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Studien der Woche: Die Risiken der Datenflut, der digitale Mittelstand und das neue Einkaufsverhalten

In unseren Studien der Woche geht es um unser Einkaufsverhalten und um unsere Datensicherheit

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Bewältigung der Datenflut ist die größte Herausforderung

Customer-Journey-Analyse und Digitales Bewegtbild sind nach Meinung von Digital-Experten die derzeit wichtigsten Trends im Online Marketing. Auf Platz drei landet Mobile Marketing / Mobile Advertising. Das ergab die jährliche Online-Umfrage der Hamburger Digital Agentur eprofessional, die zum sechsten Mal im Vorfeld der dmexco durchgeführt wurde. Während die Customer Journey schon im Vorjahr ganz oben in der Trendliste stand, hat das Thema Digitales Bewegtbild stark zugelegt. Danach folgen Personalisierung und Programmatic. Social Media Marketing gelang der Sprung in die Top 5 (27 Prozent und damit 10 Prozent mehr als im Vorjahr).

 dmexco_Umfrage_2016_Trends

Bei der Frage nach den größten Herausforderungen spielt das Thema Datenanalyse ebenfalls die Hauptrolle: Wie im Vorjahr sieht nahezu die Hälfte der Befragten (49 Prozent) in der Bewältigung der Datenflut das größte Problem. Das Verständnis für die Customer Journey (38 Prozent) und die Verknüpfung von On- und Offline (37 Prozent) folgen auf Platz 2 und 3. Das Thema Fachkräftemangel ist für jeden dritten Befragten eine Herausforderung für die Branche. Die Dauerbrenner Datenschutz, Vergleichbarkeit der Kennzahlen sowie die Integration von CRM-Daten stehen bei den Digital-Experten ebenfalls weit oben auf der Agenda.

Alle Ergebnisse der Umfrage, an der sich 147 Online-Experten beteiligt haben, finden Sie hier.

Top 2: So digital ist der Mittelstand heute und morgen

In den nächsten zwei Jahren wollen die mittelständischen Unternehmen ihre Kunden noch stärker auf digitalem Weg ansprechen. Die fünf Kanäle, in die Firmen verstärkt investieren wollen, sind allesamt digital: Fast acht von zehn werden verstärkt auf die Webseite bauen, rund drei Viertel der Befragten werden auf die Präsenz in Suchmaschinen und Social-Media-Accounts setzen. Werbeanzeigen in Social Media sowie Kommunikation per Newsletter wird mehr als die Hälfte der Befragten stärker nutzen. Für etwa ein Viertel kommen eigene Apps oder Online-Shops in Frage.

83fea3a3-63df-410e-ab50-a5e57ffcd472Die aktuell meistgenutzten nicht-digitalen Kanäle Messen und Außendienst werden künftig zwar nicht durchweg ihre Bedeutung einbüßen, verlieren aber an Relevanz im Vergleich zu den genannten digitalen Wegen zur Kundenansprache. Das Ladengeschäft oder Büro sowie Printprodukte verabschieden sich langsam aus dem Marketing-Mix: 31 Prozent planen, Büro oder Geschäft weniger stark einzusetzen. 43 respektive 54 Prozent der Mittelständler werden die Nutzung von gedruckten Katalogen oder Postwurfsendungen reduzieren. Der Report mit allen wichtigen Ergebnissen aus der Umfrage „Digitales Marketing im Mittelstand“ kann hier heruntergeladen werden.

Top 3: 49 Prozent würden für einen Bonus den Shop wechseln

Sparen hat sich hierzulande etabliert. So nutzen 90 Prozent der deutschen Verbraucher Bonus- und Treueprogramme. Neben Cashback und Treuepunkten bieten einige von ihnen auch Sofortrabatte beim Einkauf – was 82 Prozent der Deutschen überzeugt. Mehr als die Hälfte (64 Prozent) profitiert auch gerne von Vorteilspreisen, die bei Bonusprogrammen nur für bestimmte Kundengruppen gelten. Auch das Cashback-Prinzip steigt in der Gunst der Verbraucher. Bereits 14 Prozent profitieren von den Vorteilen und holen sich für Ihren Online-Einkauf Geld zurück. Kein Wunder, dass diese Programme Einfluss auf unser Einkaufsverhalten haben – wenn auch nur bedingt – wie die Umfrage von Shoop.de ergeben hat.

Mehr als jeder Fünfte (22 Prozent) kauft nur in Shops, in denen er von Bonusprogrammen und Rabatten profitieren kann. Und immerhin knapp die Hälfte der Deutschen (49 Prozent) lassen sich bei ihrem Einkauf von Punkten und Treueherzchen leiten. Sie würden von bekannten Marken und Shops zu anderen wechseln, wenn es dort einen attraktiven Bonus gibt. Dabei sind es gerade die Menschen mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von mehr als 3.000 Euro, die diesem Einkaufsprinzip folgen (53 Prozent). Verbraucher mit einem geringeren Haushaltseinkommen von bis zu 1.500 Euro sind dagegen einer Marke mehr verbunden: Nur 40 Prozent würden aufgrund eines Rabattes oder Bonusprogrammes zu einem anderen Shop wechseln.

Verführung für Sparfüchse – auch beim Onlineshopping

Doch nicht nur Rabatte und die Aussicht auf einen Bonus steuert die Entscheidung, was in unseren Warenkörben landet. Mehr als zwei von drei Deutschen (68 Prozent) lassen sich von Angeboten und Shop-Empfehlungen inspirieren. “Geschickt platzierte Angebote, wie „Kaufe 3, zahle 2“ oder das passende Halsband zur Hundeleine landen also schneller im Einkaufskorb und kurbeln den Umsatz der Shops an. Dafür spricht auch, dass fast die Hälfte der Befragten (43 Prozent) im Onlinehandel gezielt nach Angeboten und Rabatten sucht – selbst wenn nicht unbedingt etwas benötigt wird”, sagt Alex Wagner von Shoop.de.

Die Suche nach dem besten Preis steht aber weiterhin im Fokus der deutschen Shopper. Zwei Drittel der deutschen Verbraucher (66 Prozent) nutzen gezielt Preisvergleichsportale – vor allem Menschen mit einem monatlichen Haushaltseinkommen von über 3.000 Euro. Von ihnen informieren sich 76 Prozent vor dem Kauf auf diesen Portalen über Schnäppchen und Sparpotentiale. Fast drei von vier Deutschen (71 Prozent) nehmen sogar die Mühen auf sich, eigenständig die Preise auf verschiedenen Webseiten zu vergleichen. Hier ist die junge Generation besonders engagiert: 75 Prozent der 18 bis 29-jährigen vergleichen regelmäßig selber die Preise auf verschiedenen Webseiten.

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