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Telekom brüllt, Sixt verhöhnt Berlusconi und alle hypen Pep

Hörpornos bei der Telekom, Berlusconi-Verspottung bei Sixt und auf den Titelseiten der deutschen Medien nur Josep „Pep“ Guardiola – die Woche war unterhaltsam, lustig und teilweise befremdlich. Besonders die Telekom hat uns sehr unterhalten. Ob das allerdings zu ihrem Vorteil war, bleibt zu bezweifeln. Lesen Sie mehr in unserem absatzwirtschaft-Wochenrückblick.

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Von Anne-Kathrin Keller

Social-Media-Fail der Woche: „Telekom hilft“ wettert auf Twitter

„Schrei mich nicht so an“ – diese Aussage sollte kein Nutzer machen müssen, wenn er mit einem Social-Media-Beauftragten eines Unternehmens kommuniziert. Klar, es ist nicht einfach ruhig zu bleiben, wenn die User sich im Ton vergreifen. Und klar, die Telekom hat seit der Verkündung der Drosselungspläne schon jede Menge Kritik ertragen müssen. Aber, was sich diese Woche auf dem Twitterkanal „Telekom hilft“ abgespielt hat, war ein Paradebeispiel von ehrlicher, aber völlig falsch gelaufener Kommunikation. Der Nutzer „Griesgraemer“ ging in den Dialog und griff die Telekom an. Statt den Kommentar zu löschen oder den Nutzer zu beschwichtigten, brüllte der Telekommitarbeiter einfach zurück und ließ auch in der Folge nicht von ironischen Kommentaren ab – bis hin zu Aussagen über Hörpornos.
Hier die Originalunterhaltung:

Der gesamte Feed ist nachzulesen unter: http://bit.ly/18dLFWx

Werbeanzeige der Woche: Sixt nimmt Berlusconi aufs Korn

Es war ja eigentlich zu erwarten. Kaum ist die Nachricht raus, dass Italiens Ex-Premierminister Silvio Berlusconi wegen Sex mit einer minderjährigen Prostituierten zu sieben Jahren Haft verurteilt wurde, präsentiert Sixt eine neue Werbeanzeige. Nach der Neuland-Äußerung von Angela Merkel war das eine echte Steilvorlage für das nicht für seine sensible Werbung bekannte Autovermietungsunternehmen.


Die Highlights der Woche auf absatzwirtschaft.de:

>>>Ex-Tesco-CEO Terry Leahy „Wir brauchen mehr Marketing-CEOs”

>>>Immer mehr Internetnutzer beschweren sich öffentlich

>>>Wirtschaftsmagazine und überregionale Zeitungen gewinnen Leser

>>>Deutsche Post rüstet für E-Commerce auf


Medienphänomen der Woche: Pep bestimmt die Berichterstattung

An Josep „Pep“ Guardiola kam diese Woche keine Zeitung, kein Magazin, kein Radio- oder Fernsehsender und erst Recht kein Onlineportal vorbei. Am Montag hat er seinen Dienst als neuer Trainer beim FC Bayern München angetreten. Es war voraussehbar, dass das Medieninteresse enorm wird. Aber, dass sich die Presse geradezu in Superlativen überschlägt und kein Medium die Berichterstattung ausließ, überraschte schon ein wenig. Viele Medien übertrugen die Pressekonferenz zur Einführung von Pep im Liveticker, für viele Zeitungen, Magazine und Internetportale gab es diese Woche nur ein Aufmacherfoto. „11 Freunde“ bringt in einem Kommentar die Euphorie auf den Punkt: “Noch mal die Macher im Gruppenbild: Sammer, Kalle, Pep und Uli. Sehen aus wie die »Eagles« auf ihrer achtzehnten Reunion-Tour. Cool wind in no hair.”

Digital

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