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Studie: Online-Marketing im deutschen E-Commerce

Die Agentur Aufgesang hat zum fünften mal eine Studie zum "Online-Marketing bei deutschen Online-Shops" veröffentlicht. absatzwirtschaft liefert einen ersten Einblick und fasst die wichtigsten Erkenntnisse zusammen.

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Gegenstand der Untersuchung waren 199 der größten deutschen Online-Shops. Analysiert wurden dabei Kennzahlen wie Traffic aus Suchmaschinen, Direktzugriffe und Verweise oder die Sichtbarkeit in sozialen Netzwerken. Die gesamte Studie können Nutzer auf der Website der Agentur herunterladen. Die wichtigsten Ergebnisse haben wir zusammengefasst.

1. Suchmaschinen sind wichtigster Traffic-Lieferant

Rund 37 Prozent der Besucher eines Online-Shops kommen über Suchmaschinen. 32 Prozent landen über direkten Traffic auf der Website. 23 Prozent kommen über Verweise, 4,4 Prozent über Display. Weit hinten (je rund ein Prozent) liegen Social und Mail.

2. Organischer  Traffic bleibt stark

Aus der Bedeutung des Suchmaschinen-Traffics heraus hat sich eine generelle SEM-Kompetenz entwickelt. Das sieht man daran, dass etwa 90 Prozent des Suchmaschinen-Traffics aus der organischen Suche oder Ergebnissen des „Universal Search“ stammen: In diesem Fall werden Suchmaschinentreffer durch Algorithmen bestimmt (im Gegensatz zu bezahlter Sichtbarkeit und Anzeigen) und Unternehmen können diese lediglich über die richtige Anwendung von Schlüsselbegriffen beeinflussen.

organische-sichtbarkeit

Quelle: Aufgesang 

3. Adwords verlieren an Bedeutung

Die bezahlte Suche wiederum hat im Vergleich zum Vorjahr rund 2,2 Prozent eingebüßt: Statt 9,3 Prozent liefert sie jetzt nur noch 7,5 Prozent des Search-Traffics. Am meisten ging hier in den Branchen Kosmetik und Elektronik verloren. Einen hohen Anstieg des Adword-Traffics verzeichnet jedoch der Bereich Arzneimittel.

bezahlte-sichtbarkeit

Quelle: Aufgesang 

4. Facebook ist und bleibt wichtigster Social Media-Kanal

Rund 82 Prozent der Nennungen der Online-Shops in sozialen Netzwerken fanden über alle Branchen hinweg auf Facebook statt. Da hält kein anderes Netzwerk mit: Google+ folgt weit hinten mit rund 14 Prozent der Nennungen, Twitter mit vier Prozent. In den meisten Branchen hat die Twitter-Nutzung im Vergleich zum Vorjahr dann auch abgenommen. Nur Möbel- und Elektronikhändler verzeichnen hier erhöhte Aktivität. Bei dem bereits mehrfach totgesagten Netzwerk Google+ stieg die Aktivität immerhin in acht von zehn Branchen.

 

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