immer größere Rolle“, sagt Georg Sobczak, Managing Director DACH, Criteo. „Insgesamt rücken Apps in Europa und Deutschland zunehmend in den Fokus, weil die Konsumenten sie immer öfter nutzen. Für die Händler heißt das: Eine App ist ein großes Investment, das sich lohnt. Nur so können sie die Nutzer In‑App abholen – ein erheblicher Vorteil, mit Blick auf Konversionsrate und Umsatz.“

Die drei zentralen Ergebnisse der Q2 Global Commerce Review von Criteo:

  • Im mobilen Web getätigte Transaktionen nehmen in den meisten Ländern und Regionen weiter zu – dies gilt insbesondere bei Smartphone‑Transaktionen.
  • Werbetreibende, die ihre Shopping-App bewerben, steigern den Anteil der App-Transaktionen.
  • Händler mit Brick-and-Mortar-Präsenz liegen bei der erfassten In‑App‑Nachfrage durchschnittlich hinter ihren reinen Online-Wettbewerbern.

Weitere Highlights der Q2 Global Commerce Review:

1. Mobile weiterhin stark

  • In vielen Ländern machen mobile Transaktionen inzwischen über die Hälfte der Online‑Transaktionen aus: In GB und Japan sind es 55 Prozent, in Norwegen 57 Prozent. In Schweden erreicht ihr Anteil sogar 60 Prozent. In Deutschland sind es 50 Prozent.
  • Europa holt bei mobilen Transaktionen (44 Prozent) genauso auf, wie der Nahe Osten und Afrika (47 Prozent); weiterhin an der Spitze liegt APAC mit 51 Prozent. Schlusslichter bleiben Nordamerika (39 Prozent) und Lateinamerika (38 Prozent).

2. Werbestrategie bestimmt den Erfolg der Shopping‑App

  • Weltweit dominiert Mobile bei allen Händlern, die ihre Shopping-Apps bewerben. Criteo verzeichnete bei diesen einen Zuwachs der In-App-Transaktionen um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Bei Kunden, die ihre Shopping-Apps bewerben, verzeichnet APAC den höchsten Anteil an In‑App-Transaktionen (46 Prozent), gefolgt von 26 Prozent in Europa und 18 Prozent in Amerika.
  • Für Händler, die bereits eine Shopping-App nutzen oder eine App zumindest in Betracht ziehen, gibt es gute Gründe, die App zu bewerben – denn in Nordamerika und Europa ist die Konversionsrate bei Shopping-Apps mehr als dreimal so hoch wie im Mobile Web. 

3. Bewerben beide ihre Apps, übertreffen Pure Player weiterhin traditionelle Retailer

  • Reine Online-Händler, die ihre App bewerben, verzeichnen den höchsten Anteil der App‑Transaktionen: Ganze 31 Prozent der Transaktionen stammen hier aus dem In-App-Kanal.
  • Händler, die sowohl online als auch stationär aktiv sind und eine Shopping-App bewerben, verzeichnen im Vergleich weniger In-App-Transaktionen (21 Prozent). Das Ergebnis unterstreicht die Möglichkeiten für diese Händler, Apps vor, während und nach dem Besuch eines stationären Stores weiter in das Einkaufserlebnis der Kunden einzubinden.

Der Global Commerce Review ist ein Benchmarking-Tool für Marketer, die das Shoppingverhalten über Desktop, Mobile Web und Apps hinweg verstehen wollen. Damit Marketer noch tiefere Einblicke erhalten, führt Criteo das Seasonal Sales Dashboard ein. Es zeigt, wie sich die Sales und Visits im zweiten Quartal 2017 im Vorfeld des Weihnachtsshoppings entwickelten. Mit dem kostenlosen Online-Tool können Händler analysieren, wie sich die Konsumenten während der Festive Season weltweit verhielten. Das interaktive Tool stützt sich auf die Daten aus einer Milliarde Transaktionen von 2.500 Händlern in 16 Ländern. Nutzer können den Datensatz für den Zeitraum vom 1. November bis zum 31. Dezember 2017 aufschlüsseln und nach Ländern, Einzelhandelskategorien sowie Datum sortieren, um Einblicke in die Trends des gesamten Weihnachtsgeschäfts zu gewinnen.

Den vollständigen Global Commerce Review Q2 finden Sie hier. 

Studienmethodik: Der Global Commerce Review analysierte im zweiten Quartal 2018 individuelle Browsing- und Einkaufsdaten von über 5.000 Händlern in mehr als 80 Ländern.

Top 2: Hier kann mit Google Pay bezahlt werden

Google Pay ist mittlerweile auch in Deutschland verfügbar. Verbraucher können den Bezahldienst unter anderem bei Adidas, Lidl Süd und Media Markt nutzen – und überall dort, wo das entsprechende Symbol ausgehängt ist. Der Mobile-Payment-Dienst ist nun in 22 Ländern und Regionen weltweit verfügbar – zuletzt sind Kroatien, Italien und Indien dazugekommen. Außerdem soll Google Pay Ende des Jahres laut La Tribune auch in Frankreich starten. Zum Vergleich: Hier kann Apple Pay genutzt werden.

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Top 3: Einzelhandel in der mobilen Revolution-Marktplätze als Mobile-Helden

Wohl kaum jemand würde bezweifeln, dass der Einzelhandel im Rahmen der mobilen Revolution rasante Veränderungen durchgemacht hat. Das erste Halbjahr 2018 war das stärkste aller Zeiten für weltweite Shopping-Downloads. Über iOS und Google Play zusammen wurden über zwei Milliarden Shopping-Apps heruntergeladen, ein klares Zeichen dafür, dass sowohl Unternehmen als auch Verbraucher mobile Apps für ihre Einkaufsbedürfnisse nutzen. Das haben die Datenexperten von App Annie, ein Unternehmen für App-Marktdaten, erhoben. Weltweit stiegen die Gesamtsitzungen, eine mobile Kennzahl ähnlich der Besucherfrequenz, und daher ein wichtiger KPI, im ersten Halbjahr 2018 um 45 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 an.

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Innerhalb der Kategorie Shopping nahmen Marktplätze, die sich aus Kleinanzeigen und Peerto- Peer-Marktplätzen zusammensetzen, mindestens drei der Top 10 Plätze unter den Shopping- Apps in Deutschland, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten bezogen auf Nachfrage (Downloads) und Bindung (aktive Nutzer pro Monat) ein. Marktplatz-Apps agieren neben Branchenriesen wie Amazon und Wish als Anführer der mobilen Shoppingbranche. Diese Apps haben eine beeindruckende Gefolgschaft angezogen und wissen die Vorteile von Mobile wirksam für sich einzusetzen: Kameras, um Dinge zu fotografieren, Geolocation- Dienste, um Käufer und Verkäufer in der Nähe zu finden, sichere Messaging-Dienste, um Verkäufe zu koordinieren, und einen einfachen Zugang, um Gebote anzusehen und nach neuen Artikeln zu suchen. Das Commerce-Potenzial der Marktplätze ist gewaltig. So konnte Poshmark, die Nummer 3 unter den Marktplatz-Apps nach iOS und Google Play Downloads im ersten Halbjahr 2018 in den USA, berichten, dass Verkäufer über die Plattform insgesamt über eine Milliarde USD verdient hatten.

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