Werbeanzeige

Tesla-Chef Musk über Apples Auto und das Konkurrenzverhalten

Apple-Chef Tim Cook: 2015 sollten noch rund 1.000 Ingenieure am iCar werkeln © Tim Cook; dpa 2015

Die Gerüchte halten sich seit mehr als einem Jahr: Apple hat längst mit der Entwicklung des mythisch erklärten iCars begonnen. Während Konzernchef Tim Cook bei Interviews inzwischen noch halbherzig ausweicht, nimmt die potenzielle Konkurrenz kein Blatt mehr von den Mund: Tesla-Chef Elon Musk bestätigte in einem BBC-Interview, dass Apple an einem Elektroauto arbeitet

Werbeanzeige

Von

Apple und das iCar: Diese Fanboy-Fantasie reicht bis zum Anfang des Jahrzehnts zurück. 2012 war es, als Apples Marketingchef Phil Schiller im Rahmen des Patentprozess gegen Samsung flachste: „Die Leute haben eine Menge vorgeschlagen: Baut eine Kamera oder ein Auto – verrücktes Zeug!“

So verrückt erscheint das Apple-Auto längst nicht mehr: Ein Jahr ist es her,  dass mehrere US-Medien von einer geheimen Apple-Unit namens „Titan“ erfahren haben wollten, in der etliche hundert Mitarbeiter an einem Elektroauto arbeiten würden. „Apple schaltet beim Elektroauto einen Gang höher, um Tesla herauszufordern“, titelte das Wall Street Journal schließlich.

„Apple wird wahrscheinlich ein überzeugendes Elektroauto herstellen“

Die Herausforderung bestätigt nun unterdessen der CEO der Konkurrenz – Tesla-Chef Elon Musk. In einem Interview mit der BBC erklärte Musk, „es ist ein offenes Geheimnis“, dass Apple an einem Elektroauto arbeite. Apples Vorhaben wäre „ziemlich schwer zu verbergen, wenn man 1000 Ingenieure anheuert.“

Nach Apples Erfolgssichten befragt, erteilte der Tesla-Chef dem kommenden Rivalen aus Cupertino sogar einen Ritterschlag. „Es ist ziemlich schwer, aber Unternehmen wie Apple werden wahrscheinlich ein überzeugendes Elektroauto herstellen“, erklärte Musk gegenüber der BBC.

Im vergangenen Herbst hatte sich Musk noch abfällig über Apples Ambitionen geäußert: „Wir nennen Apple scherzhaft den Tesla-Friedhof. Wer es bei uns nicht schafft, kann immer noch bei Apple arbeiten.“

Kommunikation

Wo steht der Standort Deutschland? Nachwuchs top, Start-ups flop

Das Land der Ingenieure und Tüftler fremdelt noch mit der neuen digitalen Welt. Die aktuelle Deloitte-Studie „Digitale Wettbewerbsfähigkeit – Wo steht der Standort Deutschland?“ identifiziert im OECD-Vergleich Stärken und Schwächen in den Schlüsselbereichen Talente, Start-up-Kultur sowie Investitionen. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Wo steht der Standort Deutschland? Nachwuchs top, Start-ups flop

Das Land der Ingenieure und Tüftler fremdelt noch mit der neuen digitalen Welt.…

Bayer und Monsanto werben bei Trump, Obama verlässt die große Bühne und Ausverkauf bei Yahoo

So jung ist das Jahr und direkt so hektisch: Obama verlässt die öffentliche…

Ständig auf der Suche: 81 Prozent der Einkaufskunden finden nicht das gewünschte Angebot

Das Kauferlebnis sowohl im Internet als auch im Ladengeschäft entspricht noch lange nicht…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

  1. Die Frage wird bei all dem sein, inwieweit wird sich das Fahrzeug von Apple von den bisherigen Fahrzeugen unterscheiden, denn nur ein Auto zu elektrifizieren, wäre alles andere als Apples Anspruch. Denn dies war immer neben dem Design, das Alleinstellungsmerkmal von Apple-Produkten.

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige