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Studien der Woche: Die dynamischsten Marken der Welt, was Jugendliche wollen und Markenhoheit im autonomen Fahren

Marktforschung und Wirtschaft veröffentlichen täglich neue Studien, die für Unternehmen und Marketer wichtig sein können. Absatzwirtschaft liefert eine Zusammenschau der wichtigsten Ergebnisse der vergangenen Woche.

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Top 1: Die dynamischsten Marken der Welt

Das Interpublic-Netzwerk IPG Mediabrands hat ein neues Markenranking ins Leben gerufen. Neben BranZ, BrandIndex, Best Brands oder Brand Finance geht, die sich vor allem um Markenwert oder den Grat der Kundenwahrnehmung drehen, geht es beim D100-Ranking um die Dynamik der Marken. 

Dafür hat IPG Mediabrands mit der Wharton School der Universität Pennsylvania eine neue Methode zur Bemessung des Markenwertes entwickelt, den sogenannten „Dynamic Score“. Er bewertet die Beweglichkeit, Reaktionsfähigkeit, Innovation und Social-Media-Kompetenz von Unternehmen. Marken mit einem hohen Dynamic Score verzeichnen laut Untersuchung ein besseres Umsatzwachstum als Marken, die einen niedrigen Dynamic Score aufweisen.

Insgesamt nahmen 10000 Verbraucher aus den Vereinigten Staaten, Großbritannien, Deutschland, China und Indien an der Studie teil. Glänzender Gewinner ist: Google. Der Konzern punktet mit Innovationskraft und steht mit einem Dynamic Score von 69,45 Punkten auf Rang 1 des Rankings. Auf Platz zwei folgt Amazon mit Agilität und Social-Media-Kompetenz, gefolgt von Samsung, Nike, Intel und der Nasa. Das erste deutsche Unternehmen schaff es auf Rang 7: BMW trumpft mit einem Score von 63,17 Punkten und wird gefolgt von Mercedes-Benz, Audi und Lenovo.

Für deutsche Verbraucher allerdings sieht das Ergebnis anders aus. Sie sehen Sony als die dynamischste Marke, gefolgt von Amazon, Audi, Samsung und Tesla.

Die Top-10 dynamischsten Marken in Deutschland:

  1. Sony
  2. Amazon
  3. Samsung
  4. Audi
  5. Tesla
  6. Google
  7. Nike
  8. Nivea
  9. Gillette
  10. Mercedes-Benz

Lesen Sie auch: Die wichtigsten Marken-Rankings und ihre Bedeutung.

Top 2: Was Jugendliche wollen

Springers digitales Jugendmagazin Celepedia hat in einer groß angelegten Umfrage mehr als 4100 Jungen und Mädchen zwischen 12 und 24 Jahren zu Themen wie Zukunft, Werte, Mediennutzung, E-Commerce, Drogenkonsum und Sex befragt. Herausgekommen ist die „Celepedia Jugendstudie #1“ mit einer Menge interessanter Einblicke in die Köpfe der Jugendlichen.

  • Familie: Für 47 Prozent der Jugendlichen ist die unmittelbare Familie – Verwandte ersten Grades – das wichtigste in ihrem Leben. 70 Prozent der Jugendlichen wollen heiraten und am besten zwei Kinder bekommen (52 Prozent).
  • Berufliche Pläne: 33 Prozent wollen studieren, 27 Prozent eine Ausbildung machen.
  • Digitales Leben: Gefragt, was sie mit auf eine Insel mitnehmen würden, antworteten alle: Das Smartphone. Trotzdem können sich immerhin die Hälfte der Befragten vorstellen, ein Leben ohne Mobiltelefon zu führen.
  • Glaube: ist in der Generation für 37 Prozent ein Thema – auch wenn die knappe Mehrheit der Jugendlichen Glauben in ihrem Leben ablehnt (39 Prozent).
  • Interesse: Mode, Beauty und Videoblogger sind für die Befragten interessanter als Politik und Wirtschaft – nur 13 Prozent informieren sich über Politik und 9 Prozent über Wirtschaft.
  • Drogen sind – bis auf legal zugängliche und sozial unterstützte Drogen – kein Thema (durchgängig unter 2 Prozent).
  • Online-Dating ist nicht besonders beliebt; nur 7 Prozent daten im Web.
  • Sexuelle Aufklärung erfolgt sehr flächendeckend: 76 Prozent der Jugendlichen werden durch die Schule, 42 Prozent durch die Eltern aufgeklärt.

 

Top 2: Wer in Sachen Autonomes Fahren im Kopf der Konsumenten vorne liegt

Bei selbstfahrenden Autos denken die meisten wohl unweigerlich an das iCar oder das Google-Car. Irrtum, zumindest wenn es um die Deutschen geht. Die denken dabei vor allem an: Mercedes. Das hat das Marktforschungsunternehmen Puls in Nürnberg in einer Umfrage herausgefunden. Abgefragt wurde, welche Marke die Deutschen mit dem Thema selbstfahrende Autos verbinden. Mercedes steht hier unangefochten  vor Google an der Spitze. Der amerikanische Konzern schafft es allerdings, mit seinem Roboterauto etablierte deutsche Hersteller deutlich abzuhängen. Auf den weiteren Plätzen folgen BWM, Audi und VW. Tesla folgt interessanterweise erst auf Platz 6.

Welche Marken die Deutschen mit autonomen Fahren verbinden.

Quelle: Puls Marktforschung

Grund für den Vorsprung von Mercedes könnten die verschiedenen Assistenzsysteme sein, die das Unternehmen seit mehreren Jahren immer wieder prominent bewirbt. Dazu gehören etwa automatisches Bremsen oder Spurhalten.

Top 3:

Kommunikation

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