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Telefunken soll in Nische neu positioniert werden

Telefunken war eine der großen Technikmarken aus Deutschland, die neben Saba, Nordmende oder Dual und Grundig synonym für die lange Tradition der innovativen Unterhaltungselektronik stand. Nach Informationen des Onlineportals der Frankfurter Allgemeinen Zeitung soll die Marke, die Wettbewerbern einst nicht mehr gewachsen war, nun neu belebt werden.

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„Wir wollen aus ,Made in Germany‘ ein ,Made by Telefunken‘ machen“, sagt Hemjö Klein, der die Markenrechte von Telefunken Ende 2007 vom Daimler-Konzern gekauft haben soll. Ausgegeben habe die Beteiligungsgesellschaft Life Holding des ehemaligen Vorstands von Bahn, Lufthansa, Edag oder Stella Musicals dafür einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. Um die Marke zurück auf den Markt zu bringen, setze Klein ganz auf die Kraft der Marke: „Zukunft braucht Herkunft. Konsumenten muss man im Kopf abholen. Die Großen haben die größten Fabriken, aber die kleinsten Ideen. Innovation ist die Fähigkeit, sich vorzustellen, wie etwas wirkt, ohne zu wissen, wie es geht.“ Fakt sei aber auch, dass die ungestützte Bekanntheit der Marke in Deutschland bei 75 Prozent liege. Darüber hinaus würde ein Drittel der Konsumenten aus der Gruppe der 14- bis 19-Jährigen das Unternehmen kennen, das für technische Hochleistungen wie dem ersten PAL-Farbfernsehen, Telefonen, Solarzellen und sogar Großrechnern gestanden hat. Erfolg verspricht sich Klein von der Wiederbelebung, weil die Marke nie beschädigt worden sei.

Die neue Telefunken mit Sitz in Frankfurt habe bisher zwar nur 22 Angestellte, doch seien die Pläne groß. „Unsere Fertigungstiefe ist null“, erklärt Klein, weshalb Telefunken künftig auf Partnerschaften setze. Zudem soll Telefunken die Produkte entwickeln, während Partner, die entsprechende Lizenzpreise an Telefunken zahlen, diese produzieren und vertreiben dürften. Dafür habe das Unternehmen bisher rund 41 Partner gewinnen können. „Wir unterschreiben nur mit Distributoren, die Zugang zu den Regalen des Handels haben und über eigene Produktionspartner verfügen“, unterstreicht Klein. Dabei wolle Telefunken den Partnern mit einem neuen Büro in Hongkong durchaus helfen, Kräfte zu bündeln. Folglich sollen Fertigungsaufträge in größeren Stückzahlen von verschiedenen Partnern gemeinsam abgenommen werden können, was die Margen erhöhe.

Der künftig interessante Markt der klassischen Unterhaltungselektronik habe ein Volumen von rund 300 Milliarden Dollar im Jahr. Davon seien zwar rund 200 Milliarden Dollar „in festen Händen“ von Herstellern wie Samsung, Panasonic oder LG, Toshiba und Philips, doch würden die restlichen 100 Milliarden Dollar für No-Name-Produkte ausgegeben. Davon seien rund 70 Milliarden Dollar Umsatz „Telefunken-affin“, weshalb Klein dieses Segment als geeignete Nische für Telefunken empfindet. Die Marke hier zu positionieren, scheint in einigen Märkten bereits recht gut zu funktionieren, da Telefunken-Fernseher beispielsweise auf der Internetseite der Mediamärkte in Italien weit oben stehen. Als Märkte hätten sich die Investoren neben Deutschland und Italien auch Frankreich, den Balkan und Südamerika sowie China vorgemerkt.

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