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Studien der Woche: Rabatte und Social Selling werden immer wichtiger und Adidas ist beliebteste Marke

Adidas führt gemeinsam mit Nike die Top 10 Lieblingsmarken der Deutschen an, Rabatte sind weiterhin beliebt und Social Selling wird immer wichtiger

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Adidas und Nike sind die Lieblingsmarken der Deutschen

Die beliebtesten Marken der Deutschen heißen Adidas und Nike. In der repräsentativen Studie „Die Lieblingsmarken der Deutschen 2016“, die Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung durchgeführt hat, nennt etwa einer von 15 Befragten eine dieser beiden Sportmarken als seine Lieblingsmarke.

Nike-Swoosh und Adidas-Streifen auf Turnschuhen, Shirts und Shorts sind bei den Deutschen gleichermaßen beliebt: Mit jeweils 7,3 Prozent der Stimmen liegen Nike und Adidas in der Beliebtheitsskala exakt gleichauf. Während Adidas aber schon in den Studien der Jahre 2013 und 2014 den ersten Platz belegte, hat sich Nike kontinuierlich an die Spitze gearbeitet. Lag Nike bei der Befragung 2013 noch auf Platz 7 und 2014 auf Platz drei, muss sich Adidas 2016 nun Platz eins mit Nike teilen. „Durch den erheblichen Beliebtheitszuwachs kann Nike nun die Vormachtstellung von Adidas in Deutschland erstmals anfechten“, sagt Markenexperte Peter Pirck von der Brandmeyer Markenberatung.“Besonders Frauen haben für Nike gestimmt.“

Bei Frauen ist der amerikanische Sportmarke Nike beliebter als die des deutschen Rivalen Adidas: 7,5 Prozent der befragten Frauen nannten Nike und 5,8 Prozent Adidas als ihre Lieblingsmarke. Männer hingegen bevorzugen Adidas mit 8,6 Prozent der Stimmen. Nike landet bei den Männern sogar nur auf Platz vier mit 7,1 Prozent der Stimmen. Bei 14- bis 17-Jährigen ist Nike wiederum mit 34,1 Prozent der Stimmen ganz klar die Nummer eins und deutlich beliebter als Adidas mit 7,7 Prozent der Stimmen. Der zweitgrößte deutsche Hersteller von Sportartikeln, Puma, schafft es insgesamt auf Platz 14.

Insgesamt bleibt die Liebe der Deutschen zu einheimischen Marken ungebrochen: Unter den Top 10 finden sich sechs heimische Marken. Die Lebensmittelmarke Alnatura setzt ihren Siegeszug fort und schafft es erstmals sogar unter die Top 10 der Lieblingsmarken. In der gleichen Studie 2013 war Alnatura noch gar nicht genannt worden. Im Jahr 2014 hatte sie schon Platz 12 belegt. Damit lässt die Biomarke inzwischen etablierte Food-Marken wie Coca-Cola (Platz 18) oder Milka (Platz 26) weit hinter sich.

Im Ranking der Lieblingsmarken 2016 hat Apple im Vergleich zu 2014 wieder leicht gewonnen und liegt nach Platz 7 im Vorjahr nun auf dem fünften Platz. Der große Apple-Rivale Samsung verliert nach den publik gewordenen technischen Problemen mit den Galaxy-Akkus zwar etwas an Beliebtheit, behält jedoch den zehnten  Platz.

Vier der zehn Lieblingsmarken der Deutschen sind Automarken, angeführt von BMW auf Platz 3. Als einziges Bekleidungsunternehmen schafft es Esprit unter die Top 10. Als einziger Hersteller von Körperpflegeprodukten landet Nivea mit Platz 11 unter den ersten 15.

Die Top 10 Lieblingsmarken der Deutschen 2016

1. Adidas
2. Nike
3. BMW
4. Mercedes (Benz)
5. Apple
6. VW
7. Audi
8. Esprit
9. Alnatura
10. Samsung

Die Top 10 Lieblingsmarken der Deutschen 2014

1. Adidas
2. BMW
3. Nike
4. Audi
5. VW
6. Mercedes (Benz)
7. Apple
8. Nivea
9. Esprit
10. Samsung

Über die Studie
Im Oktober 2016 führte das Meinungsforschungsinstitut Forsa im Auftrag der Brandmeyer Markenberatung eine repräsentative telefonische Befragung zum Thema Lieblingsmarken durch. Insgesamt wurden 3.052 Deutsche ab 14 Jahren aus Deutschland befragt. Davon haben 1.928 Personen eine Lieblingsmarke genannt. Weitere Informationen finden Sie unter www.brandmeyer-markenberatung.de

Top 2: Nutzer wollen Rabatte, Alltagshelfer und virtuelle Angebote

Branchenexperten sind sich sicher, dass erfolgreiche Werbung auf die individuellen Bedürfnisse zugeschnitten, personalisiert und relevant sein muss, damit sich Konsumenten auch zukünftig dafür begeistern. 57 Prozent gehen davon aus, dass gezielte, personalisierte Werbung, die dem User einen Mehrwert bietet, auch akzeptiert wird. 68 Prozent der Werbungtreibenden glauben, dass sie ihre Zielgruppe mit relevanter Werbung erreichen, wenn sie die Interaktion mit der Marke oder dem angezeigten Produkt ermöglicht. Das ist das Ergebnis der letzten Consumer Pulse Studie, die das digitale Technologieunternehmen Undertone im März 2016 durchführte. Für die Studie wurden ausgewählte Marketingentscheider und Media Agenturen dazu befragt, welche Werbemittel aus ihrer Sicht am vielversprechendsten für eine erfolgreiche Ansprache ihrer Kunden sind. Gleichzeitig sollten Konsumenten angeben, wie sie am liebsten mit Werbung angesprochen werden und welche neuen Technologien aus ihrer Sicht ansprechend sind. Jörg Schneider, Country Manager von Undertone erklärt, welche Werbeerfahrungen und Angebote entscheidend sein werden, um Konsumenten auch in Zukunft noch zu erreichen:

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1. Rabatte

Für die Kundenansprache über das Internet sind Rabatte besonders effizient. 70 Prozent der befragten User gaben an, dass sie an einer Umfrage zur Marke oder einem Produkt an einem Quiz teilnehmen würden, wenn sie dafür einen Rabatt erhielten.

2. Kleine Helfer

Zeit ist heute Mangelware. Zwischen Beruf, Alltag und Familie bleibt kaum mehr Zeit für den Einkauf. Daher freuen sich Nutzer über Werbung, die ihnen hilft, den Alltag zu erleichtern. 69 Prozent der Befragten würden deshalb Werbung akzeptieren, die sie daran erinnert, dass sich beispielsweise ihr Waschmittel dem Ende zuneigt und ihnen gleichzeitig einen Coupon für die erneute Bestellung anbietet.

3. Virtual Reality

Virtuelle Testfahrten mit dem Auto, das man zu kaufen plant oder die virtuelle Anprobe von Kleidung, die auf dem Bildschirm so toll aussieht, stehen bei 65 Prozent hoch im Kurs. Fügen Marken diesem Werbeerlebnis noch einen virtuellen Berater hinzu, steht dem Kauf (fast) nichts mehr im Weg.

4. Werbung selbst gestalten

Konsumenten werden vermehrt selbst kreativ im Internet. Daher ist es nicht verwunderlich, dass über 50 Prozent der Teilnehmer sich wünschen, die Anzeige selbst gestalten zu können und beispielsweise Farbe, Zubehör oder Accessoires individuell auszuwählen.

5. Personalisierte Angebote

Werbung, die an den individuellen Interessen des Users ausgerichtet ist, ist entscheidend. Das nächste Konzert der Lieblingsband in deiner Stadt? Oder der Start eines Kinofilms, der Dich interessieren könnte? 68 Prozent der Befragten geben an, dass sie an dieser Art der Werbung interessiert wären. Richtig umgesetzt, können diese Anzeigen das User Engagement in die Höhe treiben.

Top 3: Social Selling wird wichtiger

Der Marketing- und Sales-Report„State of Inbound“ von HubSpot offenbart, dass Social Media auch für die Business-Kommunikation immer relevanter werden. Für Marketing und Vertrieb heißt das: Sie müssen dort aktiv sein, wo die Kundschaft ist. Für den Report wurden weltweit mehr als 4.500 Marketer und Sales-Professionals befragt, darunter 1.288 Teilnehmer aus Europa. Ein Schlaglicht auf die Social-Media-Nutzung zeigt, wo Marketing und Vertrieb noch zulegen können.

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Die Top-Prioritäten des Vertriebs sind auch im kommenden Jahr: mehr (70 Prozent), schneller (31 Prozent) und effizienter (47 Prozent) Verträge abschließen. Dahinter folgt erstmals auf dem vierten Rang Social Selling: Bei 28 Prozent der Befragten ist die Nutzung von Social Media im Vertrieb ganz weit oben auf der Prioritätenliste angesiedelt und gewinnt damit im Vorjahresvergleich um 6 Prozent an Bedeutung. Diese Entwicklung lässt sich mit einem Blick auf die Vertriebskanäle schnell erläutern: So landen die sozialen Netzwerke akkumuliert mit 22 Prozent (Facebook neun Prozent, LinkedIn neun Prozent, Twitter ein Prozent, andere drei Prozent) auf dem dritten Platz der erfolgreichsten Vertriebskanäle, nur wenig hinter E-Mail mit 29 Prozent und Telefon mit 36 Prozent. Gleichzeitig aber finden es 22P rozent der Befragten im Vergleich zu vor zwei bis drei Jahren schwieriger, Social Media in den Vertriebsprozess zu integrieren – wahrscheinlich, weil immer mehr soziale Netzwerke für den Vertrieb relevant werden und damit die Komplexität steigt.

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Dass soziale Netzwerke immer beliebter werden, beweist auch die Auswertung der bevorzugten Kommunikationsmittel für geschäftliche Belange: 38 Prozent der Umfrageteilnehmer nutzen sogar am liebsten Social Media, 24 Prozent präferieren Messenger Apps. An die Popularität der E-Mail (55 Prozent), des persönlichen Gesprächs (45 Prozent) oder des Telefonats (43 Prozent) reichen sie zwar noch nicht heran, der rasante Bedeutungszuwachs der noch jungen Kommunikationswege ist jedoch auffällig.

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Die vollständigen Ergebnisse des „State of Inbound“-Berichts stehen hier zum Download zur Verfügung: http://www.stateofinbound.com/

 Top 4: Stress am Arbeitsplatz, 85 Prozent der Arbeitnehmer sind am Arbeitsplatz gestresst

Die Studie „Stress am Arbeitsplatz – Welche Erholungsmöglichkeiten bieten deutsche Arbeitgeber?“ gibt einen Überblick über die Stressbelastung deutscher Arbeitnehmer sowie das Angebot und die Nachfrage nach Erholungsangeboten am Arbeitsmarkt. Initiiert wurde wurde die Studie vom Anbieter mobiler Massagen Massagio, durchgeführt vom Marktforschungsinstitut Dr. Grieger & Cie.

Stress und Gesundheit
Knapp 9 von 10 deutschen Arbeitnehmern (85 Prozent) fühlen sich am Arbeitsplatz gestresst. Jeder Dritte gibt sogar an, dass ihm berufsbedingter Stress häufig oder sehr häufig widerfährt. Mit der zunehmenden Erreichbarkeit in der sich stetig wandelnden Arbeitswelt steigen für viele Arbeitnehmer auch die Belastung und das Stresslevel. Dies wirkt sich nach eigenen Angaben bei über der Hälfte negativ auf die Arbeitsqualität sowie auf das körperliche und psychische Wohlbefinden aus. Dass sich immer mehr Arbeitnehmer gestresst fühlen, spiegelt sich auch in den Fehltagen wider. Allein stressbedingt kommt es zu durchschnittlich 3 bis 6 Fehltagen pro Arbeitnehmer jährlich, wodurch ein signifikanter marktwirtschaftlicher Schaden entsteht.

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Erholungsangebot am Arbeitsplatz 
Lediglich 2 von 10 deutschen Arbeitgebern bieten Möglichkeiten zum Stressausgleich an. Die Mehrheit der Befragten ist damit unzufrieden. Dabei sind Erholungsangebote deutlich gewünscht und würden nach Meinung von 75 Prozent der Befragten die Stressbelastung reduzieren. Massagen, Ruheräume und Fitness gehören hierbei zu den Top 3 der gewünschten Arbeitgeberangebote.

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Einfluss der Erholungsangebote 
Erholungsangebote fördern die Produktivität und Motivation der Arbeitnehmer: 80 Prozent der Befragten glauben an eine Verbesserung der eigenen Leistung durch Entspannungsmöglichkeiten, 78 Prozent an eine Verbesserung des Betriebsklimas. 2 von 3 Befragten gaben an, dass Erholungsangebote sogar ihre Arbeitgeberwahl beeinflussen würden.

Soziodemografisches
Arbeitnehmer aus Baden-Württemberg und Berlin gaben am häufigsten an, bei der Arbeit gestresst zu sein. Berlin ist zudem in puncto stressbedingter Fehltage (mehr als 5 Tage jährlich) an erster Stelle. Außerdem sind vor allem Befragte aus dem Bereich der Kreativwirtschaft, der Pharmaindustrie, der IT-Branche, dem Rechtswesen und der Telekommunikationsbranche stark durch Stress belastet.

Kommunikation

Büro-Buddies und Karriere-Kumpel: Die Hälfte der Deutschen findet im Job Freunde fürs Leben

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