Suche

Werbeanzeige

Studie zur Parallelnutzung von Medien: Second Screen wirkt gegen Zapping

SevenOne Media und das Marktforschungsinstitut Interrogare haben im März dieses Jahres eine Online-Befragung von knapp 600 iPhone- und Android-Besitzern gestartet. Die zweite Ausgabe des „Mobile Barometer“ liefert Werbungtreibenden jetzt erstmals planungsrelevante Erkenntnisse zur Nutzung von mobilen Endgeräten: Second Screen-Nutzer zappen seltener und nutzen Smartphones oder Tablets während des Fernsehens zur Kommunikation oder Recherche.

Werbeanzeige

Anstatt zwischen den verschiedenen TV-Angeboten hin und her zu zappen, setzen die Befragten ihr Smartphone oder Tablet zur Kommunikation ein: 77 Prozent schreiben mit ihrem Smartphone parallel zur TV-Nutzung SMS; 56 Prozent mit dem Tablet. Auch für E-Mails werden die mobilen Endgeräte genutzt: 74 Prozent der Befragten verwenden ihr Tablet, 65 Prozent das Smartphone. Für die weiterführende Recherche zu Programm oder Werbung haben Tablets die Nase vorn: Rund 40 Prozent recherchieren mit dem Tablet, etwa 20 Prozent mit dem Smartphone. Mit ihrem mobilen Endgerät recherchieren Nutzer gerade gehörte Musikstücke sowie nach Produkten aus dem TV-Programm oder der Werbung. Oft erhalten Nutzer via Smartphone oder Tablet auch erst den Impuls, auf ein bestimmtes TV-Programm zu wechseln.

Dabei kommen die mobilen Geräte vor allem dann zum Einsatz, wenn die Zuschauer alleine vor dem Fernseher sitzen oder sie das Programm nicht selbst bestimmen können. Nur etwa die Hälfte der Befragten nutzt einen Second Screen, wenn sie mit anderen zusammen fernsieht. „Über Mobile Devices öffnen wir Menschen, die alleine vor dem Fernseher sitzen, das Fenster in eine virtuelle Gemeinschaft. Das birgt spannende, neue Möglichkeiten auch für unsere Werbetreibenden“, erklärt Thomas Port, Geschäftsführer Digital SevenOne Media.

Individuellere TV Nutzung gewünscht

Für die Zukunft wünschen sich die Befragten Second Screen-Features, die weitere Informationen und Hintergründe zum TV-Programm bieten oder die Steuerung des TV-Gerätes ermöglichen. Besonders gefragt ist die Möglichkeit, in TV-Shows die Blickwinkel der Kamera bestimmen zu können.

Für die Studienreihe „Mobile Barometer“ hat Marktforschungsinstitut Interrogare 304 iPhone- und 295 Android-Nutzer im März und April 2013 in einem Online-Panel anhand eines strukturierten Fragebogens befragt. In Kürze sollen weitere Ergebnisse veröffentlicht werden.

Kommunikation

„Komplett skrupellos, ohne ein Fünkchen Moral“: Facebook-Chef Mark Zuckerberg nach verkorkstem Jahr im Image-Tief

Der Gegenwind Richtung Facebook und seinen Gründer Mark Zuckerberg wird stärker. Während die Aufarbeitung der russischen Einflussnahme auf die US-Wahl dem weltgrößten Social Network immer schlechtere Presse beschert, gab Zuckerberg zuletzt bei seinem VR-Trip nach Puerto Rico ein jämmerliches Bild ab. Den 33-Jährigen holen die Geister der Vergangenheit ein: Trotz aller PR-Anstrengungen wirkt Zuckerberg wieder wie der empathielose Nerd aus dem Kassenschlager "The Social Network" – manche Vertraute halten ihn gar für einen modernen Howard Hughes... mehr…

Werbeanzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

WeChat-Expertin: „Ich warne davor zu behaupten, dass WeChat im Westen gescheitert sei“

Janette Lajara hat mehrere Jahre in China gelebt und dort für OSK das…

Neocom 2017: Die Messe der Zukunft ist ein Happening und noch keine Virtualisierung

Nicht nur die Neocom befindet sich im ständigen Wandel und muss die Kombination…

Bier oder Business? Wie sich Messen durch junge Formate grundlegend reformieren

Die Zeiten stundenlangen Frontalunterrichts in Kongresssälen sind vorbei. Bei immer mehr Business-Events sind…

Werbeanzeige

Werbeanzeige