Suche

Anzeige

Technologieanbietern gelingt Sprung unter 100 wertvollste Marken

Mit einem um 14 Prozent auf 114,3 Milliarden US-Dollar gesteigerten Wert ist der Internet-Dienstleister Google zum vierten Mal in Folge die wertvollste Marke der Welt. Das geht aus der fünften Auflage des jährlichen Markenrankings „Brandz Top 100“ des internationalen Marketing- und Marktforschungsunternehmens Millward Brown hervor. Googles Verfolger seien mit IBM, Apple und Microsoft weitere Unternehmen aus dem Technologiesektor, wobei das Ranking aufgrund der Bewertung öffentlicher Finanzkennzahlen und Verbraucherbefragungen zustande kommt.

Anzeige

Der Erfolg von Google sei auf die Markenbekanntheit und populäre Dienstleistungen wie etwa den kostenlosen E-Mail-Dienst Gmail zurückzuführen. Auch Innovationen wie Android, Googles unlängst erschienenes Betriebssystem für mobile Geräte, hätten einen Beitrag zur Wertsteigerung der Marke geleistet. „IBM und Apple weisen mit einer Wertsteigerung von jeweils rund 20 Milliarden US-Dollar das stärkste absolute Wachstum unter den Top 100 auf“, sagt Dr. Bernd Büchner, Geschäftsführer von Millward Brown Deutschland. Im Gegensatz zu Google, IBM und Apple stagniere der Markenwert von Microsoft im Vergleich zu 2009 jedoch, sodass das Softwareunternehmen im Ranking vom zweiten auf den vierten Rang zurückfiel. Die Plätze fünf bis zehn belegten der Reihe nach Coca-Cola, McDonald’s, Marlboro, China Mobile, General Electric und Vodafone.

Der Gesamtwert der 100 wertvollsten Marken der Welt stieg gegenüber dem Jahr 2009 um vier Prozent auf 2,04 Billionen US-Dollar. Dies lasse sich auch dadurch erklären, dass erstmals Mineralölkonzerne berücksichtigt wurden. Unter den wertvollsten Marken der Welt befänden sich auch sieben deutsche Marken aus den Sektoren Automobil, Technologie und Telekommunikation sowie Einzelhandel. Zum Beispiel erreichte SAP mit einem Wert von 24,3 Milliarden US-Dollar Platz 21, BMW Rang 25, Mercedes Platz 53, T-Mobile Rang 55, Porsche Platz 65, Siemens Rang 77 und Aldi Rang 83. Mit Ausnahme von T-Mobile seien alle deutschen Marken im Ranking abgerutscht, auch wenn ihr Gesamtwert in den Top 100 immer noch rund 103 Milliarden US-Dollar betrage. Der Markenwert von Porsche und Siemens sei beispielsweise um jeweils 31 Prozent eingebrochen.

Die meisten der 100 weltweit wertvollsten Marken würden aus etablierten Industrienationen stammen. Allerdings hätten auch einige Marken aus Schwellenländern erfolgreich abgeschnitten. Während die BRIC-Staaten und Mexiko 2006 noch mit lediglich einer Marke im Ranking vertreten gewesen seien, zählten in diesem Jahr bereits 13 dazu. Die Bank Icici belege als Neueinsteiger und erste indische Marke unter den Top 100 den 45. Platz. Dies habe das Finanzinstitut CEO Kundapur Vaman Kamath zu verdanken, der es in kurzer Zeit zur größten indischen Bank für Privatkunden machte. „Hinter vielen wertvollen Marken agieren visionäre Köpfe und sichern den Erfolg. CEOs mit Visionen, wie beispielsweise Steve Jobs bei Apple oder Howard Schultz bei Starbucks, sind ein zentraler Erfolgsindikator für starke Marken, weil sie auch in punkto Markenführung eine wichtige Rolle spielen“, bekräftigt Büchner.

Da es vielen der wertvollsten Marken gelinge, sich erfolgreich in sozialen Netzwerken zu positionieren, sei auch der Bereich Social Media als Erfolgsfaktor für eine außergewöhnliche Markenentwicklung identifiziert worden. Eine Social Media-Plattform befinde sich zwar noch nicht unter den Platzierten, doch belege das soziale Netzwerk Facebook als Neueinsteiger im Ranking der Technologiemarken mit einem Markenwert von 5,5 Milliarden US-Dollar den 20. Platz.

www.brandz.com,
www.millwardbrown.com

Kommunikation

Keine Gnade: Beim Kundenservice haben Deutsche ein Elefantengedächtnis

Wenn es um das Thema Kundenservice geht, dann sind deutsche Konsumenten besonders nachtragend. Nicht nur erinnern sich hierzulande 81 Prozent der Befragten an schlechte Serviceerlebnisse, die ein Jahr oder länger her sind, sie erzählen es auch noch weiter. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

60 Prozent der Bewerber wollen Gehaltsangaben in Stellenangeboten

Der Januar ist Hauptsaison für die Jobsuche, doch wie können sich Unternehmen in…

Roboter in der Arbeitswelt: Warum die Mehrheit der Deutschen die High-Tech-Kollegen ablehnt

Groß, orange und hinter einem Schutzzaun - die Vorstellung der Deutschen von Robotern…

Nielsen-Report zum Werbejahr 2018: TV-Werbemarkt erstmals seit 2009 im Minus

Wie sieht die Bilanz des deutschen Werbemarkts im Jahr 2018 aus? Er stagniert…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige