Suche

Werbeanzeige

Talsohle des weltweiten Werbemarkts scheint absehbar

Zwar leidet der weltweite Werbemarkt nach wie vor stark unter der globalen Rezession, doch wurden die Werbeinvestitionen im zweiten Quartal laut der Agenturgruppe „Zenith Optimedia“ nicht mehr so stark gekürzt wie zum Jahresanfang. In der Studie „Advertising Expenditure Forecast“ prognostiziert das Unternehmen für 2009 einen Rückgang der weltweiten Werbeinvestitionen um 8,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Werbeanzeige

Zu Jahresbeginn hätten viele Unternehmen Werbeinvestitionen noch deutlicher als erwartet gekürzt und sich angesichts der unsicheren und schwer vorhersehbaren Weltwirtschaftslage auf extreme Gewinneinbrüche eingestellt. Da sich die Erwartungen aber nicht für alle Branchen bestätigt hätten und sich der Handels- sowie der Fast-Moving-Consumer-Goods (FMCG)-Sektor weltweit betrachtet stabiler zeigte als vorhergesagt, habe sich das zweite Quartal etwas besser entwickelt. Sofern sich die Verlangsamung der Talfahrt fortsetze, sei für den weltweiten Werbemarkt gar mit einem Erreichen der Talsohle im weiteren Verlauf des Jahres zu rechnen.

Deutlich schrumpfe mit 10,3 Prozent in diesem Jahr vor allem der US-Werbemarkt, während Westeuropa voraussichtlich ein Minus von 9,2 Prozent hinnehmen müsse. „In Deutschland rechnen wir mit einem Rückgang der Werbeausgaben von 6,2 Prozent im laufenden Jahr. Die freundlicheren Erwartungshaltungen der deutschen Unternehmen in den neuesten Umfragen vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und vom Deutschen Industrie und Handelskammertag (DIHK) sowie die positiven Signale des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die US-amerikanische Konjunktur im nächsten Jahr lassen für den Verlauf von 2010 jedoch Besserung prognostizieren“, sagt Dr. Nicole Prüsse, Chairman der Zenith Optimedia Germany.

Sollte sich die Wirtschaft hierzulande stabilisieren, gehe die Agenturgruppe für das kommende Jahr von einer leichten Erholung des deutschen Werbemarkts sowie einem Anstieg der Werbeinvestitionen von 1,8 Prozent aus. Angesichts einer veränderten Mediennutzung und Digitalisierung müssten sich vor allem die klassischen Medien jedoch weiter auf schwierige Zeiten ein- und ihre Leistung als Werbeträger in Konkurrenz zum Internet unter Beweis stellen. Denn das Internet sei das einzige Medium, in das 2009 mehr Werbegelder investiert würden als im Vorjahr. „Wachstumstreiber ist nach wie vor das Suchmaschinenmarketing, angetrieben unter anderem auch durch die Neueinführung der Microsoft-Suchmaschine ‚Bing’, die weitere Werbegelder in den Markt fließen lässt“, unterstreicht Prüsse.

www.zenithoptimedia.com

Digital

Facebook wird zum Seniorentreff: Neue Studie sieht Zuwächse bei den Alten, aber die Jugend nimmt Reißaus

Stellt man sich Facebook als Mehrgenerationenhaus vor, hätte die Anzahl der Bewohner im vergangenen Jahr nochmals stark zugenommen. Ihr Altersdurchschnitt wäre aber ebenso stark gestiegen, das zeigt der jüngst veröffentlichte Social-Media-Atlas: Zuckerberg kann zwar einen Rekordzuwachs bejubeln, allerdings verliert die Plattform bei Teenagern an Bedeutung. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

„Emoticons haben in beruflichen E-Mails nichts zu suchen“. Oder doch? :)

:-), :-( oder ;-): Private Nachrichten an Freunde und Bekannte sind voll mit…

Attraktiver machen für Werbekunden: Ein neuer Snapchat-Newsfeed und Öffnung von Snap Maps sollen dabei helfen

Snap-CEO Evan Spiegel rödelt fleißig in seiner Messenger-App Snapchat, um sie für ältere…

Investmentlegende George Soros: „Facebook macht süchtig wie ein Casino“

Nächste Abrechnung mit Facebook: In den Chor der Kritiker des weltgrößten Social Networks,…

Werbeanzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Werbeanzeige