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Tablets sorgen bald für mehr Web-Traffic als Smartphones

Für die aktuelle Ausgabe seines Digital Index-Reports untersuchte das Unternehmen Adobe, inwieweit sich Website-Traffic und Webseiten-Nutzung unterscheiden, je nachdem, ob der Besucher ein Tablet, Smartphone oder einen Desktop-Rechner nutzt. Die Daten weisen darauf hin, dass Tablets voraussichtlich Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen werden als Smartphones. Zudem empfinden Anwender das Web-Erlebnis auf Tablets fast genauso überzeugend wie jenes auf Desktop-Geräten.

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Die Ergebnisse betonen außerdem die Unterschiede zwischen den mobilen Endgeräten: Während sich Apps längst als wichtiger und wertvoller Bestandteil einer mobilen Strategie erwiesen haben, sind Unternehmen gut beraten, angesichts der wachsenden und kaufkräftigen Gruppe der Tablet-Besitzer in die Optimierung ihrer mobilen Webseiten zu investieren.

Der Anteil von Webseiten-Besuchen über Tablets ist in den zwei Jahren seit der Markteinführung zehn Mal schneller gewachsen als der über Smartphones – der Anstieg betrug im vergangenen Jahr mehr als 300 Prozent. Diese rasante Steigerung beruht sowohl auf dem immer stärkeren Absatz von Tablets als auch auf der überproportional großen Zahl von Webseiten-Besuchen via Tablets im Vergleich zu Smartphones. Adobe prognostiziert daher, dass Tablet-Geräte bis Anfang 2013 für mehr Web-Traffic sorgen werden als Smartphones und dass sie im Jahr 2014 bereits zehn Prozent des gesamten Web-Traffics ausmachen werden. Obwohl Nutzer das Web-Erlebnis auf Tablets fast ebenso überzeugend empfinden wie jenes auf Desktop-Geräten, besuchen sie Webseiten über PCs drei Mal so häufig wie über Tablets.

„Während viele Unternehmen ihre digitalen Angebote im Zuge einer Mobile-Strategie überprüfen, entwickeln sich Tablets zum Gerät der Wahl für die Anwender“, sagt Brad Rencher, Senior Vice President und General Manager bei Adobe Digital Marketing Business. Verantwortliche für digitales Marketing seien daher gut beraten, auf eine Mobile First-Strategie zu setzen und ihren digitalen Inhalte sowie ihre Marketing-Aktivitäten im Hinblick auf Tablets zu optimieren, da Nutzer dies immer stärker verlangen würden. Die aktuelle Studie erweitert die Erkenntnisse der vorausgegangenen Digital Index-Untersuchung vom Januar 2012, die gezeigt hat, dass Tablet-Nutzer im Jahr 2011 mehr pro Einkauf ausgegeben haben als andere Online-Kunden. Für die Studie wurden mehr als 23 Milliarden Webseiten-Besuche von 325 Unternehmen aus Nordamerika, Europa (Belgien, Tschechische Republik, Dänemark, Finnland, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, Niederlande, Norwegen, Polen, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien) und Asien (China, Indien, Südkorea, Neuseeland, Singapur, Taiwan und Thailand) einbezogen.

www.adobe.de

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