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Top-Studie: Egal ob bei Geschmack, Frische oder Vielfalt – die Snacks von Rewe kommen am besten an

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Rewe hat das beste „Snack-Potential“

Auf der Suche nach fertigen Snacks werden Verbraucher mittlerweile in nahezu allen Supermärkten und Discountern fündig. Die Deutschen sind ein Volk der Snacker, mehr als jeder Zweite (58 Prozent) kauft zumindest gelegentlich fertige Snacks im Supermarkt. Doch nicht immer sind die Verbraucher dann auch vollends zufrieden mit dem Angebot. Dies ist das Ergebnis der Analyse „Convenience in Supermärkten“, für die das internationale Marktforschungs- und Beratungsinstitut YouGov mehr als 2.033 Personen ab 18 Jahren vom 22.06.2018 bis 25.06.2018 mittels standardisierter Online-Interviews bevölkerungsrepräsentativ befragte. Für die Bewertung des Snack-Angebots der betrachteten Supermärkte und Discounter wurden anschließend die Angaben der Kenner des jeweiligen Angebots zugrunde gelegt.

Am besten schneidet in der Zielgruppe, jener, die die Snack-Angebote kennen, der Lebensmitteleinzelhändler Rewe ab. Ein Drittel (32 Prozent) bewertet das Angebot als „sehr gut“ oder „ausgezeichnet“. Knapp dahinter auf Platz 2 und 3 folgen Edeka und Kaufland mit jeweils 26 Prozent. Die Snacks der großen Discounter Lidl (21 Prozent) und Aldi (20 Prozent) kommen jeweils bei jedem fünften Kenner des Angebots sehr gut oder ausgezeichnet an.

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Discounter punkten beim Preis-Leistungs-Verhältnis: Für alle Supermärkte besteht somit noch großes Potential, ihr Snack-Angebot zu verbessern, kann doch selbst Spitzenreiter Rewe nur jeden Dritten vollends überzeugen. Ein Blick auf unterschiedliche Aspekte, die bei der Bewertung von Snacks hineinfließen, zeigt die Stärken aber auch Optimierungsmöglichkeiten der jeweiligen Anbieter auf. Bei der Bewertung des Preis-Leistungs-Verhältnisses können besonders die Discounter punkten. Jeweils die Hälfte der befragten Angebotskenner sehen hier Aldi (52 Prozent) und Lidl (50 Prozent) vorn. An dritter Stelle findet sich die Rewe-Tochter Penny (42 Prozent).

Kopf-an-Kopf-Rennen von Rewe und Edeka bei Geschmack, Frische, Vielfalt und Präsentation: Bei den weiteren betrachteten Aspekten liegen Rewe und Edeka Kopf an Kopf. Während das Snack-Angebot von Edeka bei den Kennern eher für gute Qualität (38 Prozent) und ansprechende Präsentation (31 Prozent) bekannt ist, wird das Angebot von Rewe etwas vielfältiger wahrgenommen (30 Prozent). Gleichauf liegen die beiden Supermärkte in Sachen Frische (jeweils 38 Prozent) und Geschmack (jeweils 33 Prozent).

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Für alle Anbieter von fertigen Snacks noch Luft nach oben: Insgesamt zeigt die YouGov-Analyse, dass alle Anbieter noch Möglichkeiten haben, ihr Angebot für den Verbraucher attraktiver zu gestalten. „Es gibt keinen Supermarkt oder Discounter, der die Verbraucher mit seinem Snack-Angebot wirklich überzeugen kann“, sagt Daniela Loeck, Consultant Custom Research. „Daher sollten sich alle Anbieter Gedanken machen, wie sie ihr Angebot optimieren können um weitere Marktanteile bei der Zielgruppe der Supermarkt-Snacker zu gewinnen. Eine detaillierte Auseinandersetzung mit deren Bedürfnissen ist der Schlüssel zu einem noch kundennäheren Snack-Angebot. Nur wenn Supermärkte und Discounter sich dieses Wissen zunutze machen, können sie sich im Convenience-Bereich von ihren Konkurrenten abheben“, so Loeck weiter.

Die vollständige Analyse mit einem Blick in die Zielgruppe der Supermarkt-Snacker kann kostenfrei unter der Angabe von Kontaktdaten hier heruntergeladen werden.

Top 2: Smartphone auf der Überholspur – die Deutschen surfen damit erstmals häufiger im Netz als mit dem PC

Mehr internetfähige Geräte, mehr Internetnutzung: Die Gerätelandschaft in deutschen Haushalten hat sich in den letzten Jahren drastisch verändert. Vor allem mit den Smartphones wächst die Zahl der verfügbaren Screens: 87 Prozent nutzen mittlerweile ein Smartphone, vor fünf Jahren lag der Anteil erst bei 43 Prozent, 2011 bei 17 Prozent.

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In fast allen Haushalten steht ein Fernsehgerät (96 Prozent), 83 Prozent der Haushalte verfügen über einen Computer, bei 68 Prozent ist es ein Notebook. Auch ein Tablet ist in immer mehr Haushalten vorhanden, nach einem Anstieg im Vergleich zum Vorjahr nun in 39 Prozent der Haushalte.

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Mit der Zahl der verfügbaren Geräte steigt auch die Internetznutzung: Mittlerweile sind 90 Prozent der 14- bis 69-Jährigen mindestens einmal am Tag online. Am häufigsten wird dabei inzwischen das Smartphone verwendet (74 Prozent), fast ebenso oft ist es noch der PC oder das Notebook (73 Prozent). Das Tablet liegt auf Platz drei, 31 Prozent nutzen damit täglich das Internet. 39 Prozent der Haushalte wissen, dass sie mit ihrem Fernseher ins Internet gehen können, 23 Prozent nutzen diese Möglichkeit auch. In der Nutzungsdauer schlägt sich das ebenso nieder: Das Smart TV wird inzwischen länger für Internetangebote genutzt als das Tablet, da auch die Onlinenutzung des TV-Geräts überwiegend auf Bewegtbild und damit auf längere Nutzungseinheiten ausgerichtet ist.

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Im Durchschnitt nutzt jeder Onliner das Internet mit 2,2 unterschiedlichen Geräten. Am beliebtesten ist dabei eine Kombination aus großem und kleinem Screen, zum Beispiel PC und Smartphone (35 Prozent der Onliner) oder PC, Smartphone und Tablet (17 Prozent). Je jünger die Nutzer, desto mehr Geräte werden verwendet. Das Smartphone ist dann fast immer Teil der Gerätekombination, bei den 14- bis 29-Jährigen kommt dieses Gerät mit einigem Abstand öfter zum Einsatz als der PC oder Notebook.

Weitere internetfähige Gerätearten sind weniger verbreitet, ermöglichen aber eine noch spezifischere Internetnutzung wie E-Book-Reader oder WLAN-Radios oder einen neuen Nutzungsansatz wie Smart Watches oder Smart Speaker. Obwohl der Anteil an Haushalten mit diesen Geräten jeweils noch im einstelligen Bereich liegt, zeichnet sich hier bereits eine Diversifizierung des Onlineerlebnisses ab: Die Variation an onlinefähigen Geräten nimmt tendenziell zu.

Ein weiterer Gerätetrend stellt das Bilderlebnis in den Vordergrund: Immer mehr Fernsehgeräte ermöglichen HD-Qualität, ein steigender Anteil ist mit Ultra HD ausgestattet. Auch die Nutzung der entsprechenden Fernsehsender in hoher Auflösung nimmt zu: 76 Prozent der Befragten geben an, Sender in HD zu sehen, der Zuwachs zum Vorjahr beträgt vier Prozentpunkte. Im Gegensatz dazu spielt Virtual Reality hingegen kaum eine Rolle, eine entsprechende Brille ist nur in einem Prozent der Haushalte vorhanden und ein Wachstumstrend ist nicht erkennbar.

Diese und weitere Ergebnisse finden sich in der elften Auflage der Forschungsreihe TNS Convergence Monitor, einer Gemeinschaftsstudie von ARD-Werbung SALES & SERVICES, Discovery, Mediengruppe RTL und ZDF. Die repräsentative Untersuchung bietet einen fundierten Überblick über die Verbreitung konvergenter Techniken für Telekommunikation, Internet und Medien sowie Einstellungen und Interessen der Konsumenten.

Top 3: Fast jedes zweite Unternehmen will mehr ins digitale Büro investieren

Der Weg zum digitalen Büro ist laut deutschen Unternehmen etwa zur Hälfte geschafft. Das zeigt der Digital Office Index 2018 – eine repräsentative Befragung von 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern des Digitalverbands Bitkom. Nach ihrer Selbsteinschätzung gefragt, geben die Unternehmen den heutigen Stand der Digitalisierung ihrer Büro- und Verwaltungsprozesse auf einer Skala von 1 bis 10 mit 5,3 an. Je größer ein Unternehmen, desto digitaler fühlt es sich im Büro aufgestellt. So schätzen sich die kleinen Unternehmen mit 20 bis 99 Mitarbeitern mit 5,2 von möglichen 10 Punkten ein, die Unternehmen mit 100 bis 499 Mitarbeitern mit 5,5 und die großen Unternehmen mit 500 Mitarbeitern und mehr mit 5,7. In Bezug auf das digitale Büro sieht sich der Maschinen- und Anlagebau mit einem Wert von 5,6 mit am besten aufgestellt. Ver- und Entsorger sehen sich dagegen noch nicht mal bei der Hälfte des Weges angekommen (4,7). „Die Hälfte des Weges ist geschafft. Es darf aber nicht bei Insellösungen für einzelne Unternehmensbereiche bleiben. Das Ziel ist das papierlose Unternehmen 4.0“, sagt Nils Britze, Bitkom-Referent Digitale Geschäftsprozesse.

In fünf Jahren sehen sich die Unternehmen in Sachen Digitales Büro im Schnitt bei einem Wert von 6,8 angekommen. 45 Prozent der Unternehmen wollen dafür auch mehr Geld in die Hand nehmen. Unter den großen Unternehmen sind es 51 Prozent. 17 Prozent aller Unternehmen meinen dagegen, dass die Investitionen ihres Unternehmens in die Digitalisierung von Büro- und Verwaltungsprozessen sogar abnehmen werden. Jedes dritte Unternehmen (35 Prozent) sagt, dass die Investitionen unverändert bleiben.

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Das digitale Büro zahlt sich aus: Zwar zeigen sich die Unternehmen bei Investitionen zurückhaltend, doch die Evaluierung des Einsatzes digitaler Bürolösungen spricht eine deutliche Sprache: So sagen 72 Prozent der Unternehmen, die digitale Lösungen im Büro nutzen, dass seit der Einführung die Performance der internen Büro- und Verwaltungsprozesse zugenommen hat. Auch die Automatisierung habe zugenommen, meinen 69 Prozent der Unternehmen – genauso wie die Erfüllung von Compliance-Richtlinien (68 Prozent), die Kundenzufriedenheit (56 Prozent), die Transparenz (46 Prozent) und die Datensicherheit (46 Prozent).

Zur Methodik: Die Angaben basieren auf dem Bitkom Digital Office Index 2018, einer repräsentativen telefonischen Unternehmensbefragung, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt hat. Dabei wurden Geschäftsführer, Vorstandsmitglieder und IT-Leiter von 1.106 Unternehmen aller Branchen mit einer Größe ab 20 Mitarbeitern in Deutschland befragt.

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