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T-Online gilt als Kandidat für AOL-Kauf

T-Online führt Gespräche mit Time Warner über die Übernahme von AOL. Das berichtet die Süddeutsche Zeitung (SZ) heute, Donnerstag, unter Berufung auf Unternehmenskreise.

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Ein derartiger Deal würde einen Online-Riesen schaffen und dem deutschen Provider schlagartig internationale Märkte, insbesondere den US-Markt, öffnen. Vermittler der Annäherung zwischen der deutschen Telekom-Tochter und dem US-Medienkonzern soll Ex-Bertelsmann-Chef Thomas Middelhoff sein.

Bei den Verhandlungen sei ein Modell besprochen worden, das die Übernahme von 70 Prozent durch T-Online vorsieht, berichtet die SZ. Die restlichen 30 Prozent verbleiben bei Time Warner. Der Preis dafür soll im Vergleich zur Bewertung zur Zeit der AOL-Time-Warner-Fusion ein Schäppchen sein: Die SZ nennt eine Summe von mehr als einer Mrd. Dollar. Das könnte sich T-Online dank gut laufender Geschäfte und einer prall gefüllten Kriegskasse leisten.

Im Time-Warner-Konzern ist die Online-Sparte seit der Fusion ein Stiefkind. Nach dem Platzen der New-Economy-Blase verlor das fusionierte Unternehmen massiv an Wert. Der Kundenstamm von AOL schrumpft. Zuletzt strich das Unternehmen das Kürzel von America Online wieder aus dem Konzernnamen. Laut SZ denkt man beim US-Riesen nun an einen Anteilsverkauf. Bei T-Online hält man schon länger nach geeigneten Akquisitionen Ausschau, um das internationale Geschäft zu stärken. Gegenüber der SZ versicherte Thomas Holtrop, Vorstandschef von T-Online, es werde „wirklich nicht mehr Jahre“ dauern bis zum Startschuss einer Shopping-Tour im Ausland. (pte.at)

www.sueddeutsche.de

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