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Thonet Museum

Fans des Möbeldesigns kommen im Thonet Museum im nordhessischen Frankenberg voll auf Ihre Kosten. Auf einer Fläche von über 700 Quadratmetern sind hier mehr als 300 Möbelstücke aus der fast 200-Jährigen Geschichte der traditionsreichen Möbelmarke ausgestellt, die besonders für Ihre Bugholz-Stühle weltbekannt ist. Neben Klassikern finden sich auch die neusten Thonet-Möbel.

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Entstehungsgeschichte

Seit 1989 präsentiert das Thonet Museum in einer Ausstellung das Lebenswerk von Michael Thonet (1796 -1871). Der deutsche Tischlermeister und Gründer der Gebrüder Thonet Bugholzmöbel-Fabrik in Wien gilt weltweit als Pionier der Möbelproduktion und des Möbeldesigns.

Bei den Klassikern unter den mehr als 300 Museumsexponaten handelt es sich meist um Stücke aus der Sammlung Georg Thonets, Vater des heutigen Geschäftsführers Peter Thonet und Ur-Enkel von Michael Thonet. Seine Leidenschaft galt der Suche nach und dem Erwerb von Thonet-Möbeln auf der ganzen Welt. So wuchs das Museum nach und nach. Seit 2012 ist zudem auch das ehemalige Elternhaus der Brüder Claus, Peter und Philipp Thonet in die Ausstellung integriert. Als moderner Showroom beherbergt es auf zwei Etagen Klassiker und Neuheiten aus Bugholz und aus Stahlrohr, eingebettet in zahlreiche Einrichtungskonzepte.

Vom Handwerk zur industriellen Massenproduktion

Besucher erfahren im Thonet Museum und im angrenzenden Showroom „Thonet Living“ Wissenswertes über den Übergang vom Handwerk zur industriellen Massenproduktion im 19. Jahrhundert. Ein Meilenstein ist in diesem Zusammenhang die Vollendung der Massivholz-Biegung durch Michael Thonet. Bis heute werden die mithilfe dieser Technik angefertigten Bugholzmöbel in der Thonet-Fabrik in Frankenberg nach den Originalen hergestellt.

Exponate

Das Thonet Museum dokumentiert insbesondere die frühen Jahre der fast 200-jährigen Unternehmensgeschichte. So können Besucher hier etwa die einzige noch existierende Bopparder Bank, schichtverleimte Stühle wie den Sessel Nr. 1 oder das Nähtischchen bestaunen, das auf der Weltausstellung 1851 in London zu sehen war.

Im Bereich der Bugholzmöbel finden sich etwa der berühmte Kaffeehausstuhl 214, Schaukelstühle sowie der Wiener Postsparkassen-Stuhl von Otto Wagner. Aber auch Kindermöbel, Tennisschläger, Skier und viele andere Accessoires können hier bewundert werden.

Wie die Technik des Massivholzbiegens funktioniert, demonstriert ein Ausstellungshighlight: ein 8,60 Meter langer Holzbalken, der zu einer Schnecke gebogen wurde.

Weitere Schwerpunkte sind die Entwicklung der Stahlrohrmöbel durch Bauhaus-Architekten wie Mart Stam, Marcel Breuer und Ludwig Mies van der Rohe. Denn Michael Thonet wirkte bei der Industrialisierung dieser Entwürfe in den 1920er- und 30er-Jahren entscheidend mit. Ferner ist eine Auswahl an Nachkriegsentwürfen zu sehen.

Factory Outlet

Der Produktionsstandort der Firma Thonet beherbergt neben dem Thonet Museum auch ein Factory Outlet. Hier können Fans der Marke berühmte Klassikern, Stühle und Tische aus Ausstellungen, Bemusterungen und aus zweiter Wahl mit kleinen Gebrauchsspuren zu attraktiven Werksverkaufspreisen erwerben. Weitere Infos finden Sie hier.

Öffnungszeiten und Termine für Führungen

montags bis freitags: 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr

samstags: 14:00 bis 16:00 Uhr

Führungen für Gruppen auf speziellen Wunsch hin möglich. Terminvereinbarung telefonisch unter 06451 / 5080 oder via Kontaktformular.

Eintrittspreise:

Der Eintritt für Showroom und Museum ist frei.

Führungen:

Werktags: 30,00 Euro (pro Gruppe)
Wochenende: 50,00 Euro (pro Gruppe)

Größere Kartenansicht

Mit dem PKW:

Aus Richtung Hamburg : Über die A7

Aus Richtung Köln: Über die A4, A45 und B253

Aus Richtung Frankfurt: Über die A5 Richtung, Hannover/Dortmund, zur Route

Aus Richtung München: Über die A9 und A3

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln:

Wenn Sie mit dem Zug zum Bahnhof Frankenberg (Eder) anreisen, sind es von dort aus nur noch ca. 400 Meter zu Fuß zum Thonet Museum.

Weitere Informationen erhalten Sie unter Thonet Museum

Bildmaterial: Thonet GmbH

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