Suche

Werbeanzeige

Süßer die Kassen nie klingeln: Die Retargeting-Strategie fürs Weihnachtsgeschäft

Jetzt liegen die Gesamt-Umsatzzahlen für 2015 vor

Die ersten Lebkuchen haben den Weg in die Regale gefunden, die Temperaturen sinken und das Jahr geht auf den Endspurt zu. Für Online-Händler beginnt damit die umsatzstärkste Phase des Jahres. Allein in 2014 konnte der Einzelhandel im Internet zehn Milliarden Euro im Weihnachtsgeschäft umsetzen, jeder sechste Euro der Verbraucher wurde somit online ausgegeben – Tendenz steigend

Werbeanzeige

Doch auch die Anzahl der Webshops nimmt kontinuierlich zu. Im Dschungel der Angebote wahrgenommen zu werden, stellt deshalb stets die erste Marketing-Hürde für Online-Händler dar. Doch potenzielle Kunden zu einem Besuch des Shops zu animieren ist oft noch nicht ausreichend, um sich im harten Wettbewerb durchzusetzen. Noch immer bleiben 97 Prozent der Webseiten-Besucher unbekannt und damit für Marketingmaßnahmen unerreichbar, weil sie weder etwas kaufen noch sich registrieren. Gerade in Vorbereitung auf das Weihnachtsgeschäft ist es deshalb wichtig, Interessenten per Retargeting zurück in den eigenen Shop zu locken, noch bevor sie sich überhaupt nach anderen Angeboten umschauen können. Florian Werner, CEO des Retargeting-Service Remintrex, zeigt drei Maßnahmen, die sich zu Weihnachten besonders lohnen.

1. Individueller Reminder statt besinnlich-langweilige Massenmail: E-Mail-Retargeting

Egal ob lange im Voraus oder in letzter Minute kurz vorm Fest: Haben potenzielle Kunden im eigenen Shop nach passenden Geschenken gestöbert, dann allerdings nichts gekauft, lohnt sich die individuelle Erinnerung per Mail. Wie eine aktuelle Studie von Remintrex zeigt, profitieren E-Commerce-Anbieter von einer Versiebenfachung der Öffnungsrate (von drei auf 26 Prozent) sowie einer Click Through Rate von 4,9 Prozent im Vergleich zur durchschnittlichen CTR von nur 0,7 Prozent bei klassischen Werbemailings. Gleichzeitig basieren die Retargeting-Botschaften im Gegensatz zu den alljährlichen, willkürlichen Weihnachtsnewslettern stets auf dem individuellen Surfverhalten des Nutzers und erinnern ihn so immer genau an die richtigen Produkte. Zusammen mit einem passenden persönlichen Rabat-Code für die angesehene Ware kommen Weihnachtsshopper so gar nicht erst auf die Idee sich Konkurrenzangebote anzuschauen.

2. Weihnachtsgrüße im Briefkasten: Botschaften auch Offline denken

Auch wenn das Geschäft online stattfindet, dürfen E-Commerce-Anbieter das Potenzial der Offline-Ansprache nicht unterschätzen. Obwohl es vielleicht komfortabler sein mag, bringt es gerade im Meer der Weihnachtsangebote wenig, saisonale Angebote und Vergütungen nur übers Netz zu streuen. Höhere Aufmerksamkeit gerade bei Neukunden erzielen noch immer Gutscheine in Papierform, z.B. als persönlich gestaltete Postkarte, diese werden durch das haptische Erlebnis als wertvoller wahrgenommen und überzeugen eher, den angebotenen Rabatt auch wirklich zu nutzen.

3. Leise rieseln die Newsletter: Weihnachtliche Botschaften im Newsletter Dritter

Regelmäßige Newsletter an die Community senden, macht auch im Weihnachtsgeschäft Sinn. Über die Einbindung eines Scripts sowie eines rechtlichen Hinweises inklusive Opt-Out-Links können die Empfänger über diese neuartige Retargetingform ebenfalls angesprochen werden. Anstatt als Händler also selbst mühsam ein Weihnachtsmailing aufzusetzen, welches in Gefahr läuft, in der Masse an festlichen Botschaften unterzugehen, lohnt sich die Zusammenarbeit mit Publishern. Besucht ein Newsletter-Abonnent dann den eigenen Online-Shop, können über Retargeting-Services wie Remintrex individuelle Botschaften, wie spezielle Angebote zu angesehen Produkten oder persönliche Weihnachtsrabatte, in den CRM-Mailings des Publishers an Webseiten-Besucher versendet werden. Empfänger werden so nicht von einer Mailingflut überschwemmt, sondern freuen sich stattdessen über wirklich relevante Informationen.

Kommunikation

Von Hopfenopfern und VOLLakademikern: Die zünftige Twitter-Sause der Wiesnwache zum Oktoberfest

Oans, Zwoa, Twitter: Es gibt wohl keinen staatlichen Stab für Öffentlichkeitsarbeit, der eine bessere Social-Media-Kommunikation betreibt als die Polizei München. Dass die Beamten in Krisensituationen ihr Handwerk meisterlich beherrschen, bewiesen sie bereits beim Amoklauf im Olympia-Zentrum. Sie können aber auch lustig. Während des Oktoberfestes twittert die Wiesnwache über besoffene VOLLakademiker oder liebestolle Hopfenopfer. mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Erfolgs-Ranking deutscher Sportler in Amerika: Wer sind die Social-Media-Lieblinge?

Deutschland ist nicht nur bei Autos Export-Weltmeister. Auch immer mehr deutsche Sportler wie…

Rückkehr in den Beauty-Sektor: Tina Müller wird Chefin von Douglas

Gestern sickerte bereits durch, dass Opel seine Marketingchefin Tina Müller verliert. Jetzt ist…

Gefährliches Ungleichgewicht: Warum Marke und Kommunikation nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen

Das Thema Marke kommt heute in vielen Unternehmen zu kurz. Die gelernten Erfolgsmuster…

Werbeanzeige

Werbeanzeige