Suche

Anzeige

Studie zu Job-Zufriedenheit: “Den meisten Frust gibt es bei Beschäftigten der Medien- und Werbebranche”

Alle Experten sind sich einig: Auf dem deutschen Arbeitsmarkt sieht es so gut aus, wie schon sehr lange nicht mehr. Die Wirtschaft boomt. Das sorgt auch für eine recht hohe Jobzufriedenheit - nur nicht bei Journalisten und in den Agenturen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Langzeitstudie von Qualtrics.

Anzeige

Der Anbieter von Experience-Management-Software fragte schon vor zehn Jahren nach der Job-Zufriedenheit. Im Vergleich zu damals sind die großen Gewinner die Arbeitnehmer aus der Informations- und Telekommunikationstechnologie-Branche (ITK). Die Verlierer sind die Angestellten der Medien und Werbebranche. 75 Prozent der Befragten aus der ITK-Branche geben an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden zu sein. Damit liegen sie 11 Prozentpunkte über dem Branchendurchschnitt, der sich der derzeit um die 63 Prozentpunkte bewegt.

Unzufrieden bis sehr unzufrieden

Auf den weiteren Positionen folgen die Mitarbeiter aus dem Gesundheits- und Sozialwesen mit 66 Prozent Zufriedenheit und die Angestellten der Lebensmittelbranche. Die Studie ergab auch: “Den meisten Frust gibt es unter den Beschäftigten aus der Medien- und Werbebranche: 37 Prozent, und damit mehr als jeder Dritte Befragte aus diesem Umfeld, sagt, mit seinem Job unzufrieden oder sehr unzufrieden zu sein. Zum Vergleich: Im Branchendurchschnitt sind es nur 21 Prozent der Befragten, die unzufrieden bis sehr unzufrieden sind.”

“Zufriedenheitsliste”

Über die Gründe warum gerade die Medien- und Agentur-Profis so unzufrieden sind, schweigt sich die Studie aus. Dafür fragten die Experten nach den Faktoren, die helfen würden, glücklich zu arbeiten. Besonders interessant dabei ist, dass die “Überstundenkönige” gleichzeitig die “Zufriedenheitsliste” anführen würden. “54 Prozent der Befragten, die angeben, immer länger als die vertraglich vereinbarten Stunden zu arbeiten, bezeichnen sich als zufrieden oder als sehr zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle”, heißt es in der Studie. Übrigens sollen die Angestellten am zufriedensten sein, die 55-60 Stunden pro Woche arbeiten.

Weitere Faktoren für eine hohe Job-Zufriedenheit sind eine angemessene Bezahlung, gute Karrieremöglichkeiten sowie die Anerkennung des Geleisteten. Zudem steigt mit dem Alter auch die Zufriedenheit. “Unter den Arbeitnehmern, die jünger als 25 sind, geben 60 Prozent an, mit ihrer Arbeitsstelle zufrieden oder sehr zufrieden sein.” Über die Altersgruppen hinweg steige dieser Zufriedenheitswert kontinuierlich an, bevor er bei den Arbeitnehmern über 55 den Höhepunkt erreicht.

Digital

CES 2019 (Teil 1): Ob albern oder sinnvoll – diese Highlights aus Las Vegas bringen Schwung ins Marketing

Es ist ein schmaler Grat zwischen technologischer Albernheit und echtem Verständnis der Customer Journey. Die CES 2019 war ein Lehrbeispiel für die veränderten Ansprüche an Marketing, in einer Zeit des aufgeklärten, gut informierten und mündigen Endkunden. mehr…

Anzeige

Absatzwirtschaft Newsletter

absatzwirtschaft Newsletter schon abonniert?

Newsticker

Überraschender Abschied: DB-Marketingchefin Neubauer gibt im Spätsommer ihren Posten auf

Antje Neubauer arbeitet seit zwölf Jahren bei der Deutschen Bahn. Im Spätsommer dieses…

Reise- und Tax Free Shopping-Trends: Die Handelskrise wird die Touristenströme in 2019 entscheidend beeinflussen

Wie werden Millennials in Zukunft im Ausland shoppen? Innovative Zahlungstechnologien und Serviceleistungen sollten…

Logo versus visuelle Positionierung oder warum Mastercard nicht Apple oder Nike ist

Starke Marken besitzen eine verbale und eine visuelle Positionierung. So besitzt Flixbus die…

Anzeige

Das könnte Sie auch interessieren

Dein Kommentar

Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.

*

Anzeige